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John and Monika Steininger-Hoppe went for a bike ride
April 3, 2026
04:33
67.2km
14.8km/h
33.8km/h
450m
730m
Zurück an die Küste!
Von Goznjan aus kann man das Meer ja schon sehen, und da fahren wir heute also hin. Der wirklich sehr kleine Dorfladen ist schon geöffnet, es gibt frische Croissants und einen Kaffee aus dem Automaten, ansonsten ist die Auswahl überschaubar. Wir unterhalten uns ein wenig mit der Verkäuferin, die Saison beginnt hier Mitte Juni und ist Mitte September auch schon wieder vorbei. Ansonsten sei das Dorf so wie jetzt, sagt sie.
Statt des sonst üblichen griechischen Joghurts, kaufen wir einen Kefir, und essen in unserem kleinen Zimmerchen Kefir mit Schokoladenmüsli. Das schmeckt gar nicht mal so schlecht, wie es sich anhört. Kurze Zeit später sind die Räder wieder gepackt und gegen 10:00 Uhr rollen wir los. Es geht fast ausschließlich bergab, und die Landschaft hat sich dramatisch verändert. Wir sind wieder in der durch Büsche und KG Vegetation geprägten Kast Landschaft, die wir von unserem ersten Tag in Slowenien schon kennen. Die Trassenführung ist hier auch deutlich einfacher, es geht im wesentlichen einen Bergbrücken bergab Richtung Meer. Den Belag macht es leider nicht besser, es ist immer noch sehr grober Schotter.
Kurz bevor es dann endgültig zum Meer runtergeht, könnten wir noch einmal die Terrasse der Parenzana entlang fahren oder das steile Stück über die Teerstraße direkt runter bis zu den Salinen. wir entscheiden uns für Letzteres, denn wir haben einfach keine Lust mehr auf Schotter. Von unten kommend ist es sicherlich die schönere Option, außen rum zu fahren. Zumal wir einen Teil davon am Dienstag schon gefahren sind.
Auf slowenischer Seite geht der Hartweg ganz wunderbar über gut angelegte Radwege oder wenigstens baulich getrennte Radspuren an Straßen, meistens teils aber komplett autofrei. Hier hat sich jemand wirklich Mühe gegeben. Es gibt noch einige sehr sehr schöne Passagen, in denen sich die Trasse die zahlreichen Hügel hinauf und wieder runter schlängelt. Alles mehr oder weniger komplett asphaltiert.
In Isola machen wir eine schöne Mittagspause in der Sonne, dann geht es noch mal ein fantastisches Stück autofreie Küstenstraße entlang, bevor wir uns an Kope vorbei und die letzten Hügel hinauf nach Italien arbeiten.
In Italien beginnt dann das Elend. Das kann man nicht anders sagen. An den guten Stellen Gibt es noch einen circa 40 cm breiten Bürgersteig, den man entgegen der Fahrtrichtung fahren muss, wenn man nicht auf der für Tempo 90 freigegebenen Landstraße fahren möchte.
In Trieste selber geht es dann stumpf durch die Innenstadt, auf vierspurigen EinfallsStraßen, und noch dazu geht es ja in Triest auch ständig rauf und runter, was das Fahren nicht angenehmer macht. Die Beschilderung fehlt Komplett (oder ich war zu beschäftigt, damit nicht von Autos überfahren zu werden, um sie zu bemerken). Dann gibt es mal wieder Radwege für 150 m, dient dann am Ende mit einem 20 cm hohen Bordstein mitten im Nichts enden. Ich fahre viel in der Stadt und bin normalerweise nicht zimperlich, aber selbst ich war froh, als wir dann endlich am Parkhaus angekommen waren.
Es ist ja nicht so, dass man überall den Platz oder vielleicht auch das Geld hat, um eine eigene Radspur zu bauen wie in Slowenien. Aber wenigstens vernünftige Schilder hinstellen und den Radweg nicht im Nichts enden lassen sollte. schon funktionieren…..
Anyway, das ist ein kleiner Wermutstropfen in einer ansonsten tollen fünf Tage dauernden Tour. Immerhin knappe 300 km und 3120 Höhenmeter!
Waypoints
Route Details
Elevation
Highest point (290 m)
Lowest point (0 m)
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