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Kinzigtalsteig alternative Etappe 4: Von Schenkenzell nach Halbmeil - Grießhaber Family
Kinzigtalsteig alternative Etappe 4: Von Schenkenzell nach Halbmeil - Grießhaber Family
Martin went for a hike
August 19, 2026 at 08:25
07:14
22.5km
3.1km/h
850m
910m
Etappe 4: Von Schenkenzell nach Halbmeil - Der Kinzigtalsteig in 10 Eintageswanderungen ohne Übernachtungen mit dazu passender alternativer Etappenaufteilung.
Die vierte Etappe auf dem Kinzitalsteig geht gleich hammermäßig los, denn der Aufstieg auf den Staufenkopf ist am Ende so steil, dass man sich fragt: Muss das sein? denn ich kenne keinen Premiumweg mit ähnlich steilem Aufstieg. Es gäbe ja noch andere Möglichkeiten zur Sattellege zu kommen. Nun, für alle die schöne Sandsteinformationen mögen, muss es sein.
Dafür geht es im Kloster Wittichen ruhiger und entspannter zu. Dort wird die Klostergründerin, die heilige Luitgart verehrt, die aus einfachen Verhältnissen stammend, mit viel Frauenpower hier quasi am Ende der Welt nahe einer Bergwerkssiedlung das Kloster aufgebaut hat. Hier kann man noch einmal kurz Kraft schöpfen, denn es steht der nächste lange Anstieg zum Theisenkopf an. Weil der Weg bisher mi schönen Aussichten etwas geizig war ist der Abstecher zur Theisenkopfhütte Pflicht. Dort sollte man unbedingt die Aussicht im Obergeschoss der Hütte genießen. Man sieht tatsächlich mehr als ebenerdig vor der Hütte. Man sieht durch das linke Fenster Schenkenzell und die schwäbische Alb. In der Mitte kann man das Schiltachtal und die Gegend rund um Schramberg erkennen und beim Blick aus dem Rechten Fenster sind z. B. im Heubachtal die Drahtseile der Zip-Line zu erkennen. Dieses Tal wird dann als nächstes durchschritten.
An der ehemaligen Gaststätte Auerhahn treffen wir auf den Hansjakobweg. Mehrere Tafeln zeugen von Geschichten des ehemals sehr beliebten Volksschriftstellers. So auch die Geschichte des Teufelsteins. Der Sage nach wollte beim Bau der Wallfahrtskirche in St. Roman der Teufel den Bau verhindern, indem er einen großen Buntsandsteinklotz, (inzwischen ein Naturdenkmal mit einem Volumen von mehr als 6m³) in die Baustelle werfen wollte. Dies wurde vom Herrgott verhindert, indem er den Stein mit drei Kreuzen versah. Jetzt konnte der Teufel den Stein nicht mehr bewegen, so sehr er sich auch bemühte und die Wallfahrtskirche war gerettet. Damit wären wir im Weiler St. Roman. Das kleine Bergdörfchen liegt ziemlich abgeschieden und umgeben von viel Wald in einem Seitental des Kinzigtals. Ein großes Hotel und die Wallfahrtskirche locken aber viele Besucher nach St. Roman trotz, oder vielleicht auch gerade wegen seiner Abgeschiedenheit.
Hier wäre in einem kleinen abgeschiedenen Ort ohne ÖPNV-Anbindung die vierte Etappe des Kinzigtalsteigs beendet. Wer nicht übernachten will, dem empfehle ich auf dem Kinzigtalsteig weiter zu wandern, an der Vesperstube Benzenhof vorbei bis zum Wegzeiger Oberbauernhof. Hier biegen wir nicht rechtwinklig ab, sondern folgend jetzt dem Kinzigtäler Jakobus-Weg geradeaus weiter durch das Ippichental. Unten angekommen überqueren wir die Bundesstraße und die Kinzig und wandern auf dem Flößerpfad nach Halbmeil, von wo aus uns die Bahn zurück nach Schenkenzell bringt.
Waypoints
Bagged Peaks
Route Details
Elevation
Highest point (740 m)
Lowest point (280 m)
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