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Uwe Drescher went for a hike.
March 5, 2026
Schloss Schönfeld - Meixmühle - zu den Elbhängen und die Malschendorfer Höhe
Herrlicher Sonnenschein in der Oberlausitz, ob das in Dresden auch so ist? So ging es Heute nach Schönfeld einem Ortsteil von Dresden. Am Schloss kann man kostenlos Parken und hat das erste Highlight gleich vor der Nase. Das im 16. Jahrhundert erbaute Renaissance-Schloss geht auf eine mittelalterliche Wasserburg zurück. Aus der Burg entwickelte sich das Rittergut Schönfeld. Die dazugehörige Grundherrschaft umfasste 1535 die umliegenden Dörfer Cunnersdorf, Gönnsdorf, Malschendorf, Reitzendorf, Rochwitz, Rockau, Schullwitz, Ullersdorf und Zaschendorf. Diese 1315 erstmals genannte Burg wurde 1543 vom Hofbaumeister Hans von Dehn-Rothfelser erworben. Dehn-Rothfelser trug stark zur wirtschaftlichen Entwicklung des Hochlands bei und ließ die alte Burg zum Schloss im Stil der Sächsischen Renaissance umbauen.(Wikipedia) Über den Meßweg gelangten wir zur Windmühle bei Reitzendorf. Die 1861 errichtete Mühle ist als Kulturdenkmal geschützt. Etwas oberhalb liegt das Café Windmüllerhaus mit einem super Aussichtspunkt auf die Sächsische Schweiz, dieser wird durch ein Gipfelkreuz markiert. Unweit davon befindet sich der Triebenberg ein 383 m ü. NHN hoher, wenig markanter Berg. Seit der Eingemeindung von Schönfeld-Weißig stellt der Triebenberg die höchste Erhebung im Stadtgebiet von Dresden dar. Weiter führt uns der Weg in Richtung Meixmühle zu den Elbhängen oberhalb von Pillnitz. Am Meixbach gelegen und von den steilen, wild-malerischen Hängen des Friedrichsgrund umgeben liegt dieses Historische Gasthaus. Seit 2016 ist das Gasthaus geschlossen, aber es gibt noch eine Selbstbedienung für Getränke mit der Kasse des Vertrauens. Nach der Durchquerung des Vogelgrund geht es dann steil Bergauf nach Krieschendorf und weiter nach Oben zur Malschendorfer Höhe wo es dann das wohlverdiente Mittag gibt. Der Gipfel ist sehr gepflegt und bietet eine wunderschöne Aussicht auf Dresden, den Fernsehturm bis hinein nach Tschechien. Wohl gestärkt geht es vorbei an einem Lehrpfad für die Jüngsten zum Schirrberg wo wir dann nach rechts abbiegen und alsbald den Ort Reitzendorf mit seinem Kleinbauernmuseum erreichen. Über den Meßweg geht es zurück zum Ausgangspunkt wo wir uns noch die schönen Häuser am Markt rund um das Schloss und die Kirche anschauen. Die evangelische Kirche Schönfeld ist eine nachgotische Saalkirche. In der Gruft unter dem vermutlich im Jahr 1676 vollendeten Chor befindet sich das Grab von Augusta Constantia von Friesen († 1728). Augusta Constantia Gräfin von Friesen, geb. Gräfin von Cosel ( 24. Februar 1708; † 2. Februar 1728) war die erste Tochter des sächsischen Kurfürsten Friedrich August I., auch August der Starke genannt, mit seiner Mätresse Anna Constantia Gräfin von Cosel und Ehefrau von Heinrich Friedrich Graf von Friesen, einem späteren kursächsischen General der Infanterie und Diplomaten. Die Kirche und die Gruft sind täglich geöffnet. Das Schloss ist Sonntags von 13:00 Uhr bis 16:00 Uhr geöffnet. Die Wanderwege und Beschilderungen sind in diesem Gebiet ausgezeichnet, für alle Personen machbar und verständlich. Einkehrmöglichkeiten befinden sich in Schönfeld und Reitzendorf. Viel Spaß beim Nachwandern wünscht Üwchen D. aus Bautzen an der Spree.
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February 28, 2026
Die schöne Aussicht zu Herrnhut
Schönes Wetter, gute Temperaturen, das muß man einfach nutzen. Die heutige Wanderung ist von ihrer Länge und den Sehenswürdigkeiten in der Natur nichts Besonderes, Sie ist eher ein Wandeln auf Kulturhistorischem Boden der Oberlausitz und dessen bekanntestem Adelsgeschlecht derer Von Nostitz. Für mich persönlich ging es mehr um die Prüfung wie weit ich noch fit bin mit Zwei Popos, einem Gewächs und mir selber etwas zu erreichen, im März warten ja die Berge der Westlausitz zum Elstraer Frühlingstest auf mich. Von Herrnhut aus ging es in Richtung Ruppersdorf, Erstmals wurde der Ort Ruppersdorf 1320 als Ruperti villa erwähnt. Der Name bedeutet Dorf eines Ruotberht beziehungsweise Ruotbreht (Ruppert). Der Ortsname wandelte sich von 1355: Ruprechtisdorf über 1363: Rupertiuilla, Ruprichstorf, 1416: Ruprechtsdorff, Ruperti villa, 1426: Ruperßdorff, 1485: Rupperßdorff, 1543: Ruppersdorff zu 1791: Ruppersdorf. Im Jahr 1875 wurde zwischen Nieder- und Oberruppersdorf unterschieden. Zuerst besuchen wir das ehemalige Wasserschloss in Niederruppersdorf. Der ursprüngliche niedrige Vorgängerbau mit Walmdach und Zugbrücke wurde sowohl 1687 als auch 1752 durch Brände zerstört. An seiner Stelle wurde im selben Jahr das heutige Schloss unter Johann Heinrich Gottlob von Nostitz, dem Domherrn und Senior des Hochstifts Meißen, nach Plänen von Johann Andreas Hünigen errichtet. Heute ist es ein Missionszentrum. Durch den Ort geht es nun doch für eine längere Zeit weiter nach Oberruppersdorf. Im Dorf fallen uns viele gemachte Umgebindehäuser ins Auge, aber auch viele Infotafeln die vor so manchem Haus stehen. Hier erzählt der Ort selber seine Geschichte über viele Jahrhunderte hinweg. Sehr zu empfehlen ist das Räucherhäusel, es ist Heute noch in Betrieb. Am Ruppersdorfer Wasser lagen früher eine Reihe von Wassermühlen und Sägewerke. Der Mahlbetrieb der Hempelmühle (Untere Dorfstraße 19) wurde im Jahr 1958, die dazugehörige Bäckerei 1971 stillgelegt. Die Elßnermühle mit unterschlächtigem Mühlrad (Großhennersdorfer Straße 30) und die Schlossmühle (nahe dem Schloss Niederruppersdorf) arbeiteten früher als Sägewerk. Das Ruppersdorfer Wasser und der Petersbach traten des Öfteren über die Ufer. So wurden am 14. Juni 1880 große Schäden durch ein Hochwasser angerichtet. Nach doch einem ganzen Stück Gehzeit erreichen wir endlich das Schloss in Oberruppersdorf und sind entsetzt, wie es dort aussieht. Das Schloss selber ist in einem recht ordentlichen Zustand bis auf die Sattelitenschüssel, aber das Umfeld ist ein Graus, Man kommt sich vor wie bei einem Messiehof, der Besitzer muß Irgendjemanden gut kennen, denn bei Denkmalen ist das ansonsten nicht möglich. Am Forsthaus biegen wir nun nach rechts ab in Richtung Obercunnersdorf und haben einen wunderbaren Blick auf den Kottmar, einem der bedeutesten Berge der Oberlausitz für uns Mitglieder des Lusatia- Verbandes. Wir gehen noch bis zum Schwarzen Teich, einem der bedeutesten Biotope der Region wo wir dann Mittag machen. Nun erwartet uns der Rückweg nach Herrnhut wo wir über den Ortsteil Schwan den Weg hinauf zum Heinrichberg nehmen. Hier kommen die Höhenmeter gleich auf einmal zusammen, da habe ich ganz schön zu tun, aber die Anstrengung lohnt sich. Von der Schönen Aussicht etwas unterhalb des Gipfels erstreckt sich ein wunderbarer Ausblick auf die Oberlausitz und deren angrenzende Gebiete. Leider kommt die Sonne von Vorne und richtig gute Bilder sind mit dem Handy nicht möglich. Vorbei am Mariane-Ringold-Haus, der heutigen Villa Glitsch, Glitsch war als Senffabrikant in der Herrnhuter Missionssiedlung Sarepta tätig - in der Nähe des heutigen Wolgograd in Russland, erreichen wir wieder unseren Ausgangspunkt an einem der besten kostenlosen Parkplätze der Oberlausitz. Wir sind geschafft, Katrin hat schon längere Zeit mit dem Rücken und bei mir macht sich doch der Einsatz von Chemotherapie über 1,5 Jahre bemerkbar, ich kämpfe mehr mit dem Einsatz von Medikamenten als mit dem eigentlichem Problem. Trotz allem war es ein wunderschöner Tag für den wir uns jetzt noch mit Ochsenbäckchen, Porree und Bohnen angerichtet an Kartoffeln belohnen. Viel Spaß beim Nachwandern wünscht Üwchen D. aus Bautzen an der Spree.
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February 26, 2026
Der Jungfernsprung im Höllengrund von Großschweidnitz
Bei Sonnenschein und einem nicht so angenehmen Wind ging es Heute nach Großschweidnitz. Vom Parkplatz am Friedhof liefen wir vorbei am Sächsischen Fachkrankenhaus, dem Geschlossenen Vollzug zum wunderschönen Viadukt der Bahnstrecke von Löbau nach Zittau. Kurz dahinter auf einer Anhöhe bogen wir nach rechts ab in Richtung Lawalde und weiter zum Kuhberg. Auf diesem Weg konnten wir die Aussichten auf Großschweidnitz und in Richtung Lawalde genießen. Der Aufstieg zum Kuhberg ist nur noch im unteren Teil von Bäumen umsäumt da durch den Befall des Borkenkäfers viele Bäume gefällt werden mussten. Dies hat aber den Vorteil das sich herrliche Ausblicke auf das Bergland und die eingebetteten Ortschaften ergeben. In der Nähe des Gipfels befinden sich viele Blöcke die dem Granodiorit (dem Granit verwandtes Gestein) zuzuordnen sind. Wir steigen nun ab und gehen auf dem Rad-und Wanderweg in Richtung Dürrhennersdorf. Hier befand sich früher die Bahnstrecke zwischen Schönbach und Dürrhennersdorf. Unterwegs finden wir eine Bank und machen Mittag dabei genießen wir die Aussichten auf den Löbauer Berg und den Seidelberg. Wenig später erreichen wir die Kirche und ein wunderschönes Umgebindehaus, wo sich die Eigentümer viel Mühe gemacht haben beim verschneiden der Bäume, in Dürrhennersdorf. Am Ende des Ortes geht es in den Höllengrund auf dessen Talsohle das Großschweidnitzer Wasser fröhlich dahin plättschert. Der Höllengrund ist ein typisches Beispiel für eine Oberlausitzer Skala. Nach ungefähr 15 Minuten Gehzeit kommt Er endlich in Sicht, der Sagenumworbene Jungfernsprung. Er befindet sich etwas oberhalb vom Tal und ist über einen sich schlängelnden Weg gut zu erreichen. Ich traue mich hinauf, denn ich will endlich ein richtiger Mann werden. Die Anlage ist sehr gut hergerichtet und gepflegt. Etwas unterhalb davon befindet sich das Waldhaus, das von den Heimat und Naturfreunden Waldhaus e.V. bewirtschaftet wird. Man kann Es mieten für Feiern und zu bestimmten Feiertagen wie Himmelfahrt ist es geöffnet. Auf sehr gutem Wege erreichen wir den sogenannten Duncanplatz, hier stand kurz vor dem Viadukt früher mal eine der bedeutesten Leinenfabriken der Oberlausitz. Auf dem Weg zurück zu unserem Aussichtspunkt begegnen wir noch einem sehr frühen Botschafter des Frühlings, dem Storch. Angekommen auf dem Parkplatz besuchen wir noch die Gedenkstätte Großschweidnitz die für die Geschichte der Euthanasie in Deutschland während der Nazizeit spricht. Ich bin nun nicht unbedingt ein weicher Kerl, aber beim Besuch und dem durchlesen der Tafeln, lief mir schon der eine oder andere Schauer über den Rücken. Man kann trotzdem Sagen, es war eine wunderschöne Wanderung mit vielen neuen Eindrücken und Wissenswertem aus unserer Geschichte. Viel Spaß beim nachwandern wünscht Üwchen D. aus Bautzen an der Spree. Die Sage vom Jungfernsprung: Eine Maid ging zum Höllengrund, Es folgt ihr ein Vagabund. Er wollt sie verführen und sündig berühren zu dieser gar stillen Stund. Mit Arglist schlich er hinterdrein macht ängstlich das Mägdelein. Mit furchtbaren Graus riß schreiend sie aus und wußt weder aus noch ein! Am Abgrund hielt inne sie kurz und waget den tiefen Sturz. Und der Vagabund sprang nach in den Grund, blieb hängen an seinem Schurz. Die Jungfer, sie sprang ohne Schaden, der Bösewicht der hing am Faden! Ihm half keine Seele, daß lang er sich quäle! Dann fraßen ihn Würmer und Maden! Quelle: Wikipedia
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February 27, 2026
Very nice, that's almost the same route I took the day before yesterday. Thanks for the story.
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January 22, 2026
Der Teufel kann mich mal von Hinten begrüßen.
Heute sollte man die Sonne genießen und das macht sich am besten in der Natur an der frischen Luft. Ich weiß nicht wieviel mal wir schon die Guttauer Teichlandschaft besucht haben, aber Sie ist zu jeder Jahreszeit einen Besuch wert und bietet immer wieder etwas Neues. Zuerst ging es vom Wanderparkplatz in Guttau auf dem Naturlehrpfad in Richtung Wartha. Unterwegs fiel auf das hier Sicherungsarbeiten stattgefunden haben, auch einige Skulpturen fehlen, man muss der Annahme sein das Sie zur Zeit saniert werden. Die Teiche sind zum größten Teil abgelassen da die Zu-und-Abläufe in Ordnung gebracht werden. Anhand der großen Muschelschalen die man nun zahlreich findet kann man erkennen das die Teiche lange Zeit nicht trocken waren. Die Guttauer Teiche erhielten Anfang des 18. Jahrhunderts ihre heutige Form durch Um- und Ausbau damals bereits vorhandener Teiche. Die flächenmäßige Ausbreitung war im Wesentlichen um 1896 abgeschlossen. Zum damaligen Rittergut Guttau gehörten 119 Teiche, wovon 14 in Guttau waren, mit insgesamt 122 ha. Der Mensch griff aber immer wieder einmal ein und veränderte das Teichgebiet bis in die 70iger Jahre des 20. Jahrhunderts. Große Flächen wurden entlandet, die Wassertiefen erhöht und eine Vielzahl kleinerer Teiche zu größeren zusammengefasst. Sie dienten damals wie heute der traditionellen Fischzucht. Quelle: UNESCO Biosphärenreservat Oberlausitzer Heide- und Teichlandschaft. An der Skulptur der Wasserfrau angekommen bogen wir in Richtung des Aussichtsturmes am Brösaer Teich ab und folgten dann dem Naturlehrpfad mit dem Sorbischen Sagenweg in Richtung Olba. An der Olba entlang sollten wir alsbald den Aussichtspunkt Radisch. Dieser ist einer alten Burganlage im Olbasee gewidmet. n der Mitte des Sees befindet sich eine zehn Hektar große Insel, der „Radisch“, ein alter Burgwall, dessen wenig erhaltene Wallreste auf der Osthälfte der jetzigen Insel kaum noch zu erkennen sind. Bis Anfang des 20. Jahrhunderts existierte östlich der heutigen Insel ein alter Burghügel. Ausgrabungen aus dieser Zeit, d. h. vor Abbaggerung großer Teile durch den Tagebau, brachten mittelalterliche Funde aus dem 13./14. Jahrhundert zu Tage. Neben auf Töpferscheiben hergestellter Keramik sind das beispielsweise das Fragment eines Hufeisens, eine Zange und Teile von Reiterausrüstungen. Die Befunde wurden als mittelalterlicher „Turmhügel“ interpretiert. Ungewöhnlich ist dessen Größe von 38 × 27 Metern. Man könne im Vergleich mit einem in Crostau ausgegrabenen und nur 18 × 11 Metern großen Hügel davon ausgehen, dass hier auch zum grundherrlichen Hof gehörende Wirtschaftsgebäude gestanden haben. Naheliegend sei eine Interpretation als landesherrliche Grenzbefestigung der deutschen Ostkolonisation. Hierfür spräche auch der Name des Nachbarortes Wartha (Wachstation, Wegwarte). Noch ältere archäologische Funde wurden der Bronze- und der frühen Eisenzeit zugeordnet. Die ältesten Funde von Scherben stammen aus der Zeit von 1000 bis 750 v. Chr. Die Hauptnutzungszeit wird mit 750 – 500 v. Chr. angegeben. Aus dieser Zeit sind auch Reste einer vom Brand zerstörten Wallanlage, Pfostenlöcher von Häusern, Herdstellen und Grabbeigaben belegt. Die Wallanlage umschloss eine Fläche von 1,8 Hektar. Quelle: Wikipedia Vorbei am Haus der Tausend Teiche führte uns der Weg wieder in die Teichlandschaft nach Guttau. Einkehren kann man in Wartha im Eisvogel. Diese Tour ist sehr empfehlenswert für Kinder, aber auch Läufer kommen hier auf ihre Kosten. Natürlich ist diese Tour auch noch erweiterbar um den gesamten Olbasee. Viel Spaß beim Nachwandern wünscht Üwchen D. aus Bautzen an der Spree.
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January 18, 2026
Von Chile nach Frankfurt
Vom Allende-Viertel in Bautzen, im Volksmund auch Chile genannt, ging es Heute zum Vorstau an der Bautzener Talsperre. Dorthin gelangten Wir durch das Neubaugebiet Gesundbrunnen. Leider hat es in der Stadt keinen so guten Ruf sondern gilt als Brennpunkt in Bautzen, wenn man sich das Ganze mal genauer anschaut wussten die Architekten und Raumplaner in der DDR schon was Sie machten. Heute ging es ja nicht gerade an der Hauptstraße durch sondern vorbei an einem kleinen Park mit Spielplatz entlang der Terrassenhäuser, also wenn das Umfeld mit den Bewohnern und Vermietern stimmt könnte man diese Gegend nur empfehlen. Kurze Wege zum Arzt, Einkaufsmöglichkeiten und Anbindung an den städtischen Nahverkehr, dazu Grün vor der Nase. Leider ist der Wunsch in den meisten Fällen der Vater des Gedanken. Vorbei am sogenannten Ziegendorf erreichte wir den Vorstau der Talsperre Bautzen. Die Talsperre wurde von 1968 bis 1975 erbaut und 1977 in Betrieb genommen. Die Talsperre hat eine Vorsperre Oehna und ein Vorbecken Neumalsitz, deren Absperrbauwerke ebenfalls Staudämme mit 102 bzw. 210,2 m Länge sind. Zu DDR-Zeiten war die Talsperre ein großes Naherholungsgebiet mit Zeltplatz, Bungalows, mehreren Einkaufsmöglichkeiten und gastronomischen Einrichtungen. Hier stand auch der Nachbau einer Windmühle die mal zum Bautzener Frühling entstanden war. Sehr geliebt habe ich die Getränkeautomaten mit Himbeer-und Zitronenbrause für 20 Pfennige der DDR, umgerechnet Heute 2 Cent. Aber auch öffentliche Toiletten gab es reichlich. Leider ist Heute davon nicht viel übrig geblieben. Die Blaualge gab es damals auch nicht, warum? Das Wasser der Talsperre diente als Brauchwasser für das Kraftwerk in Boxberg, es war ein regelmäßiger Abfluss und Zufluss gewährleistet. Heute erzeugt die Stadt mit dem Wasser etwas Strom, aber hauptsächlich wird Wasser in Regenarmenzeiten dem Spreewald und Berlin zur Verfügung gestellt damit der Kahn-und Schiffsverkehr weiter durchgeführt werden kann. Eine Sache die richtig Geld bringt, jedoch steht genügend Wasser zur Verfügung wird nichts beziehungsweise nur sehr wenig Wasser abgelassen. Es kommt zum stehenden Wasser indem kein Sauerstoffaustausch mehr stattfinden kann, es bilden sich Algen. Schönes Geld, aber für welchen Preis, man kann es nicht essen, trinken oder atmen. Ich bin kein Grüner, aber ich bin stolz darauf ein klein wenig Allgemeinbildung mehr zu besitzen als mancher Manager. Doch lassen wir die Geschichte vorerst ruhen und genießen die Natur. Nachdem wir nun den Vorstau über eine Brücke verziert mit Dynamo Symbolen überquert haben gehen wir entlang des vereisten Vorstaues in Richtung Seidau und damit zur Spree die durch die Hauptstadt der Oberlausitz fließt. Der Weg entlang der Spree ist sehr gut und landschaftlich reizvoll. Nach ungefähr 2 Kilometern stoßen wir auf alte Bahnschwellen aus unterschiedlichsten Epochen, die ehemalige Spreetalbahn. Die Spreetalbahn war eine nur dem Güterverkehr dienende Nebenbahn in Sachsen. Sie zweigte im ehemaligen Bahnhof Seidau aus der Bahnstrecke Bautzen–Hoyerswerda ab und führte ins Spreetal zu den dortigen Fabrikanlagen. Am 19. Juni 1893 wurde die Strecke eröffnet, Sie diente als Anschlussgleis für die dort ansässigen Fabriken. Zu einem ersten Verkehrsrückgang kam es 1972, als das Gaswerk seine Produktion einstellte. Aber erst nach der politischen Wende im Osten Deutschlands 1990 verlor die Strecke ihr Verkehrsaufkommen, als die letzten Betriebe an der Strecke ihre Produktion einstellten. Am 10. Januar 1994 wurde der Güterverkehr durch die DBAG offiziell aufgegeben. Letztmals wurde die Strecke anlässlich der Präsentation des neuen Leichttriebwagens DWA LVT/S am 18. bis 20. September 1998 befahren. Heute ist die Strecke abgebaut. Interessant ist der LVT, ein Verbrennungstriebwagen der gleichzeitig Personen befördern konnte und hinten koppelte man Güterwagen an. Für die damalige Zeit zu revolutionär, Heute wäre es wahrscheinlich ein Erfolg. Menschen, Corona Masken und eines der meistgekauften Produkte der Deutschen (Toilettenpapier) könnten gemeinsam an ihren Bestimmungsort kommen, und das nur mit einem Transport, also einem Motor. Eine Revolution!!!! Heute fahren ein Zug mit Menschen, 2 Busse mit Menschen und 25 LKW und Kleintransporter dafür rum. Ein Hoch auf die Umwelt, hatte ich nicht gesagt ich bin kein Grüner sondern habe nur Allgemeinbildung!!! Die Geschichte des LVT findet ihr unter diesem Link: https://de.wikipedia.org/wiki/DWA_LVT/S . Ich habe an diesem Produkt mitgearbeitet und bin stolz darauf, denn es war seiner Zeit voraus auch wenn man das Design etwas besser gestalten hätte können. Nun kommen wir langsam in die Seidau und damit in den Teil den man die Frankfurt nennt, einen Straßenzug der von der Sanierung, Restaurierung und privaten Gestaltung in Bautzen seinesgleichen sucht. Wunderschön!!! Doch es gibt hier auch einen Nachteil, die Gefährdung durch Hochwasser. Die Seidau war bis 1922 ein eigenständiger Ort. Im 19. Jahrhundert unterhielt die Herrnhuter Brüdergemeine in der damals zu drei Vierteln sorbisch bewohnten Seidau ihre einzige Sozietät auf dem heutigen Stadtgebiet, da der Stadtrat von Bautzen die Einrichtung von religiösen Konkurrenten zur evangelischen Kirche innerhalb der Stadt nicht zuließ, die Gemeinde Seidau sie jedoch erlaubte. Der 1789 von der Gemeinde Seidau angelegte Friedhof auf dem Protschenberg war seinerzeit die erste kommunale Begräbnisstätte im Bautzener Umland. Er untersteht heute im Gegensatz zu den kirchlichen Friedhöfen der Städtischen Friedhofsverwaltung. Von der Seidau aus gehen wir uber Die Protschenbergstufen hinauf zu wunderbaren Aussichtpunkten auf die mittelalterliche Stadt mit ihrer Ortenburg die viele Jahre die Gerichtsbarkeit in der Oberlausitz regelte. Wir steigen Stufen hinab und befinden uns nun auf der Straße unter dem Schloss, schon bald erhebt sich ein wunderbarer Anblick auf die Alte Wasserkunst, die Nikolai Kirche, das Mühltor sowie die Friedensbrücke. Vorbei an diesen Sehenswürdigkeiten gehen wir weiter durchs Spreetal und gelangen vorbei an der Neuen Wasserkunst auf die Bleichestraße von wo wir einen Blick auf die Heilige Geist Brücke genießen. Bereits seit 1350 führte an dieser Stelle eine Brücke über die Spree. Ihr Name bezog sich auf die 1359 errichtete Kirche mit Kirchhof und das Hospital zum Heiligen Geist. Nachdem hölzerne Brückenkonstruktionen mehrmals durch Hochwasser zerstört wurden, errichtete man 1595 eine steinerne Bogenbrücke. Von hier aus gehen wir über die Neusche Promenade weiter entlang der Spree bis zu meinem Zeugungsort dem Waggonbau in Bautzen, Heute Alstom. Nun führt der Weg weg von der Spree in Richtung des ehemaligen Bahnbetriebswerkes in Bautzen und weiter in den Ortsteil Strehla. Über den Naturpark, wo es leider keine Gaststätte mehr gibt, und die sogenannte Russensäule bei Auritz gelangen wir wieder ins Allende-Viertel in Bautzen. Ein schöner Tag geht nun zu Ende, schönes Wetter, gute Luft, eine super Natur und viel Geschichte haben uns begleitet. Mit freundlichen Grüßen Üwchen D. aus Bautzen an der Spree.
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December 27, 2025
Die Kanzel des Deiwel, aber geholt hat Er mich noch nicht.
Bei schönstem Wetter mit knackigen Temperaturen ging es Heute endlich mal wieder in die Natur zu einer kleinen Wanderung am Hausberg von Budyšin. (Bautzen) Seit September 2024 habe ich ja leider einen ungebetenen Gast in meinem Körper, aber man muss einfach das Beste daraus machen. Von Mitte September bis Ende Oktober hatte man mir das Wandern leider während der Bestrahlung untersagt, jetzt ist Dezember, die Beine jucken also probiert man es einfach mal. Ich muss ehrlich sagen, man merkt sehr schnell das man eine Weile nichts gemacht. Auch meine Nase und die Schleimhäute im Hals machen mir auf Grund der Chemo bei der Kälte zu schaffen. Die wunderbaren Aussichten und Skulpturen entlang des Weges entschädigen aber dafür. Nach den vielen Rodungen mit den Harvestern sind die Wege in dieser Region wieder sehr gut begehbar, in diesem Sinne auch ein Dankeschön an die Stadt Bautzen für den Erhalt des Stadtwaldes und dessen Wege. Ich wünsche Euch noch viel Spaß an den kommenden freien Tagen bis Neujahr und hoffe Ihr macht die eine oder andere Wanderung durch unsere schöne Heimat die Oberlausitz. Mit freundlichen Grüßen Üwchen D. aus Bautzen an der Spree.
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December 27, 2025
Great, in this weather we chased the devil away!
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October 29, 2025
Ein Spaziergang durch Obercunnersdorf entlang der Umgebindehausstraße
Bei bestem Wetter ging es Heute in einen der markantesten Orte der Oberlausitz, nach Obercunnersdorf. Wandern darf ich ja aus gesundheitlichen Gründen zur Zeit nicht, aber ein kleiner Spaziergang bei diesem Wetter sei mir vergönnt. Parkplätze findet man an der Tourist Information und am Speiseeck Obercunnersdorf. Der Ort zeichnet sich durch seine 250 denkmalgeschützten Umgebindehäuser aus. Das Umgebindehaus zeichnet sich durch die bauliche Trennung von Stubenkörper und Dach bzw. Stubenkörper und Obergeschoss aus. Das Hauptkennzeichen des Normaltyps ist „ein hölzernes Stützensystem, welches auf zwei oder drei Seiten um eine Block- oder Bohlenstube des Hauses herumgeführt wird mit der Aufgabe, den Stubenkörper von der Last des Daches (bei einstöckigen Häusern) bzw. des Daches und Oberstockes (bei zweistöckigen Häusern) zu befreien“. Das Obergeschoss des Hauses ruht mit dem Dach auf einem hölzernen Stützgerüst aus Holzständern (den Umgebindejochen), das sich im Außenbau als typische Rundbögen zeigt. Das Erdgeschoss steckt eigenständig darin bzw. darunter. Die Erdgeschossfenster in der Bohlenwand unter den Rundbögen gehören zu diesem Teil, der Blockstube. Das Haus wurde regelrecht umbunden. Seine beiden Bauteile, die Blockstube und das Obergeschoss auf den Umgebindejochen, bleiben statisch selbständig. (Wikipedia) Das Dorf wurde 1221 erstmals urkundlich erwähnt und gehörte zum Besitz des Bautzner Domkapitels. Die seit 1527 nachweisliche Pfarrkirche in Obercunnersdorf war von 1597 bis 1819 eine Filialkirche von Kottmarsdorf und unterstand dem Patronat des Domstiftes Bautzen. Heute ist Obercunnersdorf ein staatlich anerkannter Erholungsort und trägt den Namen Denkmalort. Aber nicht nur der Ort ist sehenswert, seine Umgebung geprägt vom Oberlausitzerbergland mit dem Kottmar laden zum Wandern und Radfahren ein. Der Sagenpfad Der Sagenpfad ist ein 4,5 km langer Wanderweg rund um den 583 m hohen Kottmar mit Erklärungstafeln zu zehn Sagen, die sich um den Kottmarberg ranken. Naturlehrpfad Obercunnersdorf Der Naturlehrpfad zum Kottmar und zurück zum Obercunnersdorfer Freibad macht den Wanderer und Naturliebhaber durch aufgestellte Tafeln auf Wissenswertes aus dem Bereich der Natur aufmerksam. Auf einer ca. 5 km langen Strecke wird ein Höhenunterschied von etwa 120 m (346 - 465 m über NN) überwunden. 26 Hinweistafeln informieren entlang der Strecke über besondere heimische Pflanzen und Tiere. Für eine Rast zwischendurch kann in einer der 5 Schutzhütten Pause gemacht werden. (Verpflegung aus dem Rucksack) Wer es etwas anspruchsvoller will, der sollte diese Varianten nutzen. Strecke: Obercunnersdorf – Niedercunnersdorf – Großschweidnitz – Dürrhennersdorf – Kottmarsdorf – Obercunnersdorf ca. 15 km Strecke: Obercunnersdorf – Kottmarsdorf – Niedercunnersdorf – Obercunnersdorf ca. 11 km Strecke: Obercunnersdorf – Eibau – Ruppersdorf – Herrnhut – Obercunnersdorf ca. 20 km Aber auch an das Leibliche Wohl sollte gedacht werden. Einkehren kann man im Café Brumme, Speiseeck Obercunnersdorf (sehr preiswert), Gaststätte Edelweiß und im Müllerstübchen Kottmarsdorf mit seiner herrlichen Aussicht auf die Umgebung. Viel Spaß bei euren Erkundungen und Wanderungen wünscht Üwchen D. aus Bautzen an der Spree.
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September 7, 2025
Von Göda zum Hussitenberg und Chorberg
Unser Startpunkt ist dieses mal der kostenlose Parkplatz neben der Gaststätte Zum Hirsch in Göda. Übrigens, wer gerne Wild ist, eine ganz heiße Empfehlung. Vorbei an der Kirche Sankt Peter und Paul mit ihren Zwei imposanten Türmen geht es auf dem Rad und Fußweg entlang der B6 zu einem imposanten Aussichtspunkt auf die Bergkette der Oberlausitz. Die Kirche hat einige Sehenswürdigkeiten zu bieten. Taufstein aus Granit, 13. Jahrhundert Kruzifix, farbig gefasst, um 1500 von einem Meißner Meister geschaffen Sandsteinaltar aus dem Jahr 1512 mit Weihekreuzen und einem Loch in der Mensa, in dem sich vor der Reformation eine Finger-Reliquie des Heiligen Leonhard befand Kanzel von 1513, genannt „von-Gablenz-Kanzel Doch nun lasst uns kurz den Anblick der Oberlausitz genießen bevor wir einige Meter weiter auf einen guten Wanderweg in Richtung Bloaschütz abbiegen und zum Hussitenberg gelangen. Der Name des Berges entspringt dem Volksmund, auf der nahe gelegenen Via Regia marschierten die Hussiten 1429 nach Kamenz und zurück nach Bautzen. Eine andere Möglichkeit ist, früher wurden Hügel als Hussitenberge oder Schwedenschanze bezeichnet. Von der Straße zwischen Döberkitz und Bloaschütz steigt der Berg imposant auf. in den Neunziger Jahren gab es einen Wanderweg auf den Gipfel, davon zeugen noch Bänke an Denen der Zahn der Zeit genagt hat. Also gehen wir Außen herum und nähern uns dem Gipfel, plötzlich stehen wir vor einer Hügellandschaft. Ernst Siegel schreibt dazu, Wir stehen vor dem größten und am besten erhaltenen Hügelgräberfeld der Oberlausitz. Wir zählen etwa 40 Hügel. 1805 sollen es rund noch 100 gewesen sein. Sie messen drei bis zehn Meter im Durchmesser und sind etwa 1,50 Meter hoch. Von 1823 bis 1928 gab es hier zahlreiche Ausgrabungen. Man fand Brandgräber mit Urnen, slawische Gräber mit Skeletten auch Gräber in denen der Tote verbrannt wurde (Leichenbrandschicht). Auch Scherben, Gefäße sowie ein messerartiges Stück Eisen, Holzkohle und Feuersteine. Die Funde stammen aus der Jungsteinzeit bis zur spätslawischen Zeit. In diesen 3200 Jahren sind die Hügelgräber entstanden. Auf dem Berg gab es zudem noch einen sogenannten Schalenstein. Etwa 90 Zentimeterlang, weist er 13 ausgehauene Näpfchen und drei eingemeißelte Kreuze auf. Laut dem schwedischen Forscher Almgreen wurden auf solchen Steinen im Frühling Fruchtbarkeitsopfer in freier Feldflur dargebracht. Nach der Christianisierung wurden die Kreuze eingemeißelt um den heidnischen Brauch zu löschen. Um den Opferstein zu schützen wurde er ins Bautzener Stadtmuseum gebracht. Wir verlassen nun den Hussitenberg und wandern durch Bloaschütz in Richtung der S106 und überqueren diese um auf der sogenannten Alten Straße entlang der Autobahn in Richtung Bautzen uns Salzenforst zu nähern. Dabei kann man wieder Ausblicke in Richtung Oberlausitzer Bergkette und Bautzen genießen, der Himmel mit seinen Schäfchenwolken tat das Übrige dazu. Nach einer Weile gehen wir links ab unter der Autobahn durch an der Sandgrube vorbei und erreichen alsbald die Königlich-Sächsische Triangulationssäule. Daneben befindet sich ein gepflegtes Denkmal für die Gefallenen des ersten Weltkrieges. Etwas weiter in einem Wall versteckt der zu einer kleinen Sandgrube gehörte, sehen wir eine Gedenkstätte für 43 jüdische Frauen aus verschiedenen Ländern die im Februar 1945 hier von der SS erschossen wurden. Leider ist auch das Deutsche Geschichte. Der nächste Abzweig nach Rechts müsste auf einen der Aussichtsreichsten Berge der Oberlausitz, dem Chorberg führen. Denkste, da bist Du zu spät, das war bis in die Neunziger Jahre möglich. Jetzt ist der gesamte Gipfel eingezäunt und Privat. Ernst Siegl beschreibt seinen Besuch in den Neunzigern so: Zwischen einer kleinen Wiese und dem Buschland steigen wir nun zum Gipfel, und bald ist das 1841 errichtete Gipfelkreuz erreicht. Das Oberlausitzer Bergland im Süden steht wie eine Riesenwand. Weit geht der Blick nach Norden über das Heideland. Nach Westen sieht man die Berge bei Bischofswerda, im Osten den Strohmberg, den Rotstein. Der Name des Berges hat nichts mit Chorsingen oder Chorälen zu tun, sondern ist eine Eindeutschung des sorbischen Namens (tchor), dies bedeutet aber Iltis. Also Iltisberg. Früher wurde Er aber auch auf Grund seines Gipfelkreuzes Kreuzberg genannt. Da wir nicht hinauf können gehen wir an seinem Hang einmal drumherum soweit es möglich ist und schauen in die Ferne. Nach dem Abstieg erreichen wir den Pilgerrastplatz wo sich nun zur Mittagszeit der Rucksack so langsam entleert. Danach noch ein Stück entlang des Pilgerweges nach Oberuhna und von dort über Döberkitz direkt wieder nach Göda. Übrigens, wer kennt Döberkitz diesen Ort der aus einem Gutsweiler entstand? Seine Geschichte ist nicht ganz unbedeutend für die Oberlausitz. Der Ort wurde erstmals 1466 als Debreckwitz erwähnt. Im 16. Jahrhundert folgten Nennungen als Dobriketz oder Debriketz. 1580 lag die Grundherrschaft im Ort beim Rittergut Neukirch. Spätestens ab dem 17. Jahrhundert war Döberkitz selbst Sitz eines Rittergutes, welches bis ins 20. Jahrhundert bestand und die Grundherrschaft innehatte. Von Beginn der überlieferten Geschichte des Ortes an verlief unweit westlich und südlich die administrative Grenze der Oberlausitz, da der Nachbarort Göda bereits seit 1006 unter der Verwaltung des Bistums Meißen stand. Nach der Säkularisation der Bistumsterritorien 1559 verlief hier die Staatsgrenze zwischen dem Kurfürstentum Sachsen und der böhmischen Oberlausitz. Die Grenze entfiel 1635, als auch die Oberlausitz zu Sachsen kam. Quelle: Wikipedia Mit freundlichen Grüßen Üwchen D. aus Bautzen an der Spree.
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August 31, 2025
Drei auf einen Streich. Fuchsberg, Neukircher Berg und Hoher Hahn
Wir starten in Gaußig und gehen vorbei an Schloss und Park sowie dem Kirchteich durch sehr gesunden Wald hinauf in Richtung Klosterbergblick. Leider sind das Schloss und eine der schönsten Parkanlagen nicht für die Öffentlichkeit mehr zugänglich. Gaußig verdankt seine erste Erwähnung einem kleinen Bach, ( in rivum Guze ) der in einer Grenzurkunde des Jahres 1241 genannt ist, die der böhmische König und der Meißner Bischof auf dem Königstein besiegelten. Der Ortsname stammt vom altsorbischen > guska < ( Gänschen ). Demnach war Gaußig ein Gänsedorf. Nach einer Trinkpause geht es nun weiter hinauf zum wenig besuchten Fuchsberg, dabei genießen wir die Aussichten auf das Umland. Der Gipfel des Fuchsberges ist nichts Besonderes, bis auf einen Funkmasten und ordentliche Wege gibt es hier nichts. Durch den Wald führt der Weg hinunter bis wir freies Feld erreichen und gemütlich auf einer Bank die Sicht auf Gickelshäuser und den Valtenberg. In der Oberlausitz gibt es mehrere Ortsnamen mit Gickel, was von dem alten Wort gickeln, heute gucken, stammt. Die Häusergruppe, ehemalige Kleinsthöfe und Häuseranwesen wurde erst in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts erbaut. Vom Ort aus gehen wir ein Stück Straße und biegen dann direkt ab auf den Weg zu Neukircher Berg, auf dem 404 Meter hohen Neukircher Berg gibt es ein Gipfelkreuz mit Gipfelbuch. Ich wollte vom Gipfel aus den Weg geradeaus bestreiten ,doch leider macht mir eine neu angelegte Schonung einen Strich durch die Rechnung und ich musste mit meiner Gefährtin wieder zurück auf den Hauptweg. Ein ähnliches Schicksal sollte uns nochmal ereilen. Über den Fernwanderweg Görlitz-Greiz gelangten wir zum Hohen Hahn, dabei kann man immer noch Aussichten genießen. Angekommen am Hohen Hahn wollten wir die Klippen besichtigen, doch nachdem in diesem Gebiet wegen des Borkenkäfers viele Bäume gefällt werden mussten hat sich die Brombeere so stark ausgebreitet das es kein durchkommen mehr gibt. Das selbe trifft auf die Schleife zu die wir zum Anfang unseres Abstieges gelaufen sind. Hier hat sich zudem noch 1,2 Meter hoher Farn stark vermehrt, es gibt kaum noch ein durchkommen. Sucht euch da im oberen Teil einen anderen Rückweg. Nachdem wir dann den Haupt weg wieder erreicht hatten stiegen wir in Richtung Butterberg ab und machten an dem kleinen Rastplatz an der S120 Mittag. Vorbei am Butterberg und durch Naundorf ging es zurück nach Gaußig. Viel Spaß beim Nachwandern wünscht Üwchen D. aus Bautzen an der Spree.
Time
Distance
Speed
Ascent
Descent
August 31, 2025
Make way, the mountaineers are coming!
Translated by Google •
Uwe Drescher went for a hike.
August 24, 2025
Der Feldherrenhügel der Oberlausitz
Wir beginnen unsere Wanderung am Bahnhof in Breitendorf. Jahre 1390 wurde der deutsche Name erstmals erwähnt, bereits 1252 taucht der Ort unter seinem sorbischen Namen Wgest auf. Der Begriff bedeutet Umritt oder Umfahrung und bezieht sich auf ein Gelände was ein neues Ortsterritorium werden soll. Wir gehen nun in Richtung Spittel und überqueren einen Bach der offiziel Kotitzer Wasser heißt, hier aber liebevoll das Butterwasser genannt wird. Es entspringt bei Lehn am Richters Berg. Auf dem Rundweg durch Spittel entdecken wir eine sehr hübsche Ecke zum Relaxen. Wir gehen nun ein Stück zurück und biegen links ab zum Wohlaer Berg unserem Hauptziel. Im sorbischen heißt der Berg Bycin was sich vom Wort byk ableitet und soviel wie Ochse oder Bulle bedeutet. Früher hütete der Hirte die Bullen der gesamten Umgebung auf den Hängen an diesem Berge. Wir haben es hier also mit dem Bullenberg zu tun. An den verschiedenen Aufstiegen zum Berg stehen Bänke und man hat eine wunderbare Aussicht auf die verschiedenen Oberlausitzer Berge bis hin zur Landeskrone. Auf seinem Gipfel bietet der Berg eigentlich nichts außer vielen Bäumen, nicht einmal ein Gipfel Schild ist da. Wenn man aber genauer hinschaut sieht man noch Reste von Schanzen, Schützenlöchern etc., hat das etwas mit dem Namen Feldherrenhügel zu tun? Ernst Siegel beschreibt es in seinem Buch Unsere Oberlausitzer Berge wie folgt ( Kurzfassung) 1594 wird der Berg erstmals Militärisch erwähnt. Herzog Franz von Sachsen und Joachim Carl von Brandenburg zogen mit ihren Soldaten von Löbau her über die Dörfer wo es zu Reibereien kam. Unter dem Feudalen Franz von Zeschwitz aus Oppeln kam es zum Aufstand und zu einer Schlacht am Berge. 1633 kam Wallenstein in diese Gegend und besetze den Wohlaer Berg mit Truppen. Eine große Rolle spielte der Berg im Siebenjährigen Krieg. Nach der Schlacht bei Kolin in Böhmen zog sich Friedrich der II. in die Oberlausitz zurück und besetze mit einer Truppe den Berg. Am 4. und 13. August 1757 griffen Husarenkorps und Reiterschwadronen die Preußen an, aber ohne Erfolg. Ein Jahr später 1758 standen die Österreicher wieder in der Gegend und besetzten den Berg mit ihrer Hauptmacht. Was darauf folgte war die uns bekannte sehr blutige Schlacht bei Hochkirch. Etwa 50 Jahre später am 20. bis 22. Mai 1813 spielt unser Berg bei der Schlacht bei Bautzen wieder eine Rolle. Er dient einer russischen Kosakeneinheit als Beobachtungsposten. Auch im Herbst des gleichen Jahres kommt es wieder zu Kämpfen am Berg. Am 2. September ist die Gegend zwischen Weißenberg und dem Wohlaer Berg Von Preußen und Russen besetzt. Am 3. September erschien Napoleon mit König Murat in Bautzen und am Tag darauf griffen die Verbündeten an, wurden aber durch die Truppen Napoleons zurückgeworfen. Unter Oberst Ketzeler zogen sich die Truppen nach Löbau zurück. Der preußische Major Hiller besetzte den Berg mit seinen Truppen und baute stark befestigte Stellungen aus. Die Franzosen konnten den Berg nicht einnehmen und versuchten Ihn zu umgehen. die Preußen kämpften sich am folgenden Tag durch die Franzosen nach Löbau durch. Am 5. September begutachtete Napoleon die Stellungen der Preußen am Berg denn Er konnte es nicht fassen wie so eine kleine Truppe so gut verteidigen konnte. Zu erwähnen wäre noch das von 1935 bis 1945 die Hänge des Berges zur Segelflugausbildung der HJ dienten. Weiter geht es zum Schloss nach Wohla was geschichtlich keinerlei Bedeutung in der Oberlausitz hatte, dafür aber sehr gut erhalten ist. Besonders sehenswert sind die kleinen Putten. Vorbei am Denkmal für Napoleon erreichen wir alsbald den naheliegenden Windpark, wo wir an einem Rastplatz Mittag machen und den Blick auf den Löbauer Berg genießen. Von dort geht es über eine Obstallee mit Pflaumen und Äpfeln reichlich bestückt hinauf zum Pfaffenberg in Eiserode. von dort an geht es nur noch bergab nach Breitendorf. Für mich war es Heute nochmal eine kleine Fitnesstour für meine 5 Wochen Bestrahlung an der Uniklinik in Dresden. Mit freundlichen Grüßen Üwchen D. aus Bautzen an der Spree.
Time
Distance
Speed
Ascent
Descent
August 25, 2025
Our beautiful Upper Lusatia is always worth a hike. A feast for the eyes and a delight for the soul!
Translated by Google •
March 3, 2026
Where did you stop for a bite to eat?
Translated by Google •
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