Hardenburg

Mountain Biking Highlight

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Recommended by 74 out of 77 mountain bikers

Tips

  • Arno

    Spätestens im Zeitraum zwischen 1205 und 1214 wurde die Hardenburg durch die Grafen von Leiningen erbaut, die ihre Stammburg Altleiningen 10 km weiter nördlich hatten. Hierfür eigneten sie sich widerrechtlich Gelände an, das dem Kloster Limburg gehörte. Als Gründer gilt Graf Friedrich II. von Leiningen. 1237 ging die Burg bei einer ersten leiningischen Erbteilung an seinen Sohn Graf Friedrich III. 1317 entstand bei einer weiteren Erbteilung die Linie Leiningen-Hardenburg unter Graf Jofried. Beim Erbstreit nach dessen Tod spaltete sich 1345 die Linie Leiningen-Rixingen ab.Nach Verhängung der Reichsacht gegen Graf Emich IX. im Jahre 1512 wurde die Hardenburg durch den Kurfürst von der Pfalz, Ludwig V., belagert. Die Leininger übergaben die Burg, ehe sie Schaden nahm, und erhielten sie 1519 zurück. Ende des 15. und Anfang des 16. Jahrhunderts wurde die Burg erweitert und noch stärker gegen feindliches Geschützfeuer befestigt. So bot sie der Bevölkerung der umliegenden Orte auch im Dreißigjährigen Krieg Zuflucht.Von 1560 bis 1725 war die Hardenburg Hauptsitz der Leininger und wurde in dieser Epoche zum Residenzschloss ausgebaut. Sie überstand den Pfälzischen Erbfolgekrieg (1688–1697), in dem Truppen des französischen „Sonnenkönigs“ Ludwig XIV. unter General Mélac die linksrheinische Pfalz verwüsteten, bei der Hardenburg jedoch 1692 nur die Festungswerke zerstörten. 1725 verlegten die Grafen von Leiningen-Dagsburg-Hardenburg ihre Residenz in das nahegelegene Schloss Dürkheim. 1794 wurden die Wohngebäude der Hardenburg durch französische Revolutionstruppen in Brand gesteckt, wobei die kostbare Innenausstattung vernichtet wurde. Nach und nach verkam die Burg zur Ruine. Auch das Dürkheimer Schloss ging in Flammen auf.1801 fielen alle linksrheinischen deutschen Gebiete an Frankreich, weshalb Fürst Carl zu Leiningen durch den Reichsdeputationshauptschluss 1803 mit ehemaligen Kurmainzer und Würzburger Besitzungen im Odenwald entschädigt wurde und nun kurzzeitig das neue Fürstentum Leiningen mit Sitz in der ehemaligen Abtei Amorbach regierte, die bis heute im Eigentum des Fürstenhauses ist. Im Pfälzerwald erinnern neben der Hardenburg (und der weiter südlich gelegenen mittelalterlichen Besitzung Burg Landeck) noch die Überreste der einstigen Jagdschlösschen Kehrdichannichts, Murrmirnichtviel und Schaudichnichtum an die einstige Herrschaft.

    • August 6, 2019

  • E-Bobdegee

    From here on beautiful singletrack to Lambertskreutz.

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    • June 24, 2019

  • stetho

    Well-preserved castle ruins in the beautiful Palatinate Forest

    translated byView Original
    • July 9, 2019

  • Arno

    Spätestens im Zeitraum zwischen 1205 und 1214 wurde die Hardenburg durch die Grafen von Leiningen erbaut, die ihre Stammburg Altleiningen 10 km weiter nördlich hatten. Hierfür eigneten sie sich widerrechtlich Gelände an, das dem Kloster Limburg gehörte. Als Gründer gilt Graf Friedrich II. von Leiningen. 1237 ging die Burg bei einer ersten leiningischen Erbteilung an seinen Sohn Graf Friedrich III. 1317 entstand bei einer weiteren Erbteilung die Linie Leiningen-Hardenburg unter Graf Jofried. Beim Erbstreit nach dessen Tod spaltete sich 1345 die Linie Leiningen-Rixingen ab.Nach Verhängung der Reichsacht gegen Graf Emich IX. im Jahre 1512 wurde die Hardenburg durch den Kurfürst von der Pfalz, Ludwig V., belagert. Die Leininger übergaben die Burg, ehe sie Schaden nahm, und erhielten sie 1519 zurück. Ende des 15. und Anfang des 16. Jahrhunderts wurde die Burg erweitert und noch stärker gegen feindliches Geschützfeuer befestigt. So bot sie der Bevölkerung der umliegenden Orte auch im Dreißigjährigen Krieg Zuflucht.Von 1560 bis 1725 war die Hardenburg Hauptsitz der Leininger und wurde in dieser Epoche zum Residenzschloss ausgebaut. Sie überstand den Pfälzischen Erbfolgekrieg (1688–1697), in dem Truppen des französischen „Sonnenkönigs“ Ludwig XIV. unter General Mélac die linksrheinische Pfalz verwüsteten, bei der Hardenburg jedoch 1692 nur die Festungswerke zerstörten. 1725 verlegten die Grafen von Leiningen-Dagsburg-Hardenburg ihre Residenz in das nahegelegene Schloss Dürkheim. 1794 wurden die Wohngebäude der Hardenburg durch französische Revolutionstruppen in Brand gesteckt, wobei die kostbare Innenausstattung vernichtet wurde. Nach und nach verkam die Burg zur Ruine. Auch das Dürkheimer Schloss ging in Flammen auf.1801 fielen alle linksrheinischen deutschen Gebiete an Frankreich, weshalb Fürst Carl zu Leiningen durch den Reichsdeputationshauptschluss 1803 mit ehemaligen Kurmainzer und Würzburger Besitzungen im Odenwald entschädigt wurde und nun kurzzeitig das neue Fürstentum Leiningen mit Sitz in der ehemaligen Abtei Amorbach regierte, die bis heute im Eigentum des Fürstenhauses ist. Im Pfälzerwald erinnern neben der Hardenburg (und der weiter südlich gelegenen mittelalterlichen Besitzung Burg Landeck) noch die Überreste der einstigen Jagdschlösschen Kehrdichannichts, Murrmirnichtviel und Schaudichnichtum an die einstige Herrschaft.

    • May 6, 2020

  • Samidare

    Visited as a small child. Costs admission.

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    • May 29, 2020

  • Samidare

    Already visited as a child. Costs admission. The journey is short but steep

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    • May 29, 2020

  • Jan

    Nice change ... old walls. By the way, you can book guided tours here, nice for children.

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    • about an hour ago

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Location: Palatinate, Rhineland-Palatinate, Germany

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  • Elevation200 m

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