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Norbelan and others went for a hike
May 8, 2026
03:07
14.8km
4.8km/h
60m
180m
Die erste Tour des Harzer Klosterwanderweges startete in Goslar. Bereits nach einem Kilometer konnten wir den ersten Stempel an der Neuwerkkirche ergattern. Die Neuwerkkirche ist eine ehemalige Klosterkirche aus dem 12. Jahrhundert in Goslar. Heute dient sie als evangelische Pfarrkirche. Der romanische Bauzustand der Entstehungszeit ist in allen Teilen erhalten. Eine Besichtigung der Kirche lohnt sich auf jeden Fall. Sehenswert ist auch der romanische Garten mit dem Denkmal der Starken Frau direkt neben der Kirche. Die Kirche ist Start- bzw. Endstation des Harzer Klosterwanderwegs. Auf dem weiteren Weg kommt man an der Ruine der Stiftskirche St. Georg, die im 12. Jahrhundert erbaut und 1527 zerstört wurde und an einem Bismark-Denkmal vorbei. Nun ging es auf malerischen Singletrails und Feldwegen zwischen blühenden Rapsfeldern zum Kloster Grauhof. Dieser Kirchentyp der Stiftskirche ist in Norddeutschland einzigartig. Das ehemalige Augustiner-Chorherrenstift Grauhof wurde 1701 begonnen, von 1711 bis 1714 entstand die Stiftskirche St. Georg.
Die Kirche ist nur sonntags und feiertags geöffnet, sodass ein Besuch nicht möglich war. Man hätte telefonisch eine Führung vereinbaren können, was wir aus Zeitgründen nicht gemacht haben. Ein Stück hinter dem Kloster Grauhof mussten wir die K1 überqueren, was nicht ganz ungefährlich ist. Die Sicht für die schnell heran fahrenden Autos ist hier sehr eingeschränkt. Nach einer kurzen Strecke durch die Mühlenbergsiedlung kamen wir wieder auf schöne Feldwege. Das letzte Stück vor dem Kloster Wöltingerode führt durch ein kleines Wäldchen. Nach 14,8 km erreichten wir unser erstes Ziel des Klosterwanderweges, das Kloster Wöltingerode. Das Kloster wurde 1174 als Benediktinerkloster gegründet und bereits vor 1188 in ein Zisterzienserinnenkloster umgewandelt. In dieser Zeit wurde der Grundstein für die Klostergebäude gelegt, dessen Ausmaße noch heute vorzufinden sind. 1809 wurde das Kloster aufgehoben. Heute wird das Kloster als Klosterhotel mit Gastronomie und für eine Brennerei genutzt.
Der Klosterwanderweg ist sehr gut ausgeschildert und entlang des Weges stehen Engelsbänke, besondere Ruhebänke mit Engelsflügeln als Rückenlehne, entworfen vom Künstler Werner Fleck. Es gibt inzwischen über 27 solcher Bänke, die von Goslar über Ilsenburg bis nach Thale/Quedlinburg an markanten Orten mit schöner Aussicht stehen und zum Innehalten einladen.
Übernachtet haben wir im Klosterhotel Wöltingerode. Im Hofladen konnten wir noch einige sehr gute Liköre und Brände der Klosterbrennerei verkosten und im Klosterkrug lecker essen.
Waypoints
Route Details
Elevation
Highest point (270 m)
Lowest point (150 m)
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