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sauerland_hike went for a hike
May 9, 2026
10:09
54.9km
5.4km/h
580m
580m
Der letzte Held
Das war er also: der Grenzgänger-Marsch 2026 des Veranstalters Marsch zum Meer.
Mit glänzender Laune und einer gehörigen Portion Motivation fiel um 8:08 Uhr an der Flensburger Hafenspitze der Startschuss für alle Distanzen. Während sich die Teilnehmenden auf 14, 27,5, 44 oder 55 Kilometer verteilten, hatte ich mich für die volle Distanz entschieden. Diesmal war ich ohne Begleitung unterwegs – eine bewusste Entscheidung, um herauszufinden, ob ich mich auf einer solchen Strecke auch alleine hinreichend motivieren kann.
Die Route führte von Flensburg zunächst über Wassersleben bis nach Kollund. Nach einer ersten kleinen Schleife, die mich mit einer fantastischen Aussicht belohnte, ging es weiter in Richtung Kupfermühle zum ersten Verpflegungspunkt (VP). Die anschließende Etappe verlief abwechslungsreich durch Wälder und über Felder, vorbei an Kruså und schließlich zurück nach Kupfermühle zum zweiten VP.
Nach einer ausgiebigen Pause nahm ich den nächsten Abschnitt in Angriff. Der Weg führte mich erneut gen Norden, durch Kruså und entlang der Ortschaften Schmedeby und Norderschmedeby. Im weiteren Verlauf streifte die Strecke Padborg, bevor ich den kleinen Ort Niehuus erreichte.
Am dortigen dritten VP legte ich eine längere Rast ein, denn die Füße machten sich mittlerweile deutlich bemerkbar. Mit dem Wissen, dass noch rund 20 Kilometer vor mir lagen, war eine gründliche „Inspektion“ und Entlastung definitiv sinnvoll. Frisch motiviert begab ich mich auf die vorletzte Schleife, die an Padborg und Harrislee vorbeiführte und erneut in Niehuus endete.
Zu diesem Zeitpunkt standen bereits 47,4 Kilometer auf der Uhr. Der Endspurt rief! Vor dem letzten Aufbruch gönnte ich mir jedoch noch einen Moment der Ruhe und ein paar sehr nette Gespräche mit dem MzM-Team, die meine letzten Reserven mobilisierten.
Der Rückweg führte mich schließlich durch Harrislee und die Flensburger Innenstadt zurück zum Hafen. Um 21:40 Uhr war es so weit: Als letzter Teilnehmer des Tages durchschritt ich das Ziel.
Mein Fazit:
Die Strecke und die Stimmung waren einfach großartig. Es war eine spannende Erfahrung, so intensiv in dieser Grenzregion unterwegs zu sein. Auch das Wetter zeigte sich von seiner besten Seite. Für mich war es ein perfekter Tag, der förmlich nach einer Wiederholung schreit!
Waypoints
Route Details
Elevation
Highest point (100 m)
Lowest point (40 m)
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