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Rundwanderung um Walddrehna, Bahnhof, Dorfkirche, Waldbühne Gehren, ehemalige Wassermühlen an der Gehrener Berste und Schloss Sinntrotz, mit 25 Wanderern der IGW Bad Liebenwerda.
Rundwanderung um Walddrehna, Bahnhof, Dorfkirche, Waldbühne Gehren, ehemalige Wassermühlen an der Gehrener Berste und Schloss Sinntrotz, mit 25 Wanderern der IGW Bad Liebenwerda.
Ralf 🤠 🤳 🥾 and Mirko went for a hike
May 10, 2026
02:55
12.8km
4.4km/h
120m
130m
Start Bahnhof Walddrehna, der am 17.6.1875 eröffnet und noch heute im Betrieb ist. Er war ein entscheidender Motor für die Industrialisierung der Region. Heute ist der Bahnhof vor allem für Pendler in Richtung Berlin oder Pendler aus dem Elbe-Elster-Kreis von Bedeutung.
Dorfkirche Walddrehna (ehem. Wendisch Drehna)
Die Kirche in Walddrehna, ein rechteckiger Feldsteinbau mit halbrunder Apsis aus dem 12. oder 13. Jahrhundert. Die Apsis besitzt eine barocke Schweifhaube gilt als eines der bedeutendsten Baudenkmale der Region, vor allem wegen ihrer außergewöhnlichen Architektur. Das markanteste Merkmal ist der Westturm. Er ruht auf zwei massiven Rundpfeilern (ca. 1,4 m Durchmesser) und wirkt wie eine offene Vorhalle. Experten rätseln bis heute über die Baugeschichte; einige vermuten sogar Reste einer slawischen Anlage als Fundament. – ein seltener Anblick bei Dorfkirchen dieser Art. An den südlichen Außenecken findet man sogenannte „Näpfchen“ – kleine Vertiefungen im Stein, die früher von Gläubigen ausgebohrt wurden, um den „heiligen Staub“ als Glücksbringer mitzunehmen.
Im Innern der Kirche sieht man einen Taufengel, ein beweglicher Engel aus der Mitte des 18. Jahrhunderts, der per Kurbel von der Decke herabgelassen werden kann. Altar und Kanzel: Prunkvolle Schnitzarbeiten aus dem Barock (um 1747). Die Jakobus-Figur ist eine seltene Holzfigur des heiligen Jakobus des Älteren (Ende 15. Jh.), erkennbar an der Muschel am Hut.
Inmitten der Gehrener Berge liegt die idyllische Naturbühne Gehren, die nach dem Vorbild der Berliner Waldbühne errichtet wurde. Eröffnet wurde sie 1938 (ursprünglich für 5.000 Personen). Nach einer wechselvollen Geschichte – von DDR-Schlagerabenden bis hin zum Verfall nach der Wende – wurde sie 2003 liebevoll saniert und neu eingeweiht. Sie bietet heute rund 600 feste Sitzplätze und verfügt seit 2010 über eine moderne, überdachte Bühne die bekannt ist für ihre familiäre Atmosphäre zwischen Kiefern und Heidelbeersträuchern. Das Spektrum reicht von Rock-Konzerten bis zu Kinderfesten.
Waypoints
Route Details
Elevation
Highest point (190 m)
Lowest point (120 m)
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