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DIY Wellness-Brevet an‘n Wellsee über‘n Eidertalwanderweg 🌤️💨🚴♂️💨
DIY Wellness-Brevet an‘n Wellsee über‘n Eidertalwanderweg 🌤️💨🚴♂️💨
long_distance_solo_cyclist went gravel riding
April 25, 2026
09:32
238km
25.0km/h
51.2km/h
1,520m
1,510m
Garmin Instinct 2X
Boah, wat war dat geil!
Die Windvorhersage ließ mich zucken, aber ich wollte Rad fahren. Der Wecker klingelte um 4 Uhr, kurz nach 5 Uhr war ich auf der Straße. Erst einmal schnell durch und raus aus der Stadt. Ab Langenhorn ging das Sammeln neuer Kilometer und kleinquadrierter Kacheln, aka squadratinhos, los; ab Norderstedt fuhr ich vielfach entlang der AKN-Schienen auf ruhigen, gut asphaltierten Wegen. In Bad Bramstedt, nach 63 km, hab ich die erste Bäckerpause gemacht. Menno, war das Körnerbrötchen lecker! Knusprig, geschmackvoll, mit Biss – einfach lecker!
Dann ging es auf dem Radweg an der Kieler Straße nach und durch Neumünster. In Einfeld bog ich zum Dosenmoor ab, an dessen Rand ich nach Wattenbek fuhr. Dann kam das erste Sahnehäubchen des Tages: auf dem Eidertalwanderweg nach Kiel. Mega, das hat Spaß gemacht, alle Hoffnungen und Erwartungen wurden erfüllt! Und ab und an hab ich sogar die Eider gesehen.
Durch Kiel war dann halt, na ja, Stadtautobahn. In Elmschenhagen verließ ich die Stadtautobahn und fuhr nach und an den Wellsee. 2003 hab ich während einer Fortbildung bei einer Uni-Professorin am Wellsee gewohnt. Nach deren Haus bzw. dem Balkon, auf dem ich damals gerne saß und auf den Wellsee hinaus geschaut hab, hielt ich Ausschau. Vielleicht, aber wirklich nur vielleicht, hab ich es wiedererkannt.
Es folgte das zweite Sahnehäubchen des Tages: durch die Pampa nach Preetz, teils Asphalt, teils Spurbahn, teils Wald und Schotter, mit gelbem Raps und grünen Weiden um mich herum sowie blauem Himmel, weißen Wolken und der strahlenden Sonne über mir. Geil, einfach nur geil! Da hat sich mein innerer Akku aber mal dermaßen aufgeladen.
In Preetz hab ich die zweite Bäckerpause gemacht. Anschließend gab es das dritte Sahnehäubchen: am Kirchsee-Ostufer entlang, dann raus aus der Stadt und wieder in die Pampa, wieder [copy+paste] teils Asphalt, teils Spurbahn, teils Wald und Schotter, mit gelbem Raps und grünen Weiden um mich herum sowie blauem Himmel, weißen Wolken und der strahlenden Sonne über mir. Zu allem Überfluss drehten sich dann kurz vor Ascheberg die Flügel der Windmühle Sventana. Radfahrerherz, was wolltest du mehr?
Seit Preetz hatte der Wind noch mal aufgefrischt, Wolken kamen auf, es wurde kühler, sobald die Sonne hinter den Wolken verschwand. Doch all das sollte heute an mir abprallen, so sehr hatte mich die Tour bisher geflasht. Radweg an der B430 und B432? Pah, mir doch heute egal! Gegenwind? Noch mal: pah!
Definitiv eine der geilsten Touren bisher. Wäre es doch nur so geblieben. Doch eineinhalb km vor der Haustür meinte ein Autofahrer, mich vorsätzlich mit einer Handbreit Abstand zum Lenker überholen zu müssen. Und nach dem Überholen schaltete er noch WischWasch ein. Fuck, du Arschloch! Mittelfinger hinterhergestreckt, mit der Zunge dran geleckt, aber leider keine Reaktion des Autofahrers. Wäre es zum Duell gekommen, ich hätte auf Polizei bestanden. Wann kriegte ich endlich die GoPro auf den Helm?! Mit den Bildern hätte ich Anzeige erstattet, für alles, was in Frage kam.
Glücklicherweise stand zuhause ein Teller Spaghetti mit Tomatensauce, sodass ich schnell abgelenkt war.
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Highest point (60 m)
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