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Yassin went for a hike
September 13, 2026 at 04:08
08:18
41.7km
5.0km/h
1,620m
1,530m
Dieses Mal war ich aus einem eigentlich traurigen Anlass im Schwarzwald, und zwar wurde mein Onkel zu Grabe getragen.
Einer meiner „Musen“, um mit dem Outdoorsport damals anzufangen. Eine anständige Tour zum König des Mittelschwarzwalds am Tag zuvor war also das Mindeste, um ihn zu ehren!
Nach einer recht entspannten Flixbusfahrt ging es zunächst von Freiburg nach Denzlingen und von dort direkt hinein ins berühmte Glottertal.
Direkt am Anfang der Tour, noch im Dunkeln, zwinkerte mir mein Onkel in Form einer Sternschnuppe zu.
Das erste Highlight war ein Zwergenwanderweg mit einigen sehr interessanten Zwergen, die sich im Wald versteckten. Als Nächstes kam ich dann an der berühmten Schwarzwaldklinik vorbei.
Von hier aus startete dann der gnadenlose 1.000-Meter-Anstieg zum Gipfel, vorbei an den atemberaubenden Kandelfelsen.
Die Gipfelregion gefiel mir ganz gut, und es war eindeutig nicht so voll wie auf dem Felsberg oder der Hornisgrinde. Die Sonne knallte hier oben auch noch einmal ganz schön rein.
Vom Gipfel ging es natürlich direkt wieder runter ins Tal. Diesmal ins Obere Glottertal!
Hier gab es eine kurze Passage an der Hauptstraße und eine Stippvisite bei einem Brunnen.
Nach einem waldigen Aufstieg zum „Wuspenhof“ war dort oben Zeit für eine kalte Limo!
Es kam jedoch zu einer unangenehmen Situation. Erst beim Bezahlen fiel mir auf, dass es sich bei dieser Gaststätte eher um ein privates Gehöft handelte. Dementsprechend war auch keine Kartenzahlung möglich, und Bargeld hatte ich ebenfalls nicht dabei.
Für die Wirtin war das absolut kein Problem, aber mir war es extrem unangenehm.
Vom Wuspeneck aus suchte ich dann nach dem Einstieg zum Kammweg, welcher mich über ein paar schöne Gipfel führen sollte.
Ich konnte den Einstieg aber nicht finden, und der Weg war wohl sowieso teilweise gesperrt. Also entschied ich mich dann doch für den „Kandelhöhenweg“, der schon einen ziemlichen Urwaldcharakter aufweist und zeitweise sogar durch einen Bannwald verläuft.
Die letzten Kilometer über den Weg und dann durch das Attental zogen sich allerdings irgendwie wie Kaugummi, obwohl ich solche Geschichten ja eigentlich mehr als gewohnt bin.
Dementsprechend war ich dann doch ziemlich froh, als ich schließlich in Freiburg-Ebnet ankam.
Waypoints
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