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Über die Hochebene zum flüssigen Gold 🍺: Das Finale der Heckel-Touren 2026 🌅

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Über die Hochebene zum flüssigen Gold 🍺: Das Finale der Heckel-Touren 2026 🌅

went for a hike

September 30, 2026 at 09:59

Über die Hochebene zum flüssigen Gold 🍺: Das Finale der Heckel-Touren 2026 🌅

04:36

20.1km

4.4km/h

240m

290m

Zum krönenden Abschluss unserer Heckel-Wandersaison 2026 stand fest: Es sollte nicht noch einmal die klassische Standardroute sein. Wir wollten Waischenfeld abseits der bekannten Pfade erwandern und uns das finale Seidla auf einer ganz eigenen, einsamen Strecke verdienen.

Unsere Tour begann in der historischen Stadt Hollfeld. Statt den großen Tälern zu folgen, zog es uns hinauf auf die weite Jura-Hochebene. Der Weg führte uns zuerst durch das beschauliche Tiefenlesau und weiter nach Hochstahl. Hochstahl ist vielen Wanderern vor allem durch den berühmten Aufseßer Brauereienweg ein Begriff. Hier machten wir eine kurze Pause.

Hinter Hochstahl verließen wir die befestigten Wege komplett, um ein echtes, verstecktes Highlight anzusteuern: die Krämerslöcher Höhle (oft auch als Krämersloch bezeichnet) nahe Siegritzberg. Während die großen Schauhöhlen der Fränkischen Schweiz im Spätsommer stark besucht sind, lag diese naturbelassene Spaltenhöhle wunderbar friedlich im Wald. Der Eingang liegt gut versteckt in einer markanten Felsgruppe – ein perfekter Ort, um kurz in die kühle, absolute Stille des Juras einzutauchen.

Wieder am Tageslicht, führte uns unsere Route vorbei an Breitenlesau – der Heimat des bekannten Krug-Bräus – und zog sich weiter über die ruhigen Weiler Hubenberg und Heroldsberg. Die Landschaft zeigte sich hier von ihrer einsamsten und schönsten Seite: sanfte Hügel, weite Felder und die typischen fränkischen Streuobstwiesen, die langsam die ersten Herbstfarben annahmen.

Bevor es an den Abstieg ging, erreichten wir das unübersehbare Wahrzeichen über der Stadt: den Steinernen Beutel. Dieser rund 13 Meter hohe, freistehende Kalksteinfelsen verdankt seinen Namen seiner ungewöhnlichen, bauchigen Form, die an einen historischen Geldbeutel erinnert. Direkt an der alten Burg gelegen, bot sich uns von hier oben ein fantastischer Panoramablick hinab ins Wiesenttal – und auf die Dächer unseres eigentlichen Reiseziels.

Der steile Pfad führte uns schließlich hinab in die Vorstadt von Waischenfeld, direkt vor die Tür der legendären Brauereigaststätte Heckel.
Die Gaststube ist eine der urigsten und kleinsten Brauereien Deutschlands. Hier wird fränkische Wirtshauskultur noch absolut pur gelebt: Es gibt nur fünf Tische, man rückt automatisch zusammen, und mitgebrachte Brotzeiten dürfen traditionell auf den Tisch. Braumeister Rainer Heckel setzt hier nur etwa einmal im Monat einen Sud an – das helle, unfiltrierte Schankbier gibt es ausschließlich hier frisch vom Fass.
Nach den vielen Kilometern in den Beinen schmeckte das unfiltrierte Heckel-Bier heute ganz besonders gut. Ein perfekter, uriger Abschluss für unsere Heckel-Touren der Sommersaison 2026!

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Highest point (470 m)

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