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Ralf 🤠 🤳 🥾 went for a hike.
5 days ago
Wanderung vom Dresden-Flughafen zum Bahnhof Dresden-Neustadt. Unterwegs mit der IGW Bad Liebenwerda waren 21 Wanderer.
Der Dresdner Flughafen befindet sich im Stadteil Klotzsche und bedient vor allem deutsche und europäische Ziele, darunter viele Urlaubsregionen im Mittelmeerraum. Das Terminal ist in einem ehemaligen Hangar der Flugzeugindustrie untergebracht und gilt als eines der modernsten und architektonisch interessantesten in Deutschland. Die Gartenstadt Hellerau wurde 1909 als erste deutsche Gartenstadt gegründet. Ziel war eine Einheit von Wohnen, Arbeiten und Kultur in einer menschenfreundlichen Umgebung. Die Hellerberge ist eine der größten zusammenhängenden Binnendünenlandschaften Sachsens und war fast 150 Jahre lang Sperrgebiet. Ab etwa 1830 wurde das Gebiet gerodet und als Exerzierplatz der Sächsischen Armee genutzt. Später nutzten es die Wehrmacht und bis 1989 die sowjetischen Truppen als Übungsgelände (inklusive eines Hubschrauberlandeplatzes). Die Trümmerberge auf dem Heller sind künstliche Erhebungen und befinden sich auf einem ehemaligen militärischen Übungsgelände zwischen der Dresdner Neustadt und Klotzsche. Die Halle 1, der eigentliche Trümmerberg, entstand nach 1945 durch die Aufschüttung von Millionen Tonnen Kriegsschutt aus der zerstörten Dresdner Innenstadt. Er wurde per Trümmerbahn hierhin transportiert. Heute ist der Berg bewaldet und ein beliebter Aussichtpunkt über das Elbtal. Die Halle 2, die Deponie, besteht aus einer ehemaligen Mülldeponie, die später abgedckt und saniert wurde. Sie ist etwas höher und bietet eine fast vollständige Rundumsicht. Beide Halden sind heute ein Teil eines Landschaftschutzgebietes.
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Ralf 🤠 🤳 🥾 went for a hike.
7 days ago
Großen und kleinen Maasdorfer See umrundet.
Die Maasdorfer Teiche sind ein faszinierendes Beispiel für eine jahrhundertealte Kulturlandschaft direkt vor den Toren von Bad Liebenwerda. Sie sind eine künstlich angelegte Teichkette im Landschaftsschutzgebiet im Naturpark Niederlausitzer Heidelandschaft und liegt nordöstlich von Bad Liebenwerda zwischen den Ortsteilen Maasdorf, Thalberg und Dobra. Das Areal umfasst rund 70 Hektar Wasserfläche. Zu den markantesten Gewässern gehören der Große Maasdorfer Teich und der Kleine Maasdorfer Teich, die durch die Landesstraße L 653 voneinander getrennt werden. Die Teiche sind ein Paradies für Vogelbeobachter. Neben Schwänen und Graugänsen kann man mit etwas Glück auch See- oder Fischadler sowie den Teichrohrsänger beobachten. Die Anlage geht vermutlich auf das Jahr 1530 zurück. Es wird angenommen, dass Kurfürst Johann „der Beständige“ die Aushebung veranlasste. Die Bevölkerung wurde damals zur mühsamen Handarbeit verpflichtet, um die Wasserflächen auszuschachten. Hauptziel war die Fischzucht, um den sächsischen Hof mit frischem Fisch zu versorgen.
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March 15, 2026
Schlosskapelle Seerhausen und Ruine Jahnishausen in Sanierung, weitläufiger Park, Nationalerbe-Ginko. Unterwegs mit der IGW Bad Liebenwertda waren 27 Wanderer
Ein spannendes Stück sächsischer Geschichte ausgesucht! Das Schicksal von Schloss Seerhausen ist allerdings eine Mischung aus einstiger Pracht und der harten Realität der Nachkriegszeit. Das Schloss Seerhausen (bei Riesa), ein verlorenes Juwel, war über Jahrhunderte der Stammsitz der Familie von Schleinitz. Es galt als eines der bedeutendsten Barockschlösser in Sachsen. Ursprünglich als Wasserburg erbaut, wurde es später zu einer prächtigen Vierflügelanlage im Stil der Renaissance und des Barock umgestaltet. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde die Familie im Zuge der Bodenreform enteignet. Obwohl das Gebäude den Krieg unbeschadet überstanden hatte, wurde es 1949 auf Befehl der sowjetischen Militäradministration gesprengt. Offiziell diente dies der Gewinnung von Baumaterial, faktisch sollte so der Adelssitz als Symbol getilgt werden. Vom eigentlichen Schloss stehen nur noch die Grundmauern und die Kellergewölbe unter der Erde. Sichtbar geblieben sind lediglich die ehemalige Schlosskapelle (die heute als Kirche genutzt wird) und einige Wirtschaftsgebäude. Jahnishausen liegt nur einen Katzensprung von Seerhausen entfernt (ca. 7 km) und ist in vielerlei Hinsicht das „lebendige Gegenstück“. Während Seerhausen eher durch den Verlust des Schlosses geprägt ist, steht Jahnishausen für einen mutigen Neuanfang. Schloss Jahnishausen war einst der private Rückzugsort von König Johann von Sachsen und ist ein kleineres, charmantes Schloss mit einem markanten Treppenturm und einer Kapelle, die barocke Wandmalereien besitzt. Nach einem schweren Brand 1970 verfiel das Gebäude jahrzehntelang. Seit 2002 engagiert sich ein Verein intensiv für die Sanierung. Heute ist das Dach wieder dicht, und die Fassade wird schrittweise erneuert. Das gesamte Rittergut-Areal gehört seit 2002 der Gemeinschaft Lebenstraum Jahnishausen. Dort leben etwa 50 Personen (von Kindern bis Senioren) in einem genossenschaftlichen Wohnprojekt zusammen. Es gibt ökologische Landwirtschaft, Werkstätten, ein Seminarhaus und sogar eine freie Schule. Der Park ist zwar kleiner als in Seerhausen, hat aber ein echtes „Natur-Denkmal“ zu bieten. Im Park steht ein gewaltiger Ginkgo-Baum (gepflanzt um 1809), der 2019 zum zweiten „Nationalerbe-Baum“ Deutschlands gekürt wurde. Sein Stammumfang beträgt über 5 Meter. Im Frühjahr verwandelt sich der Park (ähnlich wie das nahegelegene Polenztal) in ein weißes Blütenmeer aus Märzenbechern.
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Ralf 🤠 🤳 🥾 went for a hike.
March 13, 2026
Maasdorfer Teiche - kleine Runde aber große Aussicht.
Die Maasdorfer Teiche sind ein faszinierendes Beispiel für eine jahrhundertealte Kulturlandschaft direkt vor den Toren von Bad Liebenwerda. Sie sind eine künstlich angelegte Teichkette im Landschaftsschutzgebiet im Naturpark Niederlausitzer Heidelandschaft und liegt nordöstlich von Bad Liebenwerda zwischen den Ortsteilen Maasdorf, Thalberg und Dobra. Das Areal umfasst rund 70 Hektar Wasserfläche. Zu den markantesten Gewässern gehören der Große Maasdorfer Teich und der Kleine Maasdorfer Teich, die durch die Landesstraße L 653 voneinander getrennt werden. Die Teiche sind ein Paradies für Vogelbeobachter. Neben Schwänen und Graugänsen kann man mit etwas Glück auch See- oder Fischadler sowie den Teichrohrsänger beobachten. Die Anlage geht vermutlich auf das Jahr 1530 zurück. Es wird angenommen, dass Kurfürst Johann „der Beständige“ die Aushebung veranlasste. Die Bevölkerung wurde damals zur mühsamen Handarbeit verpflichtet, um die Wasserflächen auszuschachten. Hauptziel war die Fischzucht, um den sächsischen Hof mit frischem Fisch zu versorgen.
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March 14, 2026
What a beautiful pond landscape! 🥰 I love hiking through areas like this. I've saved the route. It's almost 100 km from me, but as soon as petrol prices get a bit more reasonable, I'll check it out with Nala. Thanks also for the detailed description, dear @Ralf 🤠 🤳 🥾. We wish you a pleasant rest
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Ralf 🤠 🤳 🥾 and Lubwart went for a hike.
February 28, 2026
Klasdorf - Wildpark Johannismühle. Unterwegs mit der IGW Bad Liebenwerda waren 29 Wanderer.
Der Wildpark Johannismühle bei Baruth/Mark (Ortsteil Klasdorf) ist ein weitläufiges Naturparadies in Brandenburg, das besonders für seine naturnahen Freigehege und die Rettung von Raubtieren bekannt ist. Der Park erstreckt sich über etwa 100 Hektar und bietet eine Mischung aus Wald, Wiesen und Teichen. Raubtiere: Braunbären (oft aus schlechter Haltung gerettet), Polarwölfe, Grauwölfe und Luchse. Freilauf: Mufflons, Rot-, Dam- und Schwarzwild bewegen sich oft frei auf dem Gelände oder in riesigen Gehegen ohne störende Zäune direkt am Wanderweg. Urtiere: Wisente, Auerochsen und Wildpferde. Falknerei: Tägliche Flugvorführungen mit Greifvögeln und Eulen (meist um 11:00 und 14:00 Uhr) Ein großer Naturparkplatz (kostenfrei) befindet sich in unmittelbarer Nähe des Eintritts. Weitere Informationen über den Wilpark unter: https://www.wildpark-johannismuehle.de
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February 8, 2026
Beutersitz-Bahnhof - Gedenkstein Opfer des verlorenen Zuges - Schwarze Elster. 2. Wanderung 2026. IGWandern Bad Liebenwerda.
Der historische Hintergrund dieser Wanderung: Der „Verlorene Zug“ war einer von drei Transporten, mit denen die SS im April 1945 versuchte, rund 2.500 jüdische Häftlinge aus dem KZ Bergen-Belsen vor den anrückenden Alliierten in Richtung KZ Theresienstadt zu evakuieren. Die Fahrt dauerte zwei Wochen und war geprägt von Hunger, Durst und einer verheerenden Typhus-Epidemie. Da die Frontlinien immer näher rückten und viele Bahnstrecken zerstört waren, irrte der Zug orientierungslos durch Brandenburg, bis er schließlich am 23. April 1945 bei Tröbitz von der Roten Armee befreit wurde. Bevor der Zug sein Ziel (oder besser gesagt: seinen Endpunkt) in Tröbitz erreichte, stand er an verschiedenen Haltepunkten entlang der Strecke still. Da täglich Menschen an Erschöpfung oder Krankheit starben, wurden die Toten oft direkt neben den Bahngleisen verscharrt. In Beutersitz befindet sich eine dieser Gedenkstätten. Konkret liegt sie am Bahnkilometer 106,7 (im sogenannten „Schneewald“). Dort wurden Ende April 1945 auf Anweisung der sowjetischen Truppen 17 Verstorbene aus dem Zug in einem Massengrab beigesetzt. Die Gedenkstätte in Beutersitz wurde bereits zu DDR-Zeiten (um 1975) offiziell eingerichtet und ist Teil eines ganzen Netzes von Erinnerungsorten in der Umgebung (darunter auch Langennaundorf, Wildgrube und der jüdische Friedhof in Tröbitz). Es handelt sich um eine schlichte, würdevolle Anlage mit einem Gedenkstein und Informationstafeln, die die Geschichte des Transports erläutern. Jedes Jahr im April finden in der Region (oft zentral in Tröbitz, aber auch an den Außenstellen wie Beutersitz) Gedenkveranstaltungen statt, an denen häufig auch Nachfahren der Überlebenden aus aller Welt teilnehmen. In der Region wird die Erinnerung besonders wachgehalten, weil die Dorfbewohner damals direkt mit dem Schicksal der Häftlinge konfrontiert wurden – sie mussten die Kranken pflegen und die Toten bestatten, wobei sich viele Einwohner selbst mit Typhus infizierten. An dieser Wanderung nahmen 27 Wanderer teil.
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February 8, 2026
A very informative description of the tour. We also have a memorial stone for a lost train right next to the cycle and hiking path.
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Ralf 🤠 🤳 🥾 went for a hike.
December 28, 2025
Jährliche Winterwanderung in der Grünen Heide bei Neuburxdorf 2025
Neuburxdorf ist ein an der Grünen Heide gelegener Ortsteil der Stadt Bad Liebenwerda im Landkreis Elbe-Elster in Brandenburg und befindet sich etwas 8 Kilometer südlich der Stadt. Quelle: Wikipedia
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December 27, 2025
Winterwunderland Maasdorfer Teiche
Die Maasdorfer Teiche (auch Thalberger oder Knissener Teiche genannt) sind eine Gewässerkette im südbrandenburgischen Landkreis Elbe-Elster. Sie liegen nordöstlich der Kurstadt Bad Liebenwerda im Naturpark Niederlausitzer Heidelandschaft
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November 22, 2025
Letzte gemeinsame Wanderung der IG Wandern Bad Liebenwerda im Jahr. Wir sind auf die Herausforderungen 2026 gespannt
Unsere letzte gemeinsame Wanderung im Jahr 2025 startete traditionell an der Tourismusinformation in Bad Liebenwerda. Von dort aus führte uns der Weg zunächst durch Teile der historischen Altstadt, vorbei am "Haus des Gastes" und der MediClin Bad Liebenwerda (Kurklinik). Ein Highlight war der Blick auf den denkmalgeschützten Lubwartturm, bevor wir über den Mühlgraben in den wunderschönen Kurpark gelangten. Über die Wäldchenbrücke überquerten wir anschließend die Schwarze Elster, um direkt in den Garten der Sinne zu spazieren – ein Ort der Ruhe und Entspannung. Vorbei am Bahnhof führte die Route weiter durch das sehr schön restaurierte Dichterviertel. Von dort aus stiegen wir hinauf zum höchsten "Berg" Bad Liebenwerdas, dem Gänseberg (60,5 m), von wo aus wir einen schönen Ausblick genossen. Weiter ging es zum Friedhof Maasdorf. Am Ziel unserer längeren Etappe kehrten wir in die urige Gaststätte „Keilerschänke“ ein, die vis-à-vis des Natouriums liegt und perfekt für eine stärkende Pause war. Nach der Einkehr traten wir den Rückweg an, wobei wir durch andere reizvolle Wege des Dichterviertels zurück zum Ausgangspunkt an der Tourismusinformation wanderten. Der Weg ist das Ziel.
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Ralf 🤠 🤳 🥾 and others went for a hike.
November 9, 2025
Naherholungsgebiet Bad Erna ** Wandergruppe IGW Bad Liebenwerda **
Eine sehr schöne und abwechslungsreiche Wanderung im Naherholungsgebiet Bad Erna bei Doberlug-Kirchhain. Ein beliebtes Naherholungsgebiet südlich von Doberlug-Kirchhain, das aus Restlöchern eines ehemaligen Braunkohle-Tagebaus (Grube "Erna") entstanden ist. Es ist bekannt für seine Badeseen, Bungalowsiedlungen und die idyllische Lage. Die Waldschänke, liegt direkt am Badesee und bietet sich für eine Einkehr an. Die alte Buschmühle und die Teiche Blauer See, Barschteich, Welsteich liegen in der Nähe und sind Teil einer reizvollen Teichlandschaft (Hammerteiche), die sich gut für Wanderungen und Naturerkundungen eignen.
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November 14, 2025
A truly beautiful hike 😍🥰 and as always you added valuable information 👍🏻 Thank you @Ralf 🤠 🤳 🥾
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March 16, 2026
As always, very well described and beautifully documented with photos 🥰 Thank you ☺️
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