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Robert went for a bike ride
September 21, 2026 at 10:48
04:16
61.0km
14.3km/h
30.9km/h
640m
710m
Während es am gestrigen Abend noch recht stürmisch und teils verregnet war, ließ es über Nacht etwas nach. Morgens aufgewacht schien am idyllischen Platz sogar mal etwas die Sonne und ich dachte, die Welt ist perfekt. Tat sie dann aber nicht. Eine Schulgruppe körperlich eingeschränkter Teenager mit ihren Betreuern kam zu dem Picknickplatz und wollten dort ihren Vormittag verbringen. Alles schön und gut. Ich habe das öffentliche Gelände schließlich nicht gepachtet. Auch dass einige der Schüler über die Schnüre meines Zeltes stolperten...Schwamm drüber, es ist nichts kaputt gegangen. Als dann aber plötzlich die Betreuerinnen auf die Idee kamen, ein Feuer an der Grillstelle 1,50 Meter entfernt von meinem Zelt zu machen, hörte der Spaß auf. Ich bat sie, doch bitte 15 Minuten zu warten damit, bis ich mein Zelt, was schnell brennen könnte, abgebaut habe. Das interessierte diese Personen aber überhaupt nicht. Das Feuer war recht groß, die Funken flogen. Zum Glück ist nichts in Brand geraten. Wäre das passiert, dann hätte es wohl richtig eskaliert. Mit Rücksicht auf die körperlich behinderten Jugendlichen habe ich mich doch ziemlich zurück gehalten mit allem. Irgendwann zogen sie wieder ab und ich hatte meine Ruhe, um weiter alles zusammen zu packen.
Die heutige Etappe war dann wohl die letzte vollständige Etappe für mich in Norwegen dieses Jahr. Es ging zunächst wieder runter zum Trondheimfjord und anschließend weiter entlang der Küste. Natürlich wieder mit einigen ordentlichen Anstiegen, die mich auch heute erneut etwas ausbremsten. Vom Wetter her war es nicht so arg verregnet wie am Vortag. Eher so ein Aprilwetter-Tag mit Schauern und zwischendurch Sonne.ü
Sonne. Zum Nachmittag kam ich dann langsam zum belebteren östlichen Ende des Fjords mit den Kleinstädten Straumen und Verdal, wo ich die letzte Möglichkeit vor der Grenze nutzte, um einzukaufen. Auch ein kleines Stück der Europastraße 6 (Hauptstraße von Süden nach Norden in Norwegen) musste ich fahren. Zum Glück wurde auch hier viel Rücksicht auf mich genommen. Am frühen Abend bog ich dann ein in das Helgåa-Tal, welches mich nun nach Schweden führen wird. Der Regengott wollte es mir dann nochmal richtig zeigen mit teils starkem Regen zum Feierabend. An der gefundenen Wildzeltstelle musste ich warten, bis eine halbwegs trockene Phase mal war.
Waypoints
Bagged Peaks
Route Details
Elevation
Highest point (230 m)
Lowest point (-10 m)
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