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rainer kunke
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2026/32 Wanderung von Baumschulenweg über Neukölln und Rixdorf zum neuen Hindu-Tempel und weiter bis zum Halleschen Tor

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2026/32 Wanderung von Baumschulenweg über Neukölln und Rixdorf zum neuen Hindu-Tempel und weiter bis zum Halleschen Tor

went for a hike

June 18, 2026

2026/32 Wanderung von Baumschulenweg über Neukölln und Rixdorf zum neuen Hindu-Tempel und weiter bis zum Halleschen Tor

02:57

13.8km

4.7km/h

150m

160m

Heute habe ich noch schnell meine nächste Stadtwanderung gemacht bei schwülen 29 Grad Celsius bevor am Wochenende die Hitzewelle kommt und mein Hauptziel war der neueröffnete Hindu-Tempel an der Hasenheide.
Gestartet bin ich am S-Bahnhof Baumschulenweg und dort kam ich zur evang. Kirche "Zum Vaterhaus".
Dieser gewaltige Kirchenbau wurde im Eklektizismus-Stil erbaut und 1911 eingeweiht.
Dann bin ich ein ganzes Stück auf dem Heidekampweg entlang und kam dann zur Sonnenallee und da entdeckte ich mehrere schöne Wandbilder.
Dann kam ich dem neuen "Estrel-Tower" immer näher und sah ihn dieses Mal von der Westseite, ein beeindruckendes Bauwerk mit kompletter Glasfassade.
Der Estrel Tower in Berlin-Neukölln ist mit 176 Metern das höchste Gebäude der Hauptstadt. Der markante Neubau an der Sonnenallee wird Ende 2026 fertiggestellt und erweitert Europas größten Hotel-, Entertainment- und Kongresskomplex.
Dann bin ich weiter in Richtung Alt-Rixdorf, wo ich schon einmal vor einigen Wochen war und bin dann weiter auf Nebenstrassen ins Zentrum von Neukölln mit dem gewaltigem Bauwerk des Rathauses, wo ich noch nie war.
Das unter Denkmalschutz stehende Gebäudeensemble entstand zwischen 1909 und 1914.
Das erste Rathaus für den Bezirk Neukölln war ein für das 19. Jahrhundert typischer preußischer Staatsbau mit Zinnen und Giebeln und wurde “Amtshaus” genannt. Der Bau eines Rathauses war nötig geworden, da die beiden Dörfer Böhmisch- und Deutsch-Rixdorf 1874 zusammengelegt wurden und die Einwohnerzahl der damals zum Kreis Teltow gehörenden Gemeinde langsam, aber stetig zu wachsen begonnen hatte.
Vom Neuköllner Zentrum bin ich dann wieder auf Nebenstrassen zur Hasenheide und das ist ein sehr grosser und sehr gepflegter Park mit vielen grossen Bäumen und Wiesen.
Dann erreichte ich mein heutiges Wander-Highlight, den nach 20-jähriger Planungs- und Bauzeit Anfang Juni 2026 eröffneten neuen "Sri-Ganesha-Hindu-Tempel" an der Hasenheide in Berlin-Neukölln. Der farbenfrohe "Sri-Ganesha-Hindu-Tempel" im Dravida-Stil ist der Gottheit Ganesha gewidmet und jetzt Anlaufpunkt für gläubige Hindus und Interessierte. Der Bau des Tempels geht auf eine Initiative Berliner Hindus zurück und wurde mithilfe von Spendengeldern errichtet.
Das auffallendste Merkmal der Tempelanlage ist der ca. 17 Meter hohe und mit Gold verkleidete Turm. Der Hindu-Tempel in Neukölln zählt zu den größten Hindu-Tempeln in Europa.
Die farbenfrohe Tempelanlage steht allen Glaubensrichtungen offen, aber den Tempel darf man nur ohne Schuhe betreten.
Aber heute musste ich mich lange anstellen, um mal einen Blick von der Tür in den Tempel werfen und einige Fotos machen zu können.
Die ganzen Aussenanlagen sind noch nicht fertig und da werde ich mal so in einem Jahr da mit Halbschuhen hinfahren und mir dann alles im Tempel in Ruhe anschauen.
Der Besuch des neuen Tempels weckte bei mir grosse Erinnerungen, denn ich war vor 50 Jahren beruflich fast 4 Jahre in Indien als Mitarbeiter im diplomatischen Dienst der DDR.
https://de.wikipedia.org/wiki/Sri-Ganesha-Hindu-Tempel_Berlin?wprov=sfla1
Schätzungen zufolge leben in Berlin bis zu 45.000 Hindus, die genaue Zahl ist unklar. Der Tempel in Neukölln ist der zweite für Hindus in Berlin. 2013 eröffnete in Britz
der Sri Mayurapathy Murugan Tempel, der vor allem von Gläubigen aus Sri Lanka
genutzt wird. Der Sri-Ganesha-Tempel an der Hasenheide dient hauptsächlich der indischstämmigen Hindu-Gemeinschaft.
Mein nächstes Wanderziel wird der Hindu-Tempel in Britz sein.
Nach dem Besuch des Hindu-Tempels kam mir die Idee, ich könnte es doch noch schaffen bis zum U-Bahnhof Gneisenaustrasse, denn dort befindets sich mein "Lieblings-Inder" und da entschloss ich mich über die Rixdorfer Höhe zu wandern, aber da oben sieht man ausser hohen Bäumen nichts weiter. Dann bin ich zum Columbiadamm und kam wieder an der Türkischen Moschee vorbei und ein Angestellter der Moschee bot mir nach 18:00 Uhr an, die offene Moschee noch zu besichtigen, aber ich war ja vor Kurzem in der Moschee und von dort bin ich Richtung Südstern gewandert und da war gerade in der katholischen Kirche der Gottesdienst und daher offen und diese Kirche wird auch von der polnischen katholischen Kirche für die in Berlin lebenden Polen genutzt.
Die Sankt-Johannes-Basilika in Neukölln ist eine in den Jahren 1894–1897 erbaute römisch-katholische Kirche, zugleich das größte katholische Kirchengebäude Berlins.
Dann bin ich noch an der riesigen evang. Kirche am Südstern vorbei gekommen.
Die Kirche am Südstern
wurde in den Jahren 1894 bis 1897 als evangelische Garnisonskirche im neugotischen Stil erbaut.
Dann bin ich zum Marheinekeplatz mit der Markthalle, wo es nur Lebensmittelstände gibt in der gehobenen Preisklasse und dort ist auch die "Passionskirche", die bekannt ist als Kulturkirche, da dort auch grosse Konzerte stattfinden, wo man schon Tickets vorher kaufen muss.
Die evangelische Passionskirche wurde 1904-1907 im neuromanischen Stil aus Backsteinen im Klosterformat erbaut. Die Kirche ist als Baudenkmal gelistet.
Dann war es nicht mehr weit zum "Inder", wo ich seit vielen Jahren oft hingehe, denn da ist eine "Schauküche", ganz leckeres Essen und noch recht preiswert, weil das eine kleine und einfache Gaststätte ist mit nur wenigen Tischen und da bestelle ich mir immer "Mutton Tikka" in der heissen Pfanne, denn Lammfleisch schmeckt nur, wenn es noch richtig warm ist. Dann kam ich noch an der riesigen "Heilig-Kreuz-Kirche" vorbei, die zwischen 1885 und 1888 im gotischen Backsteinstil erbaut wurde und im 2. Weltkrieg schwer zerstört wurde und nach 1950 in vereinfachter Form wieder aufgebaut und innen sehr modern eingerichtet wurde. Danach erreichte ich dann mein Endziel, den U-Bahnhof "Hallesches Tor" und das war auch wieder eine Stadtwanderung, wo ich wieder viel Interessantes entdeckt habe und es war dieses Jahr mit knapp 14 km meine zweitlängsteTour, aber durch die Tempelbesichtigung und meinem kleinen Dinner von der Zeit her die längste Tour.
Ich bin um 10:30 Uhr von zuhause gestartet und war 22:30 Uhr erst wieder zuhause, aber auch diese Stadtwanderung kann ich weiter empfehlen.

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