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Antonia went for a hike
August 27, 2026 at 04:32
05:21
127km
23.8km/h
510m
480m
Heute stand unser großer Ganztages-Game-Drive durch die Serengeti auf dem Programm. Um 6:30 Uhr gab es Frühstück und bereits um 7 Uhr ging es los. Wir waren gespannt, ob wir an unseren erfolgreichen ersten Serengeti-Tag anknüpfen konnten und wurden direkt wieder überrascht.
Schon kurz nach dem Start entdeckten wir unseren ersten Löwen.
Dann kam auch schon der nächste Fund, ein Gepard. Zunächst konnten wir ihn nur weit entfernt im Gras erkennen. Doch dann bewegte sich plötzlich etwas hinter ihm und wir bemerkten, dass eine ganze Familie unterwegs war. Nach und nach kamen immer mehr kleine Gepardenbabys aus dem hohen Gras zum Vorschein. Die Gepardenfamilie bewegte sich langsam und neugierig immer näher an unser Safari-Auto heran. Die Kleinen beim Herumtollen und Erkunden zu beobachten, war definitiv eines unserer Highlights des Tages. Man hätte ihnen wirklich stundenlang zuschauen können.
Wir dachten schon: Wie soll dieser Tag eigentlich noch besser werden?
Die Serengeti hatte darauf allerdings eine Antwort. 😄
Wir sahen noch zwei weitere Löwen und mehrere Elefanten, bevor es weiter zu einem Wasserloch mit zahlreichen Nilpferden ging. Dort lagen die Tiere dicht an dicht im Wasser und sorgten mit ihrem Grunzen, Gähnen, Planschen und gelegentlichen kleinen Rangeleien für Unterhaltung. Teilweise lagen sie sogar mit den Köpfen aufeinander.
Auf dem Weg entdeckten wir außerdem zwei leider bereits verstorbene Hyänenbabys. Unser Guide Amour erklärte uns, dass Jungtiere von Hyänen unter anderem von anderen Raubtieren getötet werden können, da diese damit potenzielle Nahrungskonkurrenten ausschalten.
Danach ging es mit einer weiteren besonderen Sichtung weiter: Wir entdeckten insgesamt drei Leoparden, allerdings an verschiedenen Stellen und nicht gleichzeitig. Leoparden sind aufgrund ihrer hervorragenden Tarnung und ihrer Lebensweise relativ schwierig zu entdecken umso größer war unsere Freude über gleich drei Sichtungen an einem Tag.
Und dann kam eines der beeindruckendsten Erlebnisse unserer gesamten Safari.
Wir kamen zu einer großen Gruppe von Löwen. Zuerst entdeckten wir einige Löwenbabys. Doch als wir etwas weiterblickten, sahen wir den Grund für die große Ansammlung: Eine große Anzahl Löwen hatte sich um einen erlegten Wasserbüffel versammelt und fraß gemeinsam. Insgesamt waren es schätzungsweise 15 Löwen.
Zwischen den Tieren wurde ordentlich gestritten und geknurrt, sobald ein weiterer Löwe versuchte, sich seinen Platz am Büffel zu sichern. Im Hintergrund warteten bereits die Geier geduldig darauf, dass die Löwen fertig wurden.
Amour erklärte uns außerdem, dass bei einem Rudel beziehungsweise einer Löwengruppe häufig die Männchen zuerst Zugang zur Beute bekommen, obwohl die Frauen Jagen, während die Löwinnen anschließend fressen. Besonders beeindruckend war es, die Dynamik innerhalb der Gruppe zu beobachten.
Nach einer langen Beobachtungspause fuhren wir weiter und entdeckten unter anderem einen Baboon, der völlig entspannt auf einem Baum saß. Kurz darauf folgte wieder eine riesige Elefantenherde.
Besonders süß war eine Elefantenmama, die ihr kleines Kalb lautstark zurück zur Herde rief beziehungsweise es regelrecht vor sich hertrieb. Das Kleine musste ordentlich Tempo machen. Wir vermuteten, dass es sich zuvor etwas von der Herde entfernt oder möglicherweise vor einem Raubtier versteckt hatte. Kurz darauf war es wieder sicher bei der Familie.
Immer wieder konnten wir beobachten, wie die Elefanten ihre Rüssel miteinander verschränkten und sich gegenseitig berührten.
Auch Krokodile, weitere Nilpferde inklusive Babys und zahlreiche verschiedene Vogelarten begleiteten uns durch den Tag. Besonders spannend waren unter anderem Sekretärvögel, die mit ihren langen Beinen durch die Graslandschaft laufen.
Am späten Nachmittag machten wir uns schließlich auf den Rückweg zum Camp. Dort angekommen, konnten wir in der Dämmerung sogar noch einen Elefanten beobachten, der sich vor dem Mondhimmel bewegte.
Aber damit war der Tag noch nicht ganz vorbei.
Als wir später im Dunkeln kurz vor unsere Unterkunft gingen, stand plötzlich etwa zehn Meter vor uns eine Giraffe und fraß ganz gemütlich von einem Baum. Wir hatten uns mindestens genauso erschrocken wie sie.
Waypoints
Bagged Peaks
Route Details
Elevation
Highest point (1,600 m)
Lowest point (1,450 m)
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