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PrimaKatka went for a bike ride
October 4, 2026 at 07:34
04:41
65.9km
14.1km/h
31.7km/h
220m
260m
Garmin Edge Explore 2
Um 07:00 wachten wir auf. Kein Wunder, denn wir waren gestern ja zeitig im Bett.
Leider konnten wir nichts zum FrΓΌhstΓΌck machen, da wir absolut kein Wasser hatten. Noch nicht einmal fΓΌr einen Cappuccino. Dennoch mussten wir etwas warten, da das Zelt noch klitschnass war.
WΓ€rend wir warteten, kam ein Mann mit Hund des Weges und sprach uns auf Englisch an, wo wir halt her kommen und hin gehen usw. Nach unserem kurzen Plausch, verabschiedete er sich wieder.
Wir fingen an, alles einzupacken und waren soweit auch startklar, da kam der Herr mit dem Fahrrad noch einmal angeflitzt und war froh, dass wir noch da waren. Er schenkte uns eine Wasserflasche und Γpfel aus seinem Garten. Ein weiteres GesprΓ€ch entfachte und unter anderem erzΓ€hlte er, wie er schon 2x einem BΓ€ren in der Tatra gegenΓΌber stand. Also ist das mit den BΓ€ren wirklich nicht auf die leichte Schulter zu nehmen. Dann aber verabschiedeten wir uns aber wirklich.
Wir mussten noch einmal in den Lidl, weil wir mit 1l Wasser nicht wirklich sehr weit kommen. Gefreut haben wir uns ΓΌber die Flasche trotzdem. Im Lidl kauften wir auch gleich was zu Essen, ohne das man es warm machen muss.
Steffens Schnupfen ist leider nicht besser geworden, also bekam er auch gleich noch ein paar Dragees.
Wenige Meter nach dem Supermarkt suchten wir uns eine Bank im Park in der Sonne und aΓen jetzt endlich unser FrΓΌhstΓΌck. Auch hier kam ein Mann mit Hund auf uns zu und sprach uns sofort auf Englisch an. Die Menschen hier sind einfach richtig freundlich. Das zeigte sich spΓ€ter auf der Fahrt ein weiteres Mal. Wir fuhren am Stausee VodnΓ‘ nΓ‘drz Slnava entlang, als ein Mann uns hinterher rief, wir sollten zu ihm kommen. Wir drehten um und er schenkte uns Γpfel, ganz schΓΆne und bunte Γpfel. Er wusste sogar, wo Dresden ist und konnte sich denken, dass wir der Elbe gefolt waren. Der war vielleicht so zwischen 75 und 80 und so lebensfroh. So reist man doch gern durch ein Land.
Ansonsten passierte nicht wirklich etwas heute. Wir folgten dem Kanal noch eine Weile bis wir dann final abbogen, um nach Bratislava zu kommen. Ab jetzt fahren wir auf LandstraΓen.
In Trnava huschte Steffen auch noch kurz in den Decathlon, um eine neue Gaskartusche zu kaufen. Danach wollten wir auch schon mit der Schlafplatzsuche anfangen, denn Steffen wird leider nicht bis Bratislava durchziehen kΓΆnnen. DafΓΌr fΓΌhlt er sich nicht fit genug.
Wie sich zeigte, war das mit dem Schlafplatz gar nicht so einfach. So wie wir die Stadt verlieΓen, fingen die AgrarflΓ€chen an. Alle Felder sind bereits abgeerntet oder neu bestellt. Somit ergibt sich keine Stelle, um sich unsichtbar zu machen.
Wenn sich ein Weg vom Weiten als MΓΆglichkeit zeigte, stellte sich bei der Einfahrt heraus, dass er nicht in Frage kommt. Entweder standen Autos dort oder Menschen waren unterwegs, um NΓΌsse zu sammeln.
Die Sonne ging bereits unter und wir prΓΌften eine Ecke zwischen eines Feldes und der StraΓe als von irgendwoher ein Auto daher kam. Der Mann am Steuer sprach mich auch an, aber ich verstand leider nicht, was er sagte. Dann drehte er wieder um. Das Ganze kam uns komisch vor und wir wollten doch nicht an dieser Stelle bleiben.
Noch ein paar Kilometer und ein anderer Wanderweg wurde von uns begutachtet. Eine wirkliche Auswahl gab es nicht, also blieben wir auf diesem Wanderweg unter einer Weide.
Mit all dem Stress der Platzsuche, kamen wir am Ende des Tages doch noch auf 62km. Die restlichen 30km bis Bratislava werden dann morgen in Ruhe gefahren.
Waypoints
Bagged Peaks
Route Details
Elevation
Highest point (180Β m)
Lowest point (120Β m)
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