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JoachimDief went for a hike
September 22, 2026 at 06:11
04:31
12.2km
2.7km/h
980m
970m
Heute stand ein echtes Highlight auf dem Programm: die Besteigung des Puig de Massanella. Mein Startpunkt war ein Picknickplatz direkt an der Ma-2130. Der Wanderweg, der hier startet, führt normalerweise weiter zum Kloster Lluc, aber ich bin schon bald abgebogen, um den Gipfel in Angriff zu nehmen.
Das Faszinierende an dieser Tour ist, wie sehr sich der Weg mit jedem Höhenmeter verändert: Was als breiter Weg begann, wurde nach dem Abzweig rasch schmäler und verwandelte sich schließlich in einen schmalen Pfad. Je höher ich kam, desto anspruchsvoller wurde die Wegfindung – umgestürzte Bäume und Geröll verlangten einiges an Aufmerksamkeit. Zum Glück halfen verblasste Farbmarkierungen und Steinmännchen dabei, die Orientierung nicht zu verlieren.
Zunächst ging es durch schattigen Wald vorbei an alten Köhlerplätzen, bis ich schließlich einen breiteren Weg erreichte. Hier gabelt sich die Route: Links geht es zum Puig de n’Ali, für mich ging es nach rechts weiter Richtung Massanella. Der Pfad schlang sich steil durch dichten Steineichenwald empor. Ausgerechnet direkt nach dem Abzweig war die Wegfindung gar nicht so ohne – beim Aufstieg musste ich mich ordentlich konzentrieren, um den Pfad im Auge zu behalten (lustigerweise war das später beim Abstieg von oben gesehen überhaupt kein Problem mehr!).
Schließlich passierte ich die Abzweigung zum Pla de sa Neu und ließ die Quelle (Font) erst einmal links liegen – die hob ich mir als Belohnung für den Rückweg auf. Je näher ich dem Gipfel kam, desto mehr löste sich der Weg auf. Am Ende war es ein reinstes Hangeln von Steinmännchen zu Steinmännchen über das Felsgestein.
Dann stand ich auf dem Gipfel! Das Wetter hätte nicht besser sein können: strahlend blauer Himmel, keine einzige Wolke und eine fantastische Weitsicht über die gesamte Insel. Nach einer kurzen Rast und dem Genießen des Panoramas machte ich mich an den Abstieg.
Wie geplant legte ich noch einen Stopp bei der versteckt in den Felsen gelegenen Quelle ein. Kurz darauf mündete der Pfad wieder in die Bekannte Route vom Hinweg. Auch wenn die Wegfindung bergab deutlich einfacher war, zog sich der Rückweg doch ganz schön hin, bis ich schließlich wieder erschöpft, aber glücklich das Auto am Picknickplatz erreichte.
Fazit: Eine großartige Tour, die Schritt für Schritt anspruchsvoller wird. Ich hatte heute riesiges Glück mit dem Traumwetter – bei Nebel oder tiefen Wolken kann die Orientierung hier oben im Felsgelände allerdings extrem heikel werden!
Waypoints
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