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Tobias Buhrke went gravel riding
May 22, 2026
09:44
78.4km
8.0km/h
46.8km/h
1,660m
1,360m
Tag 1 — der Anfang vom Chaos 😅
Morgens um 8 Uhr ging’s mit dem Zug nach Koblenz, dort sollte meine Tour starten.
Schon am Bahnhof wurde ich erstmal von einem Gleis voller grölender Fußballfans empfangen — mit vollgepacktem Fahrrad dort irgendwie durchzukommen war schon das erste kleine Abenteuer 😂
Von dort ging’s über die Mosel und durch die Felder Richtung Winningen.
Der erste Anstieg zeigte direkt, worauf ich mich hier eingelassen hatte… puh.
Über Winningen Richtung Kobern-Gondorf — beziehungsweise nur fast. Denn vorher ging’s natürlich wieder brutal nach oben.
Dort wartete dann auch direkt der erste komplett zugewachsene Weg. Ich habe mich durch Dornenbüsche und Brennnesseln gekämpft und mir direkt die ersten ordentlichen Kratzer abgeholt 😅
Irgendwann endlich raus aus dem Gestrüpp, runter nach Kobern-Gondorf mit Zwischenstopp auf der Oberburg Kobern — wunderschöner Ausblick und eine richtig schöne Burg.
Unten angekommen erstmal zur Apotheke: Wundspray kaufen.
Ich hatte definitiv keine Lust auf entzündete Wunden, während ich noch mehrere Tage draußen unterwegs bin 😄
Danach ging’s wieder hoch Richtung Dreckenach — über Feldwege, die eigentlich eher gemähte Wiesen waren. Das ganze Gras hat irgendwann sogar meine Kettenblätter blockiert und ich musste erstmal alles wieder freimachen.
In Dreckenach haben mir dann zwei super nette Leute Wasser gegeben — generell war Versorgung im Hunsrück echt schwieriger als gedacht.
Je weiter die Tour ging, desto absurder wurden manche Wege: schmale Trails, komplett zugewachsene Abschnitte, Sackgassen, Umwege und Stellen, an denen ich einfach wieder umdrehen musste, weil kein Durchkommen mehr möglich war.
In Pillig erstmal am Brunnen abgekühlt, bevor es weiter Richtung Burg Pyrmont ging.
Von dort über die Traumpfade — wunderschöne Wanderwege, aber mit wirklich abartigen Steigungen 😅
Das Ziel war die Burg Eltz.
In der Hoffnung dort endlich essen und trinken auffüllen zu können… leider Fehlanzeige. Ohne 14 € Eintritt kam man nicht wirklich weiter. Also nur schnell ein Foto gemacht und weiter.
Danach erstmal das voll beladene Fahrrad eine endlose Treppe runter zum Fluss getragen, bevor direkt der nächste brutale Anstieg Richtung Treis-Karden wartete.
Bergab konnte ich teilweise nur noch schieben, weil es einfach unmöglich steil war.
Aber dann endlich: Essen 😄
Flammkuchen, alkoholfreies Bier und kalte Getränke haben mich in dem Moment glücklicher gemacht als alles andere.
Noch schnell beim Edeka Proviant für die Nacht geholt und dann begann der letzte lange Anstieg Richtung Macken zum Otto-Andreas-Turm — dort habe ich schließlich mein Nachtlager aufgeschlagen.
Waypoints
Route Details
Elevation
Highest point (390 m)
Lowest point (80 m)
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