About Gravelcoffee
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48,240 km
2397:43 h
Recent Activity
- Arne FeddersenOctober 3, 2025
Is there an overview of shelters in Denmark? I've always found shelter through warmshowers.org.
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Gravelcoffee went cycling.
December 21, 2025
03:13
69.6km
21.6km/h
430m
430m
Christin L and others went gravel riding.
December 20, 2025
04:41
72.0km
15.4km/h
630m
660m
Gravelcoffee went cycling.
December 20, 2025
05:22
108km
20.1km/h
890m
910m
Gravelcoffee went cycling.
December 19, 2025
06:43
153km
22.8km/h
420m
430m
Jan Speichenbruch and others planned a gravel ride.
October 18, 2025
04:31
67.3km
14.9km/h
270m
280m
Jan Speichenbruch and others planned a gravel ride.
October 18, 2025
05:18
72.6km
13.7km/h
510m
510m
Gravelcoffee went cycling.
October 2, 2025
Es begann für mich im ersten Licht eines kühlen Oktobermorgens bei Temperaturen nur knapp über dem Gefrierpunkt. Um Punkt 7:00 Uhr rollten wir in Hamburg‑Rothenburgsort los. Es fühlt sich sehr unwirklich an, gerade acht Wochen ist das abgebrochene Brevet LEL her. Der Schmerz und die Enttäuschung über die vom Sommersturm Floris genommene Möglichkeit LEL zu finishen immer noch präsent gibt es zumindest eine Teil Wiedergutmachung. Initiiert von Dirk und mir haben sich Carsten und Detlef von ARA Hamburg bereiterklärt kurzfristig ein Superbrevet zu veranstalten. Hintergrund ist in 2025 noch ein LRM mit 1200 km zu finishen und so die Chance auf den Abschluss der Challenge Lepertel zu bewahren. Was der ARA Hamburg angesichts der Kurzfristigkeit auf die Beine gestellt hat, kann sich mehr als sehen lassen. Innerhalb kürzester Zeit ist der Brevet vom ARA freigegeben und bei der Internationalen Organisation Les Randonneurs Mondiaux angemeldet und die Anmeldung für alle Interessenten freigeschaltet. In den letzten Wochen vor dem Start wurde die Route immer weiter optimiert und sogar wesentliche Teile von Carsten zur Prüfung abgefahren, hilfreiche Tipps an die Teilnehmer verteilt und sogar optimierte Nachtrouten werden zur Verfügung gestellt. 31 startende Randonneure aus verschiedenen Ländern (Italien, Niederlande, Belgien, Luxemburg, …) zeigen es. Kaum Höhenmeter für ein 1.200er, keine bemannten Kontrollen, keine organisierten Schlafplätze – dafür echte Selbstverantwortung, Kontrollen an 24‑Stunden‑Tankstellen im Abstand von meist 70 bis 100 Kilometern und das volle Randonneursgefühl. Genau das wollte ich nach dem sehr durchorganisierten LEL: allein, aber nie einsam, volle Eigenorganisation mit entsprechender Verlässlichkeit auf einer Strecke, die in meiner Heimatstadt an der Elbe beginnt und Herz, Beine und Kopf fordert. Die Elbe schenkte mir gleich zu Beginn einen Moment, der für lange Zeit tragen sollte: Zwischen Altengamme und der Elbbrücke bei Geesthacht hob sich die Sonne wie ein glühender Vorhang. Apricot, Gold, ein Hauch von Nebel über dem Wasser – ich fuhr hinein in dieses Licht, und die Nervosität war verschwunden. Kurz danach der erste Gänsehautpunkt, den man nicht planen kann: Überraschungsverpflegung am Kniepenberg, aufgebaut von Randonneursfreund Dirk Ehling, der wegen Verletzung nicht starten konnte, unterstützt vom Audax Club Schleswig‑Holstein v. 2000 e.V. Es alles was das Randonneursherz begehrt, ein paar aufmunternde Worte, und das Gefühl, Teil einer Gemeinschaft zu sein. Offiziell war die Veranstaltung. vollständig unsupported, dieser kleine Tisch am Wegesrand war trotzdem pure Wärme an genau der richtigen Stelle. Der Norden schob mich flach und fast windstill Richtung Osten. Die erste Kopfsteinpflasterpassage in Dömitz rüttelte mich durch, und doch fühlten sich viele Kilometer wie feines Rollen an – teils auf diesen erstaunlich guten Betonplattenwegen, von denen Carsten so schwärmte: dickere Platten, bituminöse Fugen, fast ohne Stöße. Natürlich waren auch zugewachsene Abschnitte dabei, Gras in den Ritzen, Überraschungen inklusive – 1.200 Kilometer sind kein Zuckerschlecken, aber dafür echt. Erste Kontrolle in Lenzen bei Kilometer 136: kurz Pause, die schnelle Gruppe vorher ziehen lassen, mich anschließend nach der Kontrolle von den länger pausierenden wieder einsammeln lassen. Der ehemalige Überwachungsturm an der innerdeutschen Grenze tauchte später an der Elbe auf: Geschichte am Wegesrand, still, präsent. Tangermünde kam mit einem kleinen Glücksfall: Wasser auffüllen beim Wassersportverein, der Hafenmeister schloss mir sogar die Toilette auf. Der Blick auf die Altstadtkulisse im milden Nachmittag war eine Einladung zum Bleiben – aber wer hier fährt, weiß, dass es weitergeht. Ich rollte mit der Gruppe bis zum Wasserkreuz Elbe/Mittellandkanal, eine Brücke über die Elbe, die tief unten zieht, während oben ein Kanal die Landschaft quert. Im Abendlicht war das ein absoluter Höhepunkt. Ich wählte eine andere Abfahrt von der Kanalbrücke, verlor den Anschluss und fuhr entspannt weiter nach Magdeburg. Dort traf ich die Gruppe wieder an der Tankstelle – gemeinsam zur Pizza in den Imbiss, Fanta dazu. Genau das, woran ich den ganzen Nachmittag gedacht hatte. Dann hinein in die Dunkelheit. Ich wäre gern drangeblieben, aber die Gruppe hielt das hohe Tempo, selbst in der Nacht. Ich ließ los, fuhr mein eigenes. Gegen Mitternacht, kurz vor Wittenberg, kroch die Müdigkeit in jede Faser. Zwei Naps mit dem Kopf auf dem Lenker halfen nur kurz. Es war bitterkalt, die Dunkelheit verschluckte jede Farbe, und ich entschied mich, den erfahrenen Fortschritt von 420 Kilometern zu nutzen die kalte Nacht zu überlisten: Schlafpause im warmen Schlafsack. Die ersten Bushaltestellen: ungeeignet. Im Dorf Elster (Elbe) fand ich schließlich eine Schutzhütte – Graffiti an den Wänden, rausgerissene Holzbalken, Zigarettenstummel, im Nebel unheimlich. Um 2 Uhr lag ich endlich im Winterschlafsack, innerhalb kürzester Zeit wurde aus der Kälte eine wohlige Wärme und ich schlafe schnell zufrieden mit dem bisherigen Verlauf ein. Gegen 5 Uhr werde ich kurz wach, kamen zwei weitere Randonneure und legten sich für drei Stunden dazu. Um 8 Uhr klingelten ihre Wecker. Es war immer noch bitter kalt, ich zögerte kurz, dreh mich nochmal um, nutze dann aber doch die Aufbruchstimmung – packe schnell zusammen und fahr weiter. Mir ist jetzt richtig kalt, aber Brevetfahren ist kein Hallensport. Es ist draußen sein, die Situation annehmen, weiterfahren. Genau das schenkt mir dann der morgen, einen weiteren wunderschönen Moment, erste Sonnenstrahlen schaffen es durch den Nebel, einfach schön. Am Kleindröbener Riß arbeitete sich die Sonne endgültig durch, Nebelreste stehen über dem Wasser – ein Bild, das man sich nicht malen kann. Um 10:30 Uhr erreichte ich Torgau (km 469), traf dort Lars. Er war die Nacht durchgefahren, etwas gemächlicher unterwegs. Wir starteten gemeinsam, trennten uns bald wieder – jede durchfahrene Nacht hinterlässt Spuren, und am Ende findet jeder sein eigenes Tempo. 30 Kilometer vor Dresden wurde das Elbtal zur Bühne: Die Elbe schneidet sich tief durch die Landschaft, vom Hochufer aus hat man diese weite, ruhige Aussicht. Meissen war voller Touristen – ich war erstaunlich froh, nicht in die Altstadt zu müssen. Die letzten 20 Kilometer bis Dresden zogen sich trotz Schönheit. Gegen 15 Uhr erreichte ich die Kontrolle am Stadtrand. Ein bisschen schade, dass die Altstadt ausgespart war – ein Foto vor der Semperoper hätte Charme. Vielleicht bei einer nächsten Ausgabe von Hamburg-Dresden-Hamburg. Ich hielt die Pause kurz, genoss noch einmal den Blick und zog weiter Richtung Döbeln: hügelig, schön, fordernd. Gegen 17:30 Uhr rollte ich in Döbeln ein. Warmes Essen wäre perfekt gewesen, aber Tageslicht ist mir wichtiger. Weiter mit Gesellschaft. In Rötha fanden wir einen indischen Imbiss. Ausgehungert wollte ich Pizza und Pommes – der freundliche Inhaber riet mir von den zusätzlichen Pommes ab. Die Pizza mit dreifach Käse reichte völlig. Dunkelheit senkte sich, Zwenkau (km 680) kam gegen 21:30 Uhr. Die kurze Etappe nach Naumburg verleitet zum Durchfahren – und lehrt Demut: 20 Kilometer Bahnradweg mit konstanter, leichter Steigung, endlos geradeaus. Im Dunkeln, schnurgerade Aus mit leichter Steigung, wird Zeit zur Zeitlupe. Der Abfahrtsvorteil nach dem Wendepunkt blieb marginal – immerhin drei bis vier km/h mehr. Gegen 1 Uhr erreichte ich Naumburg, ahnte eine wunderschöne Altstadt im Dunkeln. Der Unstrut‑Radweg begann. Ich suchte so langsam eine Übernachtungsmöglichkeit. Maps.Me zeigte Schutzhütten an, in Wirklichkeit leider überdachte Picknickplätze ohne Liegefläche. Die Weinhänge ließen sich erahnen – im Hellen muss es hier echt schön sein. In Weischütz entdeckte ich endlich eine oktagonale Hütte. Um 01:30 Uhr lag ich im Schlafsack, diesmal sollte die Schlafpause kürzer ausfallen als in der ersten Nacht. Um 07:30 Uhr war alles wieder verstaut. Laucha schenkte mir einen kleinen Schatz: die „Schmidt Bäckerei & Konditorei“, ohne Sitzplätze, aber mit Spezialitäten. „Berliner“ heißen hier einfach „Kuchen“ – und sie schmecken unglaublich lecker. Lauwarmen Zwiebelkuchen dazu, besser kann der Tag nicht starten. Vorhergesagt war Regen, also direkt ab morgens volle Montur. Zunächst noch trocken, dann sechs Stunden Dauerregen. Der Wind war mein ständiger Begleiter – weder richtig von vorne noch wirklich von hinten. Ich ließ meinen Mitfahrer ziehen und fand meine pace. In Sondershausen (km 845) machte ich eine längere Pause: Kaffeedurst stillen, Energie nachfüllen. Bis Gieboldehausen (km 908) lagen weitere Höhenmeter vor mir – die Kontrolle erreichte ich gegen 17 Uhr, die Vorräte gingen zur Neige, und Sonntag stand vor der Tür. In Wulften am Harz lag der Supermarkt direkt an der Strecke. Ich kaufte, als hätte mein Rad plötzlich Satteltaschen im Überfluss – und merkte schnell, dass Hunger und Auge größer waren als die Taschen. Vollgegessen und beladen fuhr ich weiter, mit dem Plan, kurz hinter Salzgitter zu schlafen und die letzten knapp 200 Kilometer am Sonntag entspannt heimzurollen. Die Shell in Salzgitter erreichte ich gegen halb zehn, die herausgesuchte Schutzhütte kurz vor 23 Uhr. Der Sturm tobte – das Tief „der fiese Detlef“ hatte Sonne und schönes Wetter aus dem Norden gefegt und durch Wind und Regen ersetzt, immerhin mit Schub aus Südwest. Die L‑förmige Hütte am Spielplatz lag perfekt im Wind, bot eine trockene Ecke. Es zog ein wenig, Blätter flogen herein, aber die gestiegenen Temperaturen machten es erträglich. Erschöpft schlief ich trotz des Sturms tief und lange. Am Sonntag fand ich keine 500 Meter nach der Hütte eine geöffnete Bäckerei – ein Geschenk. Morgenkaffee, Schokobrötchen, Vorräte für den Tag: Ab hier würde es bis Hamburg fast keine Verpflegung mehr geben, und das passte zur Charakteristik des Brevets. Auf Strecken, die ich von anderen Brevets kannte, kämpfte ich mich im Seitenwind Richtung Heimat. Bei Fahrt Richtung Nordost kam der Schub manchmal leicht von hinten, genug, um den Körper nach 1.000 Kilometern bei Laune zu halten. Der offene Imbiss in Egestorf blieb links liegen – ich wollte nur noch ankommen. Es war 14 Uhr, und plötzlich schien es möglich, Hamburg noch im Hellen zu erreichen. Ab jetzt war alles vertraut. Das macht es nicht einfacher, aber die Vorfreude trägt. Als ich wieder in Hamburg einrollte, war da dieser leise, große Moment. Kein Jubel, kein Zielbogen – nur ich, mein Rad, und die Gewissheit, dass ich Hamburg-Dresden-Hamburg erlebt habe. Eine Strecke, die mit Elbe, Wasserkreuz, Hochuferblicken, Unstrut‑Weinhängen und Harzrand ihre Bilder hinterlässt. Ein Wetter, das mit Sonne, Kälte, Nebel, Sturm und Regen alles aufbot – „Brevetfahren ist kein Hallensport“, und genau das ist sein Zauber. Eine Organisation, die im Anschluss schreibt, „Wir machen Menschen glücklich“ – ich glaube ihnen. Ich war es. Auch wenn 31 („erfahrene“ Startende) und am Ende 18 Finisher zeigen, wie herausfordernd eine vermeintlich flache Strecke bei entsprechenden Bedingungen sein kann, bleibt vor allem die Freude, es versucht, und geschafft zu haben.
53:03
1,205km
22.7km/h
4,820m
5,040m
Gravelcoffee went gravel riding.
September 21, 2025
Der Tag startete ein wenig holprig. Die 2. Seilzugfähre habe ich nicht vom gegenüberliegenden Ufer gelöst bekommen, also entsprechend Retour über die 1. Fähre und dann einmal drum herum. Kräftiger Gegenwind sorgte für nur langsames Vorankommen. Am Strand sank dann die Geschwindigkeit auf 6-8 km/h. Als noch 8 weitere km ohne wesentliche zu erwartende landschaftliche Änderung anstanden habe ich dann ins Landesinnere gewechselt. Dennoch war von Anfang an klar, den letzten Zug ab Flensburg zu bekommen wird denkbar knapp. Landschaftlich unglaublich schön. Die Dünen wecken Transcimbrica Erinnerungen und bis Esbjerg war es einfach ein absoluter Traum. Ich merke immer mehr, den letzten Zug werde ich nicht schaffen, schmiede Plan B, Shelter bei Kollund 8km zum Flensburger HBF und dann eine frühen Zug zu nehmen. Entsprechend dann um 4 aufgestanden, zum Bahnhof und dann direkt zur Arbeit pünktlich aufgeschlagen;) Mission Kurzurlaub ohne Urlaubstag erfolgreich abgeschlossen ;)
12:12
231km
19.0km/h
730m
800m
Gravelcoffee went gravel riding.
September 19, 2025
Direkt von der Arbeit zum HBF, im sehr vollen Regio nach Flensburg. Das war der größte Invest bezüglich Leidensfähigkeit für dieses Wochenendabenteuer. Mit kräftigen Wind im Rücken ging es dann bei sehr angenehmen Temperaturen bis ins erste Shelter. Ein traumhafter Start ins Wochenende.
05:54
122km
20.7km/h
1,040m
1,070m
Great tour from Hackenpedder, great that you were there 🧨🎉
Translated by Google •
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