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Bergziege went for a bike ride
July 1, 2026
04:03
63.9km
15.8km/h
26.0km/h
180m
140m
Regen ohne Ende. Bei schönem Wetter wäre es eine sehr schöne Tour.
als wir am späten Nachmittag endlich unser Bergbauer - Hotel in Neuburg erreichten, überkam uns große Faulheit. Das stand uns bestimmt auch zu, denn wir waren 64 km Fahrrad gefahren (mit Motorunterstützung) und davon 30 km bei strömendem Regen. Erschwerend kam noch hinzu, dass bei meinem Fahrrad das hintere Schutzblech viel zu kurz war. So erzeugte ich beim Fahren eine überfraugroße Schlammfontäne, die sich in hohem Bogen auf meinen Fahrradhelm, die Regenjacke, die Regenhose, die Satteltaschen und auf das gesamte Hinterrad ergoss. Ich sah aus wie Slumdog Millionaire.
Wir wussten heute morgen natürlich, dass uns viel Regen erwartet. Der machte uns keine Angst. Ist bloß schöner, wenn es nicht ganz so nass und dreckig ist. Und am Ende des Tages schien ja auch wieder die Sonne.
Wir sind also in Bad Gögging los und bald zogen wir uns die Regensachen an, die uns gut warm hielten. Den Regen konnten sie nicht komplett abhalten. Irgendwann bricht fast jede Schicht durch. Bei schönerem Wetter hätten wir bestimmt zahlreiche Fotos gemacht, denn der Weg über Straßen, Felder und Deichkronen war wirklich sehr schön und nahezu menschenleer.
Nahezu am Anfang kamen wir auch durch den Kreis Pfaffenhofen und waren so Manfred ganz nah.
Überall vielen uns die Muscheln des europäischen Jakobswege- Netzes auf. Wer pilgern will, sollte tatsächlich seine ersten Erfahrungen vor der Haustür sammeln. Wir sind vor 6 Jahren in Groß- Klein- Dorf losgegangen und kamen nach einer Woche in Lübeck an. Das war so besonders und bescherte uns wertvolle Erfahrungen.
In Ingolstadt passierten wir Industrieanlagen, die auf mich immer eine Anziehungskraft ausüben und historische Gebäude, wie das Erste-Weltkriegs- Museum. Die Donau und andere Wasserläufe überquerten wir heute mehrere Male.
Leider gab es nirgendwo die Möglichkeit zum Einkehren. Mitten im Nirgendwo rief Marion an einer Bahnschranke den Schrankenwärter an, damit er uns rüberlassen möge. Er beschied uns zu warten, bis er einen Zug durchgeleitet hatte und dann ging nur für uns die Schranke hoch..Das Warten fiel uns nicht schwer, weil sich in Reichweite das Grab eines Ungeduldigen befand. Das sollte nicht unser Schicksal werden.
Ein weiteres Hightlight war das Schloss Grünau vor Neuburg, welches heute ein Augenzentrum ist.
Neuburg an der Donau selbst ist eine wunderschöne alte Stadt, die wir sehr genossen.
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