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Hackebeil went mountain biking
July 3, 2026 at 02:29
10:10
119km
11.7km/h
49.2km/h
4,120m
4,510m
Garmin Edge 840
Der letzte Stein ist mein 🥵
Auf ging es in der blauen Stunde zum letzten Ritt. Begann schonmal aufregend, da der Dämpfer. auf einmal platt war Dämpferpumpe dran - gepumpt - abgeschraubt und zisch macht die Luft wieder raus 🙀so ein Mist nochmal probiert und mit angeschlossener Pumpe paarmal heftig eingefedert und dann hielt es - hoffentlich. Schonmal kein gutes Omen - Dämpferpumpe auch noch mitgeschleppt. Nun Abfahrt und schön einrollen bis es nach ca 25 km mit den ersten nennenswerten Steigungen losging. Soweit so gut, das 30er Blatt verrichtet seinen Job wie vorgesehen. Hier gab es dann auch schon den ersten Trail - blau - fahrbar, aber ich merkte schon hier, das meine Fähigkeiten etwas eingerostet sind, und ich mich auf meinem 27,5 Zoll Trailbike und entsprechenden Körperschutz wesentlich besser gefühlt hätte. Wahrscheinlich waren die MaxxisForekaster auch schon bissl steif und der geringe Federweg des Lux machte sich bemerkbar - auch ist man ja mehr oder weniger nackt, BibShorts und Trikot, wenn es dich da hinfledert, da war es das aber mit der Tour🙀😬
naja, also immer schön konservativ, schön überlegt und vorausschauend, denn ich war mir ja bewusst, was noch vor mir lag. Die zwei noch folgenden Abfahrten waren dann keine Flowtrails - sondern richtige Knochenbrecher 😬 also schön Aufpassen, dass das Schaltwerk dranbleibt 🤓😐🤞
Der nächste Anstieg, hoch in Richtung des Aletschgletscher war zur Fiescheralp gut fahrbar, hier wieder die Flaschen befüllt und weiter Richtung Gletscher . Hier das erste Mal HikeaBike - das konnte ich nicht mehr fahren ⬆️ Hier wollte mich auch der Track wieder einen Trail entgegen der Fahrtrichtung hochschicken, das wird scheinbar auch nach Erstellung nicht nochmal gefahren. Na gut - der wunderschöne Anblick der Gletscherzunge entschädigt für alle Strapazen. An der Tafel stand noch der nächste Abschnitt beschrieben, wobei man die Wahl zwischen einem anstrengenden schwarzen S4 oder einer Waldstraße hätte. Erstmal über einen flowigen blauen Trail hinab und der Konjunktiv hat es schon verraten - die optionale Straße war gesperrt - der Weg ging nur über die schwarze Piste. Hier habe ich wirklich laut geflucht, denn da war alles extrem locker, rutschig oder vernadelt. Das war wie einen Abhang hinabrutschen, habe ich versucht zu fahren, aber auch geschoben. Hier habe ich viel Zeit liegen lassen und hatte da auch echt schlechte Laune, weil ich bergab fast mehr Zeit als für berghoch benötigt habe. Aber irgendwie ohne Stürze hinunter gemogelt, ging es jetzt, mit fast 2. Stunden Verzug in meiner Planung an den letzten großen Anstieg.
Hier habe ich aufgrund der Hitze im unteren Teil öfters mal geschoben, um etwas zu akklimatisieren 🥵wahrscheinlich ist das auch der Grund für die fehlenden Höhen und Kilometer bei der Aufzeichnung, aber so viel habe ich auch nicht geschoben - egal. Es war mühsam, aber aufgeben ist keine Option und so habe ich mich da hochgewurschtelt, ich war mutterseelenallein sowohl aufwärts als auch abwärts - das hat mir gefallen ☝️😁 oben auf dem Breithorn war es traumhaft - diese Stille - diese Luft - dieses Panorama - das war die Mühe wert. Hier habe ich viele Murmeltiere gesehen, eines wollte auch fix in seinen Bau aber ich konnte es überreden kurz innezuhalten und mir einen Schnappschuss zu gönnen - mmd - jetzt ging es nur noch bergab, nicht nur ich war langsam hinüber - auch das Equipment war nach dieser Herausforderung am Ende. Tretlager knackt und schleift, hinterer Belag runter, es quietscht und die Bremscheibe kann ich jetzt auch wegwerfen.
Fazit: Empfehlen würde ich es niemanden, das muss man wirklich selbst wollen. Für mich waren es die härtesten 100 KM meines Lebens. Die 🪨 sind komplett, Kapitel geschlossen.
Waypoints
Route Details
Elevation
Highest point (2,450 m)
Lowest point (770 m)
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