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Uwe Drescher

BAUTZEN, 23. 05. 1965
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January 22, 2026

Der Teufel kann mich mal von Hinten begrüßen.

Heute sollte man die Sonne genießen und das macht sich am besten in der Natur an der frischen Luft. Ich weiß nicht wieviel mal wir schon die Guttauer Teichlandschaft besucht haben, aber Sie ist zu jeder Jahreszeit einen Besuch wert und bietet immer wieder etwas Neues. Zuerst ging es vom Wanderparkplatz in Guttau auf dem Naturlehrpfad in Richtung Wartha. Unterwegs fiel auf das hier Sicherungsarbeiten stattgefunden haben, auch einige Skulpturen fehlen, man muss der Annahme sein das Sie zur Zeit saniert werden. Die Teiche sind zum größten Teil abgelassen da die Zu-und-Abläufe in Ordnung gebracht werden. Anhand der großen Muschelschalen die man nun zahlreich findet kann man erkennen das die Teiche lange Zeit nicht trocken waren. Die Guttauer Teiche erhielten Anfang des 18. Jahrhunderts ihre heutige Form durch Um- und Ausbau damals bereits vorhandener Teiche. Die flächenmäßige Ausbreitung war im Wesentlichen um 1896 abgeschlossen. Zum damaligen Rittergut Guttau gehörten 119 Teiche, wovon 14 in Guttau waren, mit insgesamt 122 ha. Der Mensch griff aber immer wieder einmal ein und veränderte das Teichgebiet bis in die 70iger Jahre des 20. Jahrhunderts. Große Flächen wurden entlandet, die Wassertiefen erhöht und eine Vielzahl kleinerer Teiche zu größeren zusammengefasst. Sie dienten damals wie heute der traditionellen Fischzucht. Quelle: UNESCO Biosphärenreservat Oberlausitzer Heide- und Teichlandschaft. An der Skulptur der Wasserfrau angekommen bogen wir in Richtung des Aussichtsturmes am Brösaer Teich ab und folgten dann dem Naturlehrpfad mit dem Sorbischen Sagenweg in Richtung Olba. An der Olba entlang sollten wir alsbald den Aussichtspunkt Radisch. Dieser ist einer alten Burganlage im Olbasee gewidmet. n der Mitte des Sees befindet sich eine zehn Hektar große Insel, der „Radisch“, ein alter Burgwall, dessen wenig erhaltene Wallreste auf der Osthälfte der jetzigen Insel kaum noch zu erkennen sind. Bis Anfang des 20. Jahrhunderts existierte östlich der heutigen Insel ein alter Burghügel. Ausgrabungen aus dieser Zeit, d. h. vor Abbaggerung großer Teile durch den Tagebau, brachten mittelalterliche Funde aus dem 13./14. Jahrhundert zu Tage. Neben auf Töpferscheiben hergestellter Keramik sind das beispielsweise das Fragment eines Hufeisens, eine Zange und Teile von Reiterausrüstungen. Die Befunde wurden als mittelalterlicher „Turmhügel“ interpretiert. Ungewöhnlich ist dessen Größe von 38 × 27 Metern. Man könne im Vergleich mit einem in Crostau ausgegrabenen und nur 18 × 11 Metern großen Hügel davon ausgehen, dass hier auch zum grundherrlichen Hof gehörende Wirtschaftsgebäude gestanden haben. Naheliegend sei eine Interpretation als landesherrliche Grenzbefestigung der deutschen Ostkolonisation. Hierfür spräche auch der Name des Nachbarortes Wartha (Wachstation, Wegwarte). Noch ältere archäologische Funde wurden der Bronze- und der frühen Eisenzeit zugeordnet. Die ältesten Funde von Scherben stammen aus der Zeit von 1000 bis 750 v. Chr. Die Hauptnutzungszeit wird mit 750 – 500 v. Chr. angegeben. Aus dieser Zeit sind auch Reste einer vom Brand zerstörten Wallanlage, Pfostenlöcher von Häusern, Herdstellen und Grabbeigaben belegt. Die Wallanlage umschloss eine Fläche von 1,8 Hektar. Quelle: Wikipedia Vorbei am Haus der Tausend Teiche führte uns der Weg wieder in die Teichlandschaft nach Guttau. Einkehren kann man in Wartha im Eisvogel. Diese Tour ist sehr empfehlenswert für Kinder, aber auch Läufer kommen hier auf ihre Kosten. Natürlich ist diese Tour auch noch erweiterbar um den gesamten Olbasee. Viel Spaß beim Nachwandern wünscht Üwchen D. aus Bautzen an der Spree.

01:40

8.07km

4.8km/h

30m

50m

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January 18, 2026

Vom Allende-Viertel in Bautzen, im Volksmund auch Chile genannt, ging es Heute zum Vorstau an der Bautzener Talsperre. Dorthin gelangten Wir durch das Neubaugebiet Gesundbrunnen. Leider hat es in der Stadt keinen so guten Ruf sondern gilt als Brennpunkt in Bautzen, wenn man sich das Ganze mal genauer anschaut wussten die Architekten und Raumplaner in der DDR schon was Sie machten. Heute ging es ja nicht gerade an der Hauptstraße durch sondern vorbei an einem kleinen Park mit Spielplatz entlang der Terrassenhäuser, also wenn das Umfeld mit den Bewohnern und Vermietern stimmt könnte man diese Gegend nur empfehlen. Kurze Wege zum Arzt, Einkaufsmöglichkeiten und Anbindung an den städtischen Nahverkehr, dazu Grün vor der Nase. Leider ist der Wunsch in den meisten Fällen der Vater des Gedanken. Vorbei am sogenannten Ziegendorf erreichte wir den Vorstau der Talsperre Bautzen. Die Talsperre wurde von 1968 bis 1975 erbaut und 1977 in Betrieb genommen. Die Talsperre hat eine Vorsperre Oehna und ein Vorbecken Neumalsitz, deren Absperrbauwerke ebenfalls Staudämme mit 102 bzw. 210,2 m Länge sind. Zu DDR-Zeiten war die Talsperre ein großes Naherholungsgebiet mit Zeltplatz, Bungalows, mehreren Einkaufsmöglichkeiten und gastronomischen Einrichtungen. Hier stand auch der Nachbau einer Windmühle die mal zum Bautzener Frühling entstanden war. Sehr geliebt habe ich die Getränkeautomaten mit Himbeer-und Zitronenbrause für 20 Pfennige der DDR, umgerechnet Heute 2 Cent. Aber auch öffentliche Toiletten gab es reichlich. Leider ist Heute davon nicht viel übrig geblieben. Die Blaualge gab es damals auch nicht, warum? Das Wasser der Talsperre diente als Brauchwasser für das Kraftwerk in Boxberg, es war ein regelmäßiger Abfluss und Zufluss gewährleistet. Heute erzeugt die Stadt mit dem Wasser etwas Strom, aber hauptsächlich wird Wasser in Regenarmenzeiten dem Spreewald und Berlin zur Verfügung gestellt damit der Kahn-und Schiffsverkehr weiter durchgeführt werden kann. Eine Sache die richtig Geld bringt, jedoch steht genügend Wasser zur Verfügung wird nichts beziehungsweise nur sehr wenig Wasser abgelassen. Es kommt zum stehenden Wasser indem kein Sauerstoffaustausch mehr stattfinden kann, es bilden sich Algen. Schönes Geld, aber für welchen Preis, man kann es nicht essen, trinken oder atmen. Ich bin kein Grüner, aber ich bin stolz darauf ein klein wenig Allgemeinbildung mehr zu besitzen als mancher Manager. Doch lassen wir die Geschichte vorerst ruhen und genießen die Natur. Nachdem wir nun den Vorstau über eine Brücke verziert mit Dynamo Symbolen überquert haben gehen wir entlang des vereisten Vorstaues in Richtung Seidau und damit zur Spree die durch die Hauptstadt der Oberlausitz fließt. Der Weg entlang der Spree ist sehr gut und landschaftlich reizvoll. Nach ungefähr 2 Kilometern stoßen wir auf alte Bahnschwellen aus unterschiedlichsten Epochen, die ehemalige Spreetalbahn. Die Spreetalbahn war eine nur dem Güterverkehr dienende Nebenbahn in Sachsen. Sie zweigte im ehemaligen Bahnhof Seidau aus der Bahnstrecke Bautzen–Hoyerswerda ab und führte ins Spreetal zu den dortigen Fabrikanlagen. Am 19. Juni 1893 wurde die Strecke eröffnet, Sie diente als Anschlussgleis für die dort ansässigen Fabriken. Zu einem ersten Verkehrsrückgang kam es 1972, als das Gaswerk seine Produktion einstellte. Aber erst nach der politischen Wende im Osten Deutschlands 1990 verlor die Strecke ihr Verkehrsaufkommen, als die letzten Betriebe an der Strecke ihre Produktion einstellten. Am 10. Januar 1994 wurde der Güterverkehr durch die DBAG offiziell aufgegeben. Letztmals wurde die Strecke anlässlich der Präsentation des neuen Leichttriebwagens DWA LVT/S am 18. bis 20. September 1998 befahren. Heute ist die Strecke abgebaut. Interessant ist der LVT, ein Verbrennungstriebwagen der gleichzeitig Personen befördern konnte und hinten koppelte man Güterwagen an. Für die damalige Zeit zu revolutionär, Heute wäre es wahrscheinlich ein Erfolg. Menschen, Corona Masken und eines der meistgekauften Produkte der Deutschen (Toilettenpapier) könnten gemeinsam an ihren Bestimmungsort kommen, und das nur mit einem Transport, also einem Motor. Eine Revolution!!!! Heute fahren ein Zug mit Menschen, 2 Busse mit Menschen und 25 LKW und Kleintransporter dafür rum. Ein Hoch auf die Umwelt, hatte ich nicht gesagt ich bin kein Grüner sondern habe nur Allgemeinbildung!!! Die Geschichte des LVT findet ihr unter diesem Link: https://de.wikipedia.org/wiki/DWA_LVT/S . Ich habe an diesem Produkt mitgearbeitet und bin stolz darauf, denn es war seiner Zeit voraus auch wenn man das Design etwas besser gestalten hätte können. Nun kommen wir langsam in die Seidau und damit in den Teil den man die Frankfurt nennt, einen Straßenzug der von der Sanierung, Restaurierung und privaten Gestaltung in Bautzen seinesgleichen sucht. Wunderschön!!! Doch es gibt hier auch einen Nachteil, die Gefährdung durch Hochwasser. Die Seidau war bis 1922 ein eigenständiger Ort. Im 19. Jahrhundert unterhielt die Herrnhuter Brüdergemeine in der damals zu drei Vierteln sorbisch bewohnten Seidau ihre einzige Sozietät auf dem heutigen Stadtgebiet, da der Stadtrat von Bautzen die Einrichtung von religiösen Konkurrenten zur evangelischen Kirche innerhalb der Stadt nicht zuließ, die Gemeinde Seidau sie jedoch erlaubte. Der 1789 von der Gemeinde Seidau angelegte Friedhof auf dem Protschenberg war seinerzeit die erste kommunale Begräbnisstätte im Bautzener Umland. Er untersteht heute im Gegensatz zu den kirchlichen Friedhöfen der Städtischen Friedhofsverwaltung. Von der Seidau aus gehen wir uber Die Protschenbergstufen hinauf zu wunderbaren Aussichtpunkten auf die mittelalterliche Stadt mit ihrer Ortenburg die viele Jahre die Gerichtsbarkeit in der Oberlausitz regelte. Wir steigen Stufen hinab und befinden uns nun auf der Straße unter dem Schloss, schon bald erhebt sich ein wunderbarer Anblick auf die Alte Wasserkunst, die Nikolai Kirche, das Mühltor sowie die Friedensbrücke. Vorbei an diesen Sehenswürdigkeiten gehen wir weiter durchs Spreetal und gelangen vorbei an der Neuen Wasserkunst auf die Bleichestraße von wo wir einen Blick auf die Heilige Geist Brücke genießen. Bereits seit 1350 führte an dieser Stelle eine Brücke über die Spree. Ihr Name bezog sich auf die 1359 errichtete Kirche mit Kirchhof und das Hospital zum Heiligen Geist. Nachdem hölzerne Brückenkonstruktionen mehrmals durch Hochwasser zerstört wurden, errichtete man 1595 eine steinerne Bogenbrücke. Von hier aus gehen wir über die Neusche Promenade weiter entlang der Spree bis zu meinem Zeugungsort dem Waggonbau in Bautzen, Heute Alstom. Nun führt der Weg weg von der Spree in Richtung des ehemaligen Bahnbetriebswerkes in Bautzen und weiter in den Ortsteil Strehla. Über den Naturpark, wo es leider keine Gaststätte mehr gibt, und die sogenannte Russensäule bei Auritz gelangen wir wieder ins Allende-Viertel in Bautzen. Ein schöner Tag geht nun zu Ende, schönes Wetter, gute Luft, eine super Natur und viel Geschichte haben uns begleitet. Mit freundlichen Grüßen Üwchen D. aus Bautzen an der Spree.

03:39

16.8km

4.6km/h

190m

180m

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December 27, 2025

Bei schönstem Wetter mit knackigen Temperaturen ging es Heute endlich mal wieder in die Natur zu einer kleinen Wanderung am Hausberg von Budyšin. (Bautzen) Seit September 2024 habe ich ja leider einen ungebetenen Gast in meinem Körper, aber man muss einfach das Beste daraus machen. Von Mitte September bis Ende Oktober hatte man mir das Wandern leider während der Bestrahlung untersagt, jetzt ist Dezember, die Beine jucken also probiert man es einfach mal. Ich muss ehrlich sagen, man merkt sehr schnell das man eine Weile nichts gemacht. Auch meine Nase und die Schleimhäute im Hals machen mir auf Grund der Chemo bei der Kälte zu schaffen. Die wunderbaren Aussichten und Skulpturen entlang des Weges entschädigen aber dafür. Nach den vielen Rodungen mit den Harvestern sind die Wege in dieser Region wieder sehr gut begehbar, in diesem Sinne auch ein Dankeschön an die Stadt Bautzen für den Erhalt des Stadtwaldes und dessen Wege. Ich wünsche Euch noch viel Spaß an den kommenden freien Tagen bis Neujahr und hoffe Ihr macht die eine oder andere Wanderung durch unsere schöne Heimat die Oberlausitz. Mit freundlichen Grüßen Üwchen D. aus Bautzen an der Spree.

01:26

5.74km

4.0km/h

150m

130m

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December 27, 2025

Great, in this weather we chased the devil away!

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October 29, 2025

Bei bestem Wetter ging es Heute in einen der markantesten Orte der Oberlausitz, nach Obercunnersdorf. Wandern darf ich ja aus gesundheitlichen Gründen zur Zeit nicht, aber ein kleiner Spaziergang bei diesem Wetter sei mir vergönnt. Parkplätze findet man an der Tourist Information und am Speiseeck Obercunnersdorf. Der Ort zeichnet sich durch seine 250 denkmalgeschützten Umgebindehäuser aus. Das Umgebindehaus zeichnet sich durch die bauliche Trennung von Stubenkörper und Dach bzw. Stubenkörper und Obergeschoss aus. Das Hauptkennzeichen des Normaltyps ist „ein hölzernes Stützensystem, welches auf zwei oder drei Seiten um eine Block- oder Bohlenstube des Hauses herumgeführt wird mit der Aufgabe, den Stubenkörper von der Last des Daches (bei einstöckigen Häusern) bzw. des Daches und Oberstockes (bei zweistöckigen Häusern) zu befreien“. Das Obergeschoss des Hauses ruht mit dem Dach auf einem hölzernen Stützgerüst aus Holzständern (den Umgebindejochen), das sich im Außenbau als typische Rundbögen zeigt. Das Erdgeschoss steckt eigenständig darin bzw. darunter. Die Erdgeschossfenster in der Bohlenwand unter den Rundbögen gehören zu diesem Teil, der Blockstube. Das Haus wurde regelrecht umbunden. Seine beiden Bauteile, die Blockstube und das Obergeschoss auf den Umgebindejochen, bleiben statisch selbständig. (Wikipedia) Das Dorf wurde 1221 erstmals urkundlich erwähnt und gehörte zum Besitz des Bautzner Domkapitels. Die seit 1527 nachweisliche Pfarrkirche in Obercunnersdorf war von 1597 bis 1819 eine Filialkirche von Kottmarsdorf und unterstand dem Patronat des Domstiftes Bautzen. Heute ist Obercunnersdorf ein staatlich anerkannter Erholungsort und trägt den Namen Denkmalort. Aber nicht nur der Ort ist sehenswert, seine Umgebung geprägt vom Oberlausitzerbergland mit dem Kottmar laden zum Wandern und Radfahren ein. Der Sagenpfad Der Sagenpfad ist ein 4,5 km langer Wanderweg rund um den 583 m hohen Kottmar mit Erklärungstafeln zu zehn Sagen, die sich um den Kottmarberg ranken. Naturlehrpfad Obercunnersdorf Der Naturlehrpfad zum Kottmar und zurück zum Obercunnersdorfer Freibad macht den Wanderer und Naturliebhaber durch aufgestellte Tafeln auf Wissenswertes aus dem Bereich der Natur aufmerksam. Auf einer ca. 5 km langen Strecke wird ein Höhenunterschied von etwa 120 m (346 - 465 m über NN) überwunden. 26 Hinweistafeln informieren entlang der Strecke über besondere heimische Pflanzen und Tiere. Für eine Rast zwischendurch kann in einer der 5 Schutzhütten Pause gemacht werden. (Verpflegung aus dem Rucksack) Wer es etwas anspruchsvoller will, der sollte diese Varianten nutzen. Strecke: Obercunnersdorf – Niedercunnersdorf – Großschweidnitz – Dürrhennersdorf – Kottmarsdorf – Obercunnersdorf ca. 15 km Strecke: Obercunnersdorf – Kottmarsdorf – Niedercunnersdorf – Obercunnersdorf ca. 11 km Strecke: Obercunnersdorf – Eibau – Ruppersdorf – Herrnhut – Obercunnersdorf ca. 20 km Aber auch an das Leibliche Wohl sollte gedacht werden. Einkehren kann man im Café Brumme, Speiseeck Obercunnersdorf (sehr preiswert), Gaststätte Edelweiß und im Müllerstübchen Kottmarsdorf mit seiner herrlichen Aussicht auf die Umgebung. Viel Spaß bei euren Erkundungen und Wanderungen wünscht Üwchen D. aus Bautzen an der Spree.

01:11

5.61km

4.7km/h

70m

60m

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September 7, 2025

Unser Startpunkt ist dieses mal der kostenlose Parkplatz neben der Gaststätte Zum Hirsch in Göda. Übrigens, wer gerne Wild ist, eine ganz heiße Empfehlung. Vorbei an der Kirche Sankt Peter und Paul mit ihren Zwei imposanten Türmen geht es auf dem Rad und Fußweg entlang der B6 zu einem imposanten Aussichtspunkt auf die Bergkette der Oberlausitz. Die Kirche hat einige Sehenswürdigkeiten zu bieten. Taufstein aus Granit, 13. Jahrhundert Kruzifix, farbig gefasst, um 1500 von einem Meißner Meister geschaffen Sandsteinaltar aus dem Jahr 1512 mit Weihekreuzen und einem Loch in der Mensa, in dem sich vor der Reformation eine Finger-Reliquie des Heiligen Leonhard befand Kanzel von 1513, genannt „von-Gablenz-Kanzel Doch nun lasst uns kurz den Anblick der Oberlausitz genießen bevor wir einige Meter weiter auf einen guten Wanderweg in Richtung Bloaschütz abbiegen und zum Hussitenberg gelangen. Der Name des Berges entspringt dem Volksmund, auf der nahe gelegenen Via Regia marschierten die Hussiten 1429 nach Kamenz und zurück nach Bautzen. Eine andere Möglichkeit ist, früher wurden Hügel als Hussitenberge oder Schwedenschanze bezeichnet. Von der Straße zwischen Döberkitz und Bloaschütz steigt der Berg imposant auf. in den Neunziger Jahren gab es einen Wanderweg auf den Gipfel, davon zeugen noch Bänke an Denen der Zahn der Zeit genagt hat. Also gehen wir Außen herum und nähern uns dem Gipfel, plötzlich stehen wir vor einer Hügellandschaft. Ernst Siegel schreibt dazu, Wir stehen vor dem größten und am besten erhaltenen Hügelgräberfeld der Oberlausitz. Wir zählen etwa 40 Hügel. 1805 sollen es rund noch 100 gewesen sein. Sie messen drei bis zehn Meter im Durchmesser und sind etwa 1,50 Meter hoch. Von 1823 bis 1928 gab es hier zahlreiche Ausgrabungen. Man fand Brandgräber mit Urnen, slawische Gräber mit Skeletten auch Gräber in denen der Tote verbrannt wurde (Leichenbrandschicht). Auch Scherben, Gefäße sowie ein messerartiges Stück Eisen, Holzkohle und Feuersteine. Die Funde stammen aus der Jungsteinzeit bis zur spätslawischen Zeit. In diesen 3200 Jahren sind die Hügelgräber entstanden. Auf dem Berg gab es zudem noch einen sogenannten Schalenstein. Etwa 90 Zentimeterlang, weist er 13 ausgehauene Näpfchen und drei eingemeißelte Kreuze auf. Laut dem schwedischen Forscher Almgreen wurden auf solchen Steinen im Frühling Fruchtbarkeitsopfer in freier Feldflur dargebracht. Nach der Christianisierung wurden die Kreuze eingemeißelt um den heidnischen Brauch zu löschen. Um den Opferstein zu schützen wurde er ins Bautzener Stadtmuseum gebracht. Wir verlassen nun den Hussitenberg und wandern durch Bloaschütz in Richtung der S106 und überqueren diese um auf der sogenannten Alten Straße entlang der Autobahn in Richtung Bautzen uns Salzenforst zu nähern. Dabei kann man wieder Ausblicke in Richtung Oberlausitzer Bergkette und Bautzen genießen, der Himmel mit seinen Schäfchenwolken tat das Übrige dazu. Nach einer Weile gehen wir links ab unter der Autobahn durch an der Sandgrube vorbei und erreichen alsbald die Königlich-Sächsische Triangulationssäule. Daneben befindet sich ein gepflegtes Denkmal für die Gefallenen des ersten Weltkrieges. Etwas weiter in einem Wall versteckt der zu einer kleinen Sandgrube gehörte, sehen wir eine Gedenkstätte für 43 jüdische Frauen aus verschiedenen Ländern die im Februar 1945 hier von der SS erschossen wurden. Leider ist auch das Deutsche Geschichte. Der nächste Abzweig nach Rechts müsste auf einen der Aussichtsreichsten Berge der Oberlausitz, dem Chorberg führen. Denkste, da bist Du zu spät, das war bis in die Neunziger Jahre möglich. Jetzt ist der gesamte Gipfel eingezäunt und Privat. Ernst Siegl beschreibt seinen Besuch in den Neunzigern so: Zwischen einer kleinen Wiese und dem Buschland steigen wir nun zum Gipfel, und bald ist das 1841 errichtete Gipfelkreuz erreicht. Das Oberlausitzer Bergland im Süden steht wie eine Riesenwand. Weit geht der Blick nach Norden über das Heideland. Nach Westen sieht man die Berge bei Bischofswerda, im Osten den Strohmberg, den Rotstein. Der Name des Berges hat nichts mit Chorsingen oder Chorälen zu tun, sondern ist eine Eindeutschung des sorbischen Namens (tchor), dies bedeutet aber Iltis. Also Iltisberg. Früher wurde Er aber auch auf Grund seines Gipfelkreuzes Kreuzberg genannt. Da wir nicht hinauf können gehen wir an seinem Hang einmal drumherum soweit es möglich ist und schauen in die Ferne. Nach dem Abstieg erreichen wir den Pilgerrastplatz wo sich nun zur Mittagszeit der Rucksack so langsam entleert. Danach noch ein Stück entlang des Pilgerweges nach Oberuhna und von dort über Döberkitz direkt wieder nach Göda. Übrigens, wer kennt Döberkitz diesen Ort der aus einem Gutsweiler entstand? Seine Geschichte ist nicht ganz unbedeutend für die Oberlausitz. Der Ort wurde erstmals 1466 als Debreckwitz erwähnt. Im 16. Jahrhundert folgten Nennungen als Dobriketz oder Debriketz. 1580 lag die Grundherrschaft im Ort beim Rittergut Neukirch. Spätestens ab dem 17. Jahrhundert war Döberkitz selbst Sitz eines Rittergutes, welches bis ins 20. Jahrhundert bestand und die Grundherrschaft innehatte. Von Beginn der überlieferten Geschichte des Ortes an verlief unweit westlich und südlich die administrative Grenze der Oberlausitz, da der Nachbarort Göda bereits seit 1006 unter der Verwaltung des Bistums Meißen stand. Nach der Säkularisation der Bistumsterritorien 1559 verlief hier die Staatsgrenze zwischen dem Kurfürstentum Sachsen und der böhmischen Oberlausitz. Die Grenze entfiel 1635, als auch die Oberlausitz zu Sachsen kam. Quelle: Wikipedia Mit freundlichen Grüßen Üwchen D. aus Bautzen an der Spree.

03:37

16.6km

4.6km/h

190m

180m

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August 31, 2025

Wir starten in Gaußig und gehen vorbei an Schloss und Park sowie dem Kirchteich durch sehr gesunden Wald hinauf in Richtung Klosterbergblick. Leider sind das Schloss und eine der schönsten Parkanlagen nicht für die Öffentlichkeit mehr zugänglich. Gaußig verdankt seine erste Erwähnung einem kleinen Bach, ( in rivum Guze ) der in einer Grenzurkunde des Jahres 1241 genannt ist, die der böhmische König und der Meißner Bischof auf dem Königstein besiegelten. Der Ortsname stammt vom altsorbischen > guska < ( Gänschen ). Demnach war Gaußig ein Gänsedorf. Nach einer Trinkpause geht es nun weiter hinauf zum wenig besuchten Fuchsberg, dabei genießen wir die Aussichten auf das Umland. Der Gipfel des Fuchsberges ist nichts Besonderes, bis auf einen Funkmasten und ordentliche Wege gibt es hier nichts. Durch den Wald führt der Weg hinunter bis wir freies Feld erreichen und gemütlich auf einer Bank die Sicht auf Gickelshäuser und den Valtenberg. In der Oberlausitz gibt es mehrere Ortsnamen mit Gickel, was von dem alten Wort gickeln, heute gucken, stammt. Die Häusergruppe, ehemalige Kleinsthöfe und Häuseranwesen wurde erst in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts erbaut. Vom Ort aus gehen wir ein Stück Straße und biegen dann direkt ab auf den Weg zu Neukircher Berg, auf dem 404 Meter hohen Neukircher Berg gibt es ein Gipfelkreuz mit Gipfelbuch. Ich wollte vom Gipfel aus den Weg geradeaus bestreiten ,doch leider macht mir eine neu angelegte Schonung einen Strich durch die Rechnung und ich musste mit meiner Gefährtin wieder zurück auf den Hauptweg. Ein ähnliches Schicksal sollte uns nochmal ereilen. Über den Fernwanderweg Görlitz-Greiz gelangten wir zum Hohen Hahn, dabei kann man immer noch Aussichten genießen. Angekommen am Hohen Hahn wollten wir die Klippen besichtigen, doch nachdem in diesem Gebiet wegen des Borkenkäfers viele Bäume gefällt werden mussten hat sich die Brombeere so stark ausgebreitet das es kein durchkommen mehr gibt. Das selbe trifft auf die Schleife zu die wir zum Anfang unseres Abstieges gelaufen sind. Hier hat sich zudem noch 1,2 Meter hoher Farn stark vermehrt, es gibt kaum noch ein durchkommen. Sucht euch da im oberen Teil einen anderen Rückweg. Nachdem wir dann den Haupt weg wieder erreicht hatten stiegen wir in Richtung Butterberg ab und machten an dem kleinen Rastplatz an der S120 Mittag. Vorbei am Butterberg und durch Naundorf ging es zurück nach Gaußig. Viel Spaß beim Nachwandern wünscht Üwchen D. aus Bautzen an der Spree.

03:28

14.5km

4.2km/h

320m

280m

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August 31, 2025

Make way, the mountaineers are coming!

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August 24, 2025

Wir beginnen unsere Wanderung am Bahnhof in Breitendorf. Jahre 1390 wurde der deutsche Name erstmals erwähnt, bereits 1252 taucht der Ort unter seinem sorbischen Namen Wgest auf. Der Begriff bedeutet Umritt oder Umfahrung und bezieht sich auf ein Gelände was ein neues Ortsterritorium werden soll. Wir gehen nun in Richtung Spittel und überqueren einen Bach der offiziel Kotitzer Wasser heißt, hier aber liebevoll das Butterwasser genannt wird. Es entspringt bei Lehn am Richters Berg. Auf dem Rundweg durch Spittel entdecken wir eine sehr hübsche Ecke zum Relaxen. Wir gehen nun ein Stück zurück und biegen links ab zum Wohlaer Berg unserem Hauptziel. Im sorbischen heißt der Berg Bycin was sich vom Wort byk ableitet und soviel wie Ochse oder Bulle bedeutet. Früher hütete der Hirte die Bullen der gesamten Umgebung auf den Hängen an diesem Berge. Wir haben es hier also mit dem Bullenberg zu tun. An den verschiedenen Aufstiegen zum Berg stehen Bänke und man hat eine wunderbare Aussicht auf die verschiedenen Oberlausitzer Berge bis hin zur Landeskrone. Auf seinem Gipfel bietet der Berg eigentlich nichts außer vielen Bäumen, nicht einmal ein Gipfel Schild ist da. Wenn man aber genauer hinschaut sieht man noch Reste von Schanzen, Schützenlöchern etc., hat das etwas mit dem Namen Feldherrenhügel zu tun? Ernst Siegel beschreibt es in seinem Buch Unsere Oberlausitzer Berge wie folgt ( Kurzfassung) 1594 wird der Berg erstmals Militärisch erwähnt. Herzog Franz von Sachsen und Joachim Carl von Brandenburg zogen mit ihren Soldaten von Löbau her über die Dörfer wo es zu Reibereien kam. Unter dem Feudalen Franz von Zeschwitz aus Oppeln kam es zum Aufstand und zu einer Schlacht am Berge. 1633 kam Wallenstein in diese Gegend und besetze den Wohlaer Berg mit Truppen. Eine große Rolle spielte der Berg im Siebenjährigen Krieg. Nach der Schlacht bei Kolin in Böhmen zog sich Friedrich der II. in die Oberlausitz zurück und besetze mit einer Truppe den Berg. Am 4. und 13. August 1757 griffen Husarenkorps und Reiterschwadronen die Preußen an, aber ohne Erfolg. Ein Jahr später 1758 standen die Österreicher wieder in der Gegend und besetzten den Berg mit ihrer Hauptmacht. Was darauf folgte war die uns bekannte sehr blutige Schlacht bei Hochkirch. Etwa 50 Jahre später am 20. bis 22. Mai 1813 spielt unser Berg bei der Schlacht bei Bautzen wieder eine Rolle. Er dient einer russischen Kosakeneinheit als Beobachtungsposten. Auch im Herbst des gleichen Jahres kommt es wieder zu Kämpfen am Berg. Am 2. September ist die Gegend zwischen Weißenberg und dem Wohlaer Berg Von Preußen und Russen besetzt. Am 3. September erschien Napoleon mit König Murat in Bautzen und am Tag darauf griffen die Verbündeten an, wurden aber durch die Truppen Napoleons zurückgeworfen. Unter Oberst Ketzeler zogen sich die Truppen nach Löbau zurück. Der preußische Major Hiller besetzte den Berg mit seinen Truppen und baute stark befestigte Stellungen aus. Die Franzosen konnten den Berg nicht einnehmen und versuchten Ihn zu umgehen. die Preußen kämpften sich am folgenden Tag durch die Franzosen nach Löbau durch. Am 5. September begutachtete Napoleon die Stellungen der Preußen am Berg denn Er konnte es nicht fassen wie so eine kleine Truppe so gut verteidigen konnte. Zu erwähnen wäre noch das von 1935 bis 1945 die Hänge des Berges zur Segelflugausbildung der HJ dienten. Weiter geht es zum Schloss nach Wohla was geschichtlich keinerlei Bedeutung in der Oberlausitz hatte, dafür aber sehr gut erhalten ist. Besonders sehenswert sind die kleinen Putten. Vorbei am Denkmal für Napoleon erreichen wir alsbald den naheliegenden Windpark, wo wir an einem Rastplatz Mittag machen und den Blick auf den Löbauer Berg genießen. Von dort geht es über eine Obstallee mit Pflaumen und Äpfeln reichlich bestückt hinauf zum Pfaffenberg in Eiserode. von dort an geht es nur noch bergab nach Breitendorf. Für mich war es Heute nochmal eine kleine Fitnesstour für meine 5 Wochen Bestrahlung an der Uniklinik in Dresden. Mit freundlichen Grüßen Üwchen D. aus Bautzen an der Spree.

02:57

12.7km

4.3km/h

230m

240m

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August 25, 2025

Our beautiful Upper Lusatia is always worth a hike. A feast for the eyes and a delight for the soul!

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July 27, 2025

Ich darf ja auf Grund meines Stoma Bruches zur Zeit nicht so große Touren machen, aber ein bisschen Fit bleiben sollte man schon. Es sind für Wanderer eher zwei völlig unbedeutende Erhebungen im Urstromtal der heutigen Oberlausitz. Wer sich aber ein bisschen mit der Geschichte und Geologie der Oberlausitz beschäftigt, für den wird es interessant. Die Wanderung beginnt in Guttau am ehemaligen Rittergut wo man auch kostenlos parken kann. Entlang des Löbauer Wassers, vorbei am Auwald geht es auf sehr gutem Wege zur Steinkreuzbrücke, benannt nach dem Sühnekreuz was in unmittelbarer Nähe steht. Alsbald erreichen wir Gleina, einen sehr gepflegten Ort. Entlang der Straße zum Windmühlenberg durchschreiten wir eine Bucht des Urstromtales. Schon von weitem sieht man eine Erhebung mit nur einem Gebäude darauf. Nach ungefähr 1,8 Kilometern biegen wir auf den Weg hinauf ab. Nach 150 Metern heißt es suche dir den Weg zum Gipfel. Viel Gestrüpp und eine ehemalige Obstplantage mit verschiedenen Sorten Pflaumen und Kirschen erschweren den Weg nach oben. Endlich geschafft, aber es ist ernüchternd, das Haus des Müllers ist völlig verwahrlost, ebenso das Nebengebäude wo so manche illegale Party gefeiert wurde. Gut erhalten ist die Zisterne. Um sich einen guten Rundumblick zu verschaffen empfiehlt es sich am Waldesrand entlang zu gehen. Doch warum dieser Aufwand, für ein verfallenes Haus? Gehen wir in der Geschichte ein Paar Jahrhunderte zurück, als auf dem Berg nur wenige Bäume standen, das Haus in tackt war und die Hölzerne Windmühle sich drehte um das Korn aus den umliegenden Dörfern zu mahlen. Wir sind angekommen im Mai des Jahres 1813 als sich dort folgende Ereignisse abspielten die für die Geschichte und Entwicklung Europas von großer Bedeutung waren. Ernst Siegl schreibt in seinem Buch Unsere Oberlausitzer Berge folgendes: Von Militärhistorikern wurde nachgewiesen, daß rund um den Windmühlenberg Napoleons Stern endgültig zu sinken begann. Der russische General Michael Andreas Barclay de Tolly hatte in der Schlacht bei Reichenbach und Markersdorf am 20. und 21. Mai 1813 den Windmühlenberg besetzen und auf ihm 24 Zwölfpfünderkanonen aufstellen lassen, um der anstürmenden Franzosen Herr werden zu können. 40.000 Franzosen wurden so von nur 5000 Russen aufgehalten, dabei gelang es dem russischen Feldherrn, das schon völlig zerlöcherte Windmüllerhaus zu verlassen und sich auf die Linie Preititz–Buchwalde zurückzuziehen. Nun besetzte Marschall Ney den Berg. Im Windmüllerhaus erreichte den General der Befehl Napoleons, in Richtung Hochkirch durchzustoßen. Dort sollte der Gegner eingekesselt werden. Doch waren inzwischen Blüchers Truppen dem russischen General Barclay de Tolly zu Hilfe gekommen. Ney wurde in Kämpfe verwickelt, mit denen Napoleon nicht gerechnet hatte. Durch dieses Geschick blieb die Armee der Alliierten intakt und konnte so in der Völkerschlacht bei Leipzig ein halbes Jahr später Napoleon vernichtend schlagen. Aber auch die Geologie ist sehr reizvoll. Die obersten Schichten des Windmühlenberges sind Reste einer eiszeitlichen Endmoräne. Sandiger Geschiebelehm also, aber mit darunterliegenden älteren Schottermassen aus weißen Quarzen und schwarzen Kieselschiefern. Die allesamt abgerundeten Schiefer beweisen, dass sie Ablagerungen eines früheren Meeres sind. An der Südseite des Berges liegen viele und große Blöcke von Raseneisensteinen. Sein Fels birgt also Magnetit. An den Bergrändern sind zahlreiche vielfarbige Steine aller Größen zu finden, so unter anderem roter Porphyr, die während der Eiszeit von Schweden herangeschoben wurden. Vom Windmühlenberg geht es nun nach Buchwalde, vor einigen Tagen hätte mich Niemand nach diesem Ort fragen dürfen, und durch den Auwald zum Eisenberg bei Guttau. Am Rande des Eisenberges steht ein Denkmal für Werner Hempel einen sächsischen Botaniker. Ab 1962 war er 25 Jahre ehrenamtlicher Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft Sächsischer Botaniker und des Dresdner Fachausschusses Botanik, er war auch Mitglied des Zentralen Fachausschusses Botanik. Als Meilenstein gilt das Erscheinen der ersten sächsischen Roten Liste gefährdeter Pflanzenarten 1976. Als Kenner der Pflanzenwelt Sachsens hat er maßgeblich an den methodischen Grundlagen für die Pflanzenkartierung und Erstellung von Verbreitungskarten mitgewirkt. Mit seiner Habilitationsschrift leistete er einen entscheidenden Beitrag zur Erarbeitung eines Kartenwerkes zur potentiellen natürlichen Vegetation Sachsens. Mit seinem umfassenden Werk über die Entwicklung der Pflanzenwelt Sachsens gelang es ihm erstmals, den engen Zusammenhang zur Landnutzung durch den Menschen herauszustellen. Wir gehen nun auf den Gipfel des Eisenberges mit etwas Vorsicht, denn wir wissen hier sind die unter strengen Naturschutz stehenden nördlichsten wärmeliebenden Pflanzen und Sträucher Europas noch erhalten. Angekommen auf dem Gipfel von 163 Metern schauen wir in den ehemaligen Erz Bruch unter dem sich der Vulkanschlot verbirgt, war schon mal freigelegt aber wieder zugeschüttet worden. Es ist die nördlichste Vulkankuppe im Landkreis Bautzen. Einige Wanderfreunde sehen hier Oben in den Gruben Tongruben und Bruchstellen für Granit, das ist leider falsch. Hier wurde Magnetit gefördert genauso wie auf dem Windmühlenberg. Ernst Siegel schreibt: An der Südseite des Berges liegen viele und große Blöcke von Raseneisensteinen. Sein Fels birgt also Magnetit. Daher wurde das Raseneisenerz früher in den Eisenhämmern von Kreba, Burghammer und Wartha als Zuschlagstoff oder in reiner Schmelze verwendet. Durch den Auwald gelangen wir nun zurück nach Guttau wo wir uns zum Abschluss noch ein schönes Softeis beim Eismeister gönnten. Mit freundlichen Grüßen Üwchen D. aus Bautzen an der Spree.

02:38

11.0km

4.2km/h

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went for a hike.

July 20, 2025

Mit dem Ranger Mario Trampenau ging es am Abend in die Guttauer Teiche um den Klängen der Insekten, Frösche und Vögel zu lauschen. Begonnen haben Wir den Abend jedoch mit einem schönen Abendessen in der Gaststätte zur Guten Laune in Lömischau. Pünktlich um 19 Uhr starteten Wir dann mit über Dreißig Personen am Haus der Tausend Teiche unsere kleine Wanderung. Auf der ersten Brücke in den Auenwald konnten Wir den Bau einer Biberburg beobachten. Kurz danach führte der Ranger uns in den Wald wo Wir junge Frösche beobachten konnten und Sie auch mal berührten. Hierbei handelte es sich um Moorfrösche. An den Teichen angekommen konnten Wir auch Teichfrösche, Schwäne, Graureiher, Haubentaucher und Nutrias beobachten. Leider reichte für so manche Beobachtung die Kamera des Handys nicht aus. Sehr interessant war für mich den Wasserschlauch blühend zu sehen. Es handelt sich hierbei um eine Fleischfressende Pflanze die sich vor allem von Wasserflöhen ernährt. Wir waren schon oft an diesen Orten in den Teichen, aber in der Abendstimmung und so mancher Erklärung ist es eben doch etwas ganz Anderes. Mit freundlichen Grüßen Üwchen D. aus Bautzen an der Spree.

00:56

3.77km

4.1km/h

10m

10m

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July 21, 2025

That's great...I have to do that too...Thanks for the tip

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June 9, 2025

01:01

4.06km

4.0km/h

40m

40m

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June 9, 2025

Today, Jana and André went on a guided hike with Upper Lusatia ranger Peter Ulbrich. We started at the parking lot opposite the gas station in Kleinsaubernitz. From there, thirty participants followed the forest path, past wonderful natural meadows with abundant flowers and herbs, toward Weigersdorf

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