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went for a hike.

about 15 hours ago

Santa Claus Village

Dann ging es noch nach Rovaniemi ins Santa Claus Village. Wir konnten Lappland nicht verlassen ohne einmal den Wohnort des Weihnachtsmannes gesehen zu haben. Der Ort war wie zu erwarten sehr touristisch gestaltet. Das Foto mit dem Weihnachtsmann hätte gleich 50€ gekostet... Für uns war dann nicht mehr drin, als kurz dem Weihnachtsmann zu winken und ganz heimlich ein Foto zu machen.

00:30

4.07km

8.2km/h

20m

40m

went for a hike.

about 18 hours ago

Heute ging es zur nächste Unterkunft, dieses Mal über dem Polarkreis. Auf dem Weg haben wir zwei Stopps eingelegt. Erst eine kurze Wanderung zu einem gefrorenem Wasserfall. Der Weg dort hin war für manche eine richtige Rutschpartie. Auf Spikes haben wir gekonnt verzichtet. Beim Wasserfall angekommen haben wir auch zwei Eiskletterer gesehen. Es ging recht schnell auch wieder zurück, es war echt kalt und alle hatten Hunger. In einer kleinen Hütte am Parkplatz gab es ein nettes Café, wo wir uns aufwärmen konnten und eine Linsensuppe zum Mittag gegessen haben.

00:47

3.19km

4.1km/h

110m

100m

went on an adventure.

2 days ago

Die Nacht war kurz, aber sie hat sich mehr als gelohnt: Zwischen den Saunagängen haben wir bei einer kurzen Abkühlung draußen plötzlich Polarlichter entdeckt. Sie waren erstaunlich deutlich und sogar mit bloßem Auge gut zu sehen. und definitiv schon jetzt eines der Highlights unserer Reise. Am nächsten Tag ging es für uns in den Riisitunturi National Park. Dort sind wir mit ausgeliehenen Schneeschuhen zu einer wunderschönen Runde aufgebrochen. Diesmal waren wir wirklich gut warm angezogen, und solange wir in Bewegung waren, hat das auch perfekt gepasst. Sobald man allerdings stehen blieb, hat man schnell gemerkt, wie wertvoll jede einzelne Kleidungsschicht ist. Während der Tour ließ sich sogar immer wieder die Sonne blicken und tauchte die Landschaft in ein ganz besonderes Licht. Die tief verschneiten Bäume, der hohe Schnee und die ruhige Atmosphäre sorgten für eine fast schon magische Stimmung. Man konnte kaum anders, als immer wieder stehen zu bleiben und alles auf sich wirken zu lassen. Besonders schön war, dass es im Nationalpark mehrere Schutzhütten mit Feuerstellen gibt. Dort haben wir unsere mitgebrachten Brote am offenen Feuer getoastet, während Einheimische ihre Würstchen gegrillt haben.

01:28

5.16km

3.5km/h

110m

110m

about 16 hours ago

Couldn't be more beautiful 😎🤩

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went for a hike.

4 days ago

Nachdem wir uns morgens in der Sauna unseres Hostels aufgewärmt hatten, ging es mit dem Linienschiff von Helsinki hinüber nach Suomenlinna. Schon die Überfahrt war ein echtes Erlebnis: Das Meer war stellenweise gefroren, überall trieben Eisschollen, und das Boot bahnte sich langsam seinen Weg durch das Eis. Dieses leise Knacken und Schieben unter dem Schiff und der Blick über die winterliche Wasserfläche waren unglaublich eindrucksvoll und machten die kurze Fahrt allein schon zu einem Highlight. Auf Suomenlinna angekommen sind wir gemütlich über die Insel spaziert. Die historische Seefestung erstreckt sich über mehrere miteinander verbundene Inseln und gehört heute zum UNESCO-Weltkulturerbe. Zwischen alten Festungsmauern, Kanonen, bunten Holzhäusern und offenen Blicken aufs Meer lässt sich hier wunderbar umherlaufen. Trotz der bewegten Geschichte wirkt die Insel heute ruhig und entspannt. Nach dem Spaziergang ging es wieder zurück aufs Festland. Dort haben wir uns im Rams Roasters Cafe mit einer Zimtschnecke und Kaffee gestärkt – wirklich sehr lecker . Zum Abschluss hat es uns erneut in die Oodi Zentralbibliothek verschlagen. Dort haben wir noch etwas gespielt.

02:09

17.3km

8.1km/h

220m

220m

3 days ago

After warming up in our hostel's sauna in the morning, we took the ferry from Helsinki to Suomenlinna. The crossing itself was a real experience: the sea was frozen in places, ice floes drifted everywhere, and the boat slowly made its way through the ice. The soft creaking and sliding beneath the ship

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went for a hike.

6 days ago

Heute sind wir früh noch einmal an einer Bäckerei vorbeigegangen und haben uns Proviant für die Überfahrt besorgt, denn es ging von Tallinn mit der Fähre weiter nach Helsinki. Die knapp zweieinhalb Stunden auf dem Boot sind überraschend schnell vergangen. Zwar gibt es an Bord jede Menge Möglichkeiten zur Unterhaltung, aber eigentlich musste man die ganze Zeit nur nach draußen schauen: Das Meer war voller Eisschollen, das Schiff brach sich seinen Weg durch Schnee und Eis, und immer wieder hörte man das Knacken und Krachen. Eine Überfahrt, bei der man fast durchgehend staunend am Fenster steht. In Helsinki angekommen hatten wir wieder großes Glück mit dem Wetter. Besonders praktisch war, dass unser Hostel nur etwa 400 Meter vom Hafen entfernt lag, sodass wir unser Gepäck direkt abgeben konnten. Danach sind wir gleich losgezogen, um die Stadt ein wenig zu erkunden. Sehr spannend war es, den Menschen im Allas Sea Pool zuzusehen: ein Meerwasserpool mit Sauna und Eisbaden direkt am Hafen. Bei etwa minus neun Grad wirkte das ziemlich mutig, sah aber definitiv nach einer besonderen Erfahrung aus. Ein absolutes Highlight des Tages war für uns die Oodi Zentralbibliothek. Dieses Gebäude ist viel mehr als nur eine klassische Bibliothek: Es gibt Musikstudios, Werkstätten, Küchen, 3D-Drucker und viele weitere kreative Angebote. Unten kann man Schach spielen, was wir natürlich auch gemacht haben und die oberen Stockwerke sind offen, hell und unglaublich einladend gestaltet. Man hat das Gefühl, dass wirklich jeder willkommen ist und den Raum nutzen darf. Ansonsten sind wir einfach weiter durch die Stadt spaziert, haben Eindrücke gesammelt und Helsinki auf uns wirken lassen. Ein sehr schöner erster Tag und wir freuen uns schon auf alles, was in den nächsten Tagen noch kommt.

04:30

97.0km

21.6km/h

290m

300m

6 days ago

This morning we stopped by a bakery again and bought provisions for the ferry crossing, as we were continuing on to Helsinki from Tallinn. The nearly two and a half hours on the boat passed surprisingly quickly. Although there were plenty of entertainment options on board, you really just had to look

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went for a hike.

7 days ago

Heute sind wir entspannt in den Tag gestartet – mit einem sehr lohnenswerten Besuch in der bekannten Bäckerei RØST Bakery. Dort gibt es hervorragende Zimtschnecken, die uns von Freunden empfohlen worden waren, und die Empfehlung hat sich absolut gelohnt. Danach sind wir weiter durch Tallinn spaziert. Es hat heute ordentlich geschneit, wodurch die Stadt gleich noch einmal ganz anders wirkte als am Vortag. Ein großes Highlight des Tages war der Besuch im Museumskomplex rund um den Turm Kiek in de Kök. Das Museum ist deutlich größer, als wir erwartet hatten, und verbindet mehrere Ausstellungen miteinander – vom Turm selbst über Teile der Stadtmauer bis hin zu unterirdischen Gängen. Im Turm erfährt man viel über das mittelalterliche Tallinn, die Verteidigung der Stadt und das Leben der Menschen in dieser Zeit. Besonders schön war, dass vieles interaktiv gestaltet ist: Man kann Dinge anfassen, ausprobieren und zum Beispiel auch einen Ritterhelm aufsetzen, was die Geschichte sehr lebendig macht. Anschließend ging es hinunter in die unterirdischen Bastionsgänge, die Bastionstunnel. Diese Tunnel wurden im Laufe der Jahrhunderte ganz unterschiedlich genutzt: militärisch zur Verteidigung, später als Schutzräume, zeitweise lebten dort Obdachlose, und in der Sowjetzeit sowie später auch Punks und andere Gruppen. Die Ausstellung zeigt eindrucksvoll, wie sich die Nutzung der Gänge mit den politischen und gesellschaftlichen Veränderungen Tallinns gewandelt hat. Nach so viel Geschichte hatten wir ordentlich Hunger und sind auf Empfehlung unseres Free-Walking-Tour-Guides in ein gemütliches Lokal gegangen, das für seine herzhaften Pfannkuchen bekannt ist. Die Pfannkuchen gibt es mit vielen verschiedenen Füllungen, auch vegetarisch – was besonders angenehm ist, da die estnische Küche sonst eher fleischlastig ist. Genau das Richtige zum Aufwärmen nach dem kalten, verschneiten Rundgang. Für uns heißt es jetzt Abschied nehmen von Tallinn – als Nächstes geht es weiter nach Helsinki, und wir sind schon sehr gespannt, was uns dort erwartet.

01:07

5.51km

5.0km/h

40m

40m

7 days ago

Today we started the day in a relaxed way – with a very worthwhile visit to the famous RØST Bakery. They have excellent cinnamon rolls, which had been recommended to us by friends, and the recommendation was absolutely spot on.



Afterwards, we continued our stroll through Tallinn. It snowed heavily today

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February 18, 2026

Heute Vormittag haben wir in Tallinn an einer Free-Walking-Tour teilgenommen – und das war bisher ganz klar die beste Tour unserer Reise. Wir waren nur zu dritt unterwegs: der Guide, eine weitere Person und wir beide. Dadurch war die Stimmung sehr persönlich. Unser Guide war super freundlich, hat immer wieder Witze gemacht und erklärt, dass die Esten einen eher trockenen, leicht sarkastischen Humor haben – was sich im Laufe der Tour auch immer wieder gezeigt hat. Trotz strahlendem Sonnenschein war es extrem kalt. Man merkt hier deutlich die Nähe zum Meer: Mit starkem Wind und etwa minus 15 Grad fühlt sich selbst Sonnenschein schnell ziemlich eisig an. Gestartet sind wir im tiefer gelegenen Teil der Stadt, wo wir eine Einführung in die Geschichte Estlands bekommen haben. Über Jahrhunderte stand das Land unter wechselnder Herrschaft, unter anderem unter Dänen, Deutschen, Schweden und später der Sowjetunion – Einflüsse, die Tallinn bis heute geprägt haben. Passend dazu erklärte uns der Guide auch die Bedeutung des Stadtnamens: Der Name Tallinn leitet sich sehr wahrscheinlich von den estnischen Worten Taani linn ab und bedeutet sinngemäß „Stadt der Dänen“. Er erinnert an die dänische Herrschaft im 13. Jahrhundert und zeigt, wie eng die Stadtgeschichte mit Dänemark verbunden ist. Während des Rundgangs erfuhren wir viel über die mittelalterlichen Kaufmannshäuser und ihre Bauweise. Tallinn gilt als eine der am besten erhaltenen mittelalterlichen Städte Europas – und genau das spürt man bei jedem Schritt durch die Straßen. Anschließend ging es hinauf auf den Domberg, also den höher gelegenen Teil der Stadt, der früher vor allem der politischen und religiösen Macht vorbehalten war. Dort haben wir Teile der alten Stadtmauer besichtigt und mehr über die dänische Geschichte Tallinns erfahren. Einer Legende nach soll hier während einer Schlacht im 13. Jahrhundert die dänische Flagge, der Dannebrog, vom Himmel gefallen sein. Auch die estnische Sprache war Thema, und wir durften selbst ein paar Wörter ausprobieren – mit mehr oder weniger Erfolg. Besonders hängen geblieben ist der Stopp am Turm Kiek in de Kök, dessen Name übersetzt so viel bedeutet wie „Blick in die Küche“, da man von dort früher angeblich direkt in die Häuser der Stadt schauen konnte. Außerdem besuchten wir die eindrucksvolle Alexander-Newski-Kathedrale und genossen mehrere Aussichtspunkte mit wunderschönen Blicken über die Dächer der Stadt. Nach der Tour war es uns dann doch zu kalt, sodass wir uns erst einmal in einem Café aufgewärmt haben. Danach ging es weiter ins kreative Viertel Telliskivi, mit viel Street Art, Graffiti und alternativer Atmosphäre. Anschließend waren wir in der Markthalle Balti Jaama Turg etwas essen. Zum Abschluss haben wir noch die historische Apotheke Raeapteek besucht, eine der ältesten durchgehend betriebenen Apotheken Europas. Dort wurde früher unter anderem Marzipan als Heilmittel verkauft, dem man eine stärkende und beruhigende Wirkung zuschrieb. Außerdem nutzte man Zutaten wie Kräuter, Schlangenhaut oder sogar Igelbestandteile – mittelalterliche Medizin war oft eine Mischung aus Erfahrung, Naturkunde und Aberglaube. Danach sind wir noch weiter durch die Stadt spaziert. Das ausgeprägte mittelalterliche Stadtbild macht Tallinn wirklich einzigartig und unterscheidet sich stark von allen Städten, die wir bisher besucht haben. Ein letzter Versuch, den Sonnenuntergang von einer Aussichtsplattform zu sehen, war eher unspektakulär – dafür war der spätere Besuch mit Gesang und einem Teil eines orthodoxen Gottesdienstes in der Kathedrale umso eindrucksvoller.

02:56

12.2km

4.2km/h

130m

140m

February 18, 2026

This morning we took part in a free walking tour in Tallinn – and it was by far the best tour of our trip so far. There were only three of us: the guide, one other person, and the two of us. This made the atmosphere very personal. Our guide was incredibly friendly, constantly cracking jokes and explaining

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February 17, 2026

Heute haben wir erneut eine Tour durch Riga gemacht und sind dabei ganz entspannt durch die Stadt geschlendert. Das Wetter zeigte sich wieder von seiner besten Seite: strahlender Sonnenschein, auch wenn es weiterhin ordentlich kalt war. Dieses Mal hat es uns auf die andere Seite des Flusses verschlagen, über die Daugava hinweg, wo wir die Lettische Nationalbibliothek besucht haben. Das markante Gebäude, auch bekannt als „Schloss des Lichts“, ist eines der modernen Wahrzeichen der Stadt und fällt schon von außen durch seine außergewöhnliche Architektur sofort ins Auge. Im Inneren konnten wir uns verschiedene Ausstellungen anschauen, darunter auch interaktive Bereiche, in denen man sich selbst testen und ausprobieren konnte. Besonders beeindruckend war die Aussicht von oben: Von dort hat man einen weiten Blick über Riga und die Altstadt auf der gegenüberliegenden Flussseite. Mit Hilfe eines Audioguides haben wir außerdem einiges über die Geschichte, die Bedeutung und die Architektur der Bibliothek erfahren – wobei das Gebäude auch ganz ohne Erklärungen ein echtes Highlight ist. Insgesamt war dieser Spaziergang ein sehr schöner und entspannter Abschluss unseres Aufenthalts in Riga. Jetzt geht es für uns weiter nach Tallinn.

01:18

7.47km

5.7km/h

30m

40m

, , and others like this.

February 17, 2026

Today we took another tour of Riga and strolled leisurely through the city. The weather was once again perfect: bright sunshine, even though it was still quite cold.



This time, we crossed the Daugava River to the other side, where we visited the Latvian National Library. The striking building, also known

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February 16, 2026

Heute ging es für uns früh mit einem kleinen Bus raus aus Riga nach Jūrmala. Der Ort ist ein bekannter Bade- und Kurort am Rigaischen Meeresbusen, der zur Ostsee gehört, und ist vor allem für seine Holzhäuser, viel Natur und die entspannte Atmosphäre bekannt. Vor Ort sind wir zunächst gemütlich durch die Hauptstraße spaziert, vorbei an hübschen, teils historischen Häuschen, und haben uns bei einem Kaffee aufgewärmt. Danach haben wir noch eine schöne russisch-orthodoxe Kirche besucht, bevor es weiter durch einen Park ging. Dort führte unser Weg sogar an einer präparierten Langlaufloipe vorbei, auf der wir einen Langläufer bei seiner Runde beobachten konnten. Ein weiteres Highlight war der Aussichtsturm: ziemlich hoch, ordentlich am Knarzen und bei manchen wurden die Knie etwas weich. Oben wurden wir mit einem tollen Blick über die winterliche Landschaft belohnt und konnten bereits erahnen, was uns als Nächstes erwartet. Kurz darauf standen wir nämlich am Meer, genauer gesagt am Rigaischen Meeresbusen. Bei etwa minus 7 Grad war das Wasser komplett zugefroren, sodass wir weit auf das Eis hinauslaufen konnten. Dabei haben wir beeindruckende Eisformationen aus Schollen entdeckt und ein bisschen auf dem Eis getanzt. Ein wirklich besonderer Spaziergang. Zurück in Riga ging es später noch auf den Rigaer Zentralmarkt, einen der größten Märkte Europas, der in ehemaligen Zeppelin-Hangars untergebracht ist. Dort haben wir uns umgesehen und zum ersten Mal Kvass probiert, ein traditionelles fermentiertes Brotgetränk, das überraschend gut geschmeckt hat. Nach einer kurzen Aufwärmpause im Airbnb sind wir abends noch einmal losgezogen und haben lettisch gegessen: graue Erbsen auf Brot, Schwarzbrot mit Knoblauch und eine Art lettisches Risotto. Alles war sehr lecker, genauso wie das Bier. Danach ging es satt, zufrieden und gut gelaunt zurück in unser Airbnb.

02:31

30.3km

12.1km/h

30m

30m

, , and others like this.

February 16, 2026

Today we set off early in the morning from Riga to Jūrmala in a small bus. The town is a well-known seaside resort and spa town on the Gulf of Riga, which is part of the Baltic Sea, and is especially famous for its wooden houses, abundant nature, and relaxed atmosphere.



Once there, we first took a leisurely

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February 15, 2026

Heute haben wir eine Free Walking Tour durch Riga gemacht. Es war wirklich extrem kalt, teilweise bis zu minus 17 Grad. Dafür hat aber die Sonne geschienen und das hat einen riesigen Unterschied gemacht. Vielleicht ist es ein bisschen unfair im Vergleich zu den Städten, die wir davor gesehen haben, aber Riga hat heute richtig gestrahlt. Gestartet hat die Tour beim berühmten Cat House. Die Geschichte dahinter ist typisch Riga: Der Besitzer des Hauses durfte früher nicht in die Große Gilde eintreten, die damals von deutschbaltischen Kaufleuten dominiert wurde. Aus Protest ließ er Katzenfiguren auf dem Dach anbringen, mit dem Hinterteil demonstrativ in Richtung Gilde. Später wurde der Streit beigelegt, der Besitzer durfte eintreten, und die Katzen wurden umgedreht. Von dort ging es durch die Altstadt, begleitet von viel Geschichte. Riga war über Jahrhunderte eine wichtige Handelsstadt und Mitglied der Hanse. Der Fluss Daugava spielte dabei eine zentrale Rolle, weil über ihn Waren aus dem Osten bis zur Ostsee transportiert wurden. Dadurch wurde Riga früh wohlhabend und stark von deutschen Kaufleuten geprägt. An der Petrikirche Riga wurde der Bezug zu Deutschland nochmal besonders deutlich. Direkt davor stehen die Bremer Stadtmusikanten Riga, ein Geschenk der Stadt Bremen. Die Figuren symbolisieren die lange Verbindung zwischen den Hansestädten Riga und Bremen. Interessant ist auch, dass die Skulptur leicht verändert ist: Die Tiere klettern nicht nur übereinander, sondern schauen durch eine Maueröffnung, als Symbol für Freiheit und den Blick nach Westen, besonders in der Zeit nach der Sowjetunion. Was in Riga besonders auffällt, sind die vielen Jugendstil-Gebäude. Gefühlt steht an jeder Ecke eines. Riga besitzt eine der größten zusammenhängenden Jugendstil-Sammlungen weltweit. Der Grund dafür liegt in der Zeit um 1900: Riga war damals eine boomende Industriestadt im Russischen Zarenreich. Die Bevölkerung wuchs rasant, viele neue Wohnhäuser wurden gebaut, und der Jugendstil war der moderne Stil dieser Zeit. Vor allem wohlhabende Kaufleute wollten repräsentative Häuser daher die aufwendigen Fassaden, Ornamente und Figuren. Während der Stadtführung haben wir auch einige Tipps zu Essen und Trinken bekommen. Unter anderem waren wir später in einer typisch lettischen Kantine. Sehr authentisch, aber wir waren erstmal ziemlich überfordert, was wir eigentlich bestellen sollen. Trotzdem eine interessante Erfahrung. Nach der Tour sind wir noch durch die Stadt geschlendert und waren unter anderem oben im Radisson Blu Hotel Latvija. Von dort hat man eine wirklich starke Aussicht über ganz Riga und das sogar kostenlos. Danach ging es weiter durch die bekannte Jugendstilstraße Alberta iela, wo ein Gebäude beeindruckender ist als das nächste. Nach einer Kaffeepause zum Aufwärmen sind wir noch ins Latvian War Museum gegangen. Eigentlich hatten wir beide nicht besonders große Lust, aber es war zu kalt, andere Museen hatten geschlossen und der Eintritt war frei. Am Ende hat es sich aber gelohnt. Besonders die Ausstellung im unteren Stock, in der der Zweite Weltkrieg aus der Perspektive von Kindern erzählt wird, war sehr bewegend. Den Tag lassen wir jetzt in der Cartel Bar bei Happy Hour ausklingen. Empfehlung einer Freundin – inklusive Riga Mule mit Riga Black Balsam, der angeblich alles heilt. 😉 Bei den Temperaturen kann man das ja gut gebrauchen.

01:54

8.74km

4.6km/h

50m

50m

, , and others like this.

February 15, 2026

Today we took a free walking tour of Riga. It was incredibly cold, down to -17°C in some places. But the sun was shining, and that made a huge difference. It might be a bit unfair compared to the cities we'd seen before, but Riga was absolutely radiant today.



The tour started at the famous Cat House

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