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Antonia went for a hike
August 29, 2026 at 04:27
03:30
79.8km
22.9km/h
830m
900m
Unser letzter Safaritag begann ziemlich kalt und neblig. Nach dem Frühstück ging es aber direkt los, denn wir hatten noch eine Mission: Wir hatten inzwischen so viele Tiere gesehen, aber ein Mitglied der Big Five fehlte uns noch. Genau, das Nashorn! 🦏
Also machten wir uns voller Spannung auf den Weg in den Ngorongoro Krater. Die Fahrt hinunter in den Krater war schon ein Erlebnis für sich. Die Straße führte ziemlich steil nach unten und zwischendurch hatten wir immer wieder eine tolle Aussicht über den Krater.
Unten angekommen, dauerte es nicht lange, bis wir auf eine riesige Herde Gnus trafen. Und diese waren gerade richtig in Bewegung! Hunderte Tiere rannten unglaublich schnell an uns vorbei und teilweise sogar direkt über die Straße. Manche liefen verspielt nebeneinander her, drehten kleine Runden oder lieferten sich kleine Kämpfe. Es war ziemlich beeindruckend, diese riesige Masse an Tieren einmal so richtig in Action zu sehen. Fast ein bisschen wie eine kleine Version der Great Migration.
Immer wieder waren auch Zebras zwischen den Gnus zu sehen. Die beiden Arten treten häufig gemeinsam auf und ergänzen sich beim Fressen gut, da sie unterschiedliche Teile des Grases bevorzugen. Außerdem bietet die große gemischte Gruppe einen gewissen Schutz vor Raubtieren.
Später entdeckten wir eine Gruppe Löwen und dann noch eine Löwenmama mit ihren zwei Jungtieren. Sie war irgendwann aufgetaucht und holte ihre beiden Kleinen ab, die zuvor bei anderen Löwen gewesen waren.
Auch zwei männliche Löwen bekamen wir zu sehen. Die beiden sahen ziemlich zerzaust aus, was bei dem kalten und windigen Wetter im Krater aber auch kein Wunder war.
Und dann kam endlich unser Highlight des Tages.
Wir entdeckten tatsächlich zwei Nashörner! Ein großes Tier und ein jüngeres Nashorn liefen dicht hintereinander durch die Landschaft. Das erwachsene Tier hatte kein Horn mehr, da Nashörner zum Schutz vor Wilderei in manchen Schutzgebieten enthornt werden. Das jüngere Tier war dafür noch zu klein und hatte deshalb noch sein Horn. Dadurch konnten wir die beiden besonders gut beobachten. Sie blieben eine ganze Weile in unserer Nähe und wir konnten ihnen beim Weiterziehen zusehen.
Und als wäre das noch nicht genug gewesen, entdeckten wir in der Ferne sogar noch drei weitere Nashörner. Unser Guide erzählte uns, dass es im Krater nur ungefähr 30 Nashörner gibt.
Danach ging es weiter zu einem Wasserloch, an dem wir aussteigen durften. Dort beobachteten wir eine Gruppe Flusspferde, die gemütlich im Wasser lag. Im Zentrum des Kraters gibt es außerdem große Wasserflächen, an denen wir zahlreiche Flamingos sehen konnten. Dabei konnten wir auch die beiden bekannten Arten unterscheiden: Greater Flamingos sind deutlich heller und eher weißlich, während Lesser Flamingos viel intensiver rosa gefärbt sind. Die Färbung hängt unter anderem mit ihrer Nahrung zusammen.
Auf dem Rückweg Richtung Kraterausgang entdeckten wir dann noch Hyänen. Auch sie hatte uns auf unserer bisherigen Safari noch gefehlt. Danach führte die Strecke noch durch einen bewaldeten Bereich, wo wir Elefanten und Affen sahen.
Irgendwann hieß es dann endgültig Abschied nehmen. Wir fuhren aus dem Krater hinaus, das Dach unseres Safariwagens wurde wieder geschlossen und damit ging unsere Safari langsam zu Ende.
Unser Guide Amour brachte uns anschließend zurück nach Arusha und setzte uns bei unserer Lodge ab.
Waypoints
Bagged Peaks
Route Details
Elevation
Highest point (2,460 m)
Lowest point (1,730 m)
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