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PrimaKatka went for a bike ride
September 26, 2026 at 08:31
04:25
59.6km
13.5km/h
38.8km/h
410m
370m
Garmin Edge Explore 2
Heute ging es nach einer kleinen Erhohl-Pause weiter.
Die Untertasse, was die Multifunktionshalle der Stadt ist, wollten wir uns noch einmal angucken, da wir an diesem Wahrzeichen noch nicht waren. Die Konstruktion sieht schon ziemlich beeindruckend aus.
Katowice und die umliegenden Städte erinnern ein wenig an das Ruhrgebiet. Man kommt von einem Ballungsgebiet ins Nächste, eine Stadt grenzt sofort an der anderen an und es hat mehr als 25km gebraucht, bis wir wieder Natur um uns hatten. Der Vergleich mit dem Ruhrgebiet passt auch in der Geschichte, denn Untertage-Betriebe gab es damals sehr viele.
Ein Zechenturm steht auch noch in Katowice, dort ist der Stollen allerdings Museum. Etwas weiter außerhalb der Stadt kamen wir an einem Stollen vorbei, der vermutlich noch im Betrieb war.
Unser Ziel war heute allerdings die Bledów-Wüste. Die Błędów-Wüste entstand nicht durch Trockenheit, sondern durch uns Menschen. Im Mittelalter wurde hier für den Bergbau so viel Wald gerodet, dass die darunter liegenden Eiszeitsande freigelegt wurden. Heute ist die größte Binnensandfläche Mitteleuropas ein geschütztes Naturreservat.
Wir waren sehr erstaunt, wie viel hier los war. Die Wüste scheint eine kleine Lokalattraktion zu sein. Die Straßen stehen voll mit Autos und Fahrradfahrer kommen und gehen. Unsere Vorstellung war, dass dieses Gebiet hier kaum jemanden interessiert, weil es ja nur Sand ist. Aber ob Groß, Klein oder Jung und Alt. Alle Spektren finden sich hier. Man kann über angelegte Stege um und in der Wüste wandern. Oder man folgt mit dem Fahrrad den extra ausgeschilderten Radwegen. Es gab sogar Fahrradverleih vor Ort.
Wir fanden es schön, wie die Menschen diesen Ort als Naherholungsgebiet annehmen.
Wir entschieden, dass uns der Blick vom "Eingang" aus reicht und wir nicht extra noch eine Runde fahren. Glücklich über diesen kleinen Besuch, zogen wir weiter.
Diesmal hieß unsere Mission, Schlafplatz suchen. Ein klein wenig hatten wir heute Bammel, was wir finden würden, denn überall, sogar auf den Grünflächen in der Stadt, waren Wildschweinspuren.
Ein paar Plätze checkten wir ab, mussten sie aber links liegen lassen, da sie entweder vermüllt oder einsehbar waren.
Ein unscheinbarer Weg fiel uns von der Straße aus auf und diesen folgten wir. Er führe uns zu unseren heutigen Schlafplatz. Auch hier sind wir etwas von Wald umgeben aber wir sind zuversichtlich.
Gestern noch kochte ich Kartoffeln in der Unterkunft vor (ja, es sind noch die, die Steffen aufgelesen hat. Wir konnten davon 3x essen) und daraus bereiteten wir eine Kartoffelsuppe. Es war auch bereits dunkel, als wir die letzten Löffel aßen. Dann ging es auch schon ins Zelt
Waypoints
Bagged Peaks
Route Details
Elevation
Highest point (340 m)
Lowest point (250 m)
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