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D-89134 Herrlingen-Radelstetten-Urspring-Amstetten-Stubersheim-Weidenstetten-Westerstetten RSG17
D-89134 Herrlingen-Radelstetten-Urspring-Amstetten-Stubersheim-Weidenstetten-Westerstetten RSG17
Lukas Blomquist went mountain biking
August 26, 2026 at 08:10
03:51
67.3km
17.5km/h
51.4km/h
810m
790m
Wilde Alb – fast so wie das Wilde Kurdistan von Karl May.
So kam mir die Umgebung unserer unsere heutige Radtour mit der Radsportgruppe vor.
Start war wieder einmal im Kiesental. Von dort folgten wir auf unseren stählernen Rössern zunächst das liebliche Tal und genossen die herrliche Landschaft und den strahlenden Sonnenschein. Unterwegs begegneten wir einem Reh, das uns einige Zeit auf unserem Ritt durch die Landschaft begleitete. Auf der Hochebene drehten sich die Windräder wie einst bei Don Quijote und seinem Knappen Sancho Panza. Wir verzichteten aber auf einen zu ungleichen Kampf gegen die mächtigen aber friedlichen Zeitgenossen und folgten den Weg bis kurz nach Radelstetten. Dort schwenkten wir auf einen Feldweg gen Osten und gelangten so nach Urspring. Dort schauten wir uns die Haldensteiner Höhle aus sicherem Abstand an. Eine alte Tafel erinnert an die ersten archäologischen Untersuchungen und Ausgrabungen ab 1933. So fand man dort u.a. zwei Blattspitzen aus der Neandertalerzeit, die wahrscheinlich als Speerspitzen dienten und zur Jagd eingesetzt wurden. Wilde Alb – ich sag es ja.
Weiter ging die Fahrt über einen Fahrradweg parallel zur Eisenbahnlinie bis nach Amstetten. Ich vermisste hier die sicherlich früher auf der Wilden Alb fahrenden alten fauchenden Dampfrösser, um den Eindruck perfekt zu machen.
Bevor es hinab nach Geislingen ging, kehrten wir in eine schöne Gastwirtschaft ein, die früher einmal eine Vorspannstation war. D.h. hier wurden zur Bewältigung der Geislinger Steige den Postwagen extra noch einmal Pferde vorgespannt.
Ein Gericht auf der Karte des besagten Gasthofs führte ein leckeres Gericht Namens „Wilde Alb“ und ich dachte bei mir: „Ja, genauso ist es“.
Der Rückweg verlief dann durch den Wald bis nach Stubersheim und anschließend nach Weidenstetten. Von dort peilten wir als nächsten Wegmarkierung den großen Steinbruch bei Westerstetten an. Auf dem 16ha großen Gelände wird u.a. Jurakalkstein gewonnen (kein Gold wie im wilden Westen, aber das weiße Gold der Alb).
Der letzte Abschnitt unserer heutigen Rundfahrt verlief dann vorbei an Vorderdenkental, Eiselau, durch Dornstadt und bis nach Bollingen. Hier stärkten wir uns noch einmal und ich verabschiedete mich anschließend von der netten Gruppe und ritt in den Sonnenuntergang Richtung Herrlingen. Dankeschön für den schönen Tag.
Waypoints
Bagged Peaks
Route Details
Elevation
Highest point (690 m)
Lowest point (500 m)
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