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Fuchsi 3 went for a hike
August 24, 2026 at 05:33
08:56
17.6km
2.0km/h
890m
1,110m
Garmin Forerunner 955
Tour 3 – Die Königsetappe 👑🏔️
18 Kilometer, 900 Höhenmeter bergauf, 1.100 Höhenmeter bergab – und ein Tag, den ich so schnell nicht vergessen werde.
Die Nacht war allerdings erstmal alles andere als königlich. Nach den anstrengenden Tagen zuvor bekam ich gerade einmal etwas mehr als vier Stunden Schlaf. 😴
Zum Glück wartete am Morgen ein ausgiebiges Frühstück auf mich. Und dazu gab es einen phänomenalen Sonnenaufgang, der schon früh erahnen ließ, was für ein Tag vor mir lag.
Gegen 7:30 Uhr machte ich mich auf den Weg zum eigentlichen Highlight des Tages: dem Klettersteig Bocchette Centrali.
Durch Bilder und Videos in den sozialen Medien wusste ich ungefähr, was mich erwarten würde. Meine Erwartungen waren entsprechend hoch.
Aber was ich dann tatsächlich erleben durfte, hat alles noch einmal um Welten übertroffen. 🤩
Das Wetter hätte an diesem Tag nicht besser sein können. Strahlender Sonnenschein, perfekte Sicht und ich war gefühlt die ganze Zeit über den Wolken unterwegs.
Was für ein Szenario!
Einfach nur Hammer.
Der Bocchette Centrali ist etwa zwei Kilometer lang und führt größtenteils direkt am Fels entlang. Schmale Felsbänder wechseln sich mit einfachen Kletterpassagen ab. Auf der einen Seite die gewaltigen Felswände der Brenta, auf der anderen Seite der Blick hinunter ins Tal und auf die Wolken. Und dazwischen ich auf diesem spektakulären Höhenweg.
Es war genau diese Mischung aus ausgesetztem Gelände, Kletterei und unglaublicher Aussicht, die diese Etappe so besonders machte.
Nach dem Klettersteig hieß es allerdings erstmal wieder: Höhenmeter absteigen..
Rund 200 Höhenmeter ging es hinunter zum Rifugio Alimonta.
Eigentlich hatte ich dort noch einen weiteren Plan: Über den Gebirgspass Bocchetta Bassa del Massodi wollte ich weiter zum Gipfel Spallone dei Massodi auf fast 2.900 Metern.
Ich sprach mich dazu mit zwei Italienern ab. Einer von beiden hatte die Route bereits gemacht. Seine Einschätzung:
Technisch einfach, aber ungefähr fünf Stunden Zeitaufwand.
Es war mittlerweile schon 11:30 Uhr. Und da ich an der Hütte niemanden gefunden hatte, der diese Route ebenfalls gehen wollte, musste ich eine Entscheidung treffen.
Schweren Herzens entschied ich mich gegen den Gipfel und für den weiteren Abstieg Richtung Rifugio Brentei.
Im Nachhinein sollte sich aber herausstellen, dass auch diese Entscheidung genau richtig war.
Denn auf dem Weg entdeckte ich plötzlich ein Schild mit der Aufschrift „Ferrata Sosat“.
Und genau dieser Klettersteig führte ebenfalls in Richtung Tuckett-Hütte, an der ich ohnehin vorbei musste, um später zu meinem Tagesziel, dem Rifugio Giorgio Graffer al Grostè, zu gelangen.
Also war die Entscheidung schnell getroffen:
Warum einen normalen Weg nehmen, wenn es auch noch einen Klettersteig gibt? 😅
Und auch die Ferrata Sosat konnte sich definitiv sehen lassen. Wieder ging es über schmale Felsbänder Leitern durch die beeindruckende Brenta-Landschaft.
An der Tuckett-Hütte angekommen, war dann erstmal Zeit für eine kleine Belohnung.
🍺 Ein Bier.
Nach den ganzen Höhenmetern, Klettersteigen und Eindrücken hatte ich mir das auch redlich verdient.
Danach lagen noch rund 4,5 Kilometer bis zu meinem Tagesziel vor mir.
Auch wenn die Etappe teilweise anders verlief als ursprünglich geplant, wurde daraus trotzdem eine atemberaubende Königsetappe.
Und spätestens beim Blick zurück auf die vergangenen Stunden war klar:
Heute hatte ich einen dieser Bergtage erwischt, die man wahrscheinlich noch lange im Kopf behalten wird. 🤩
Am Abend wartete dann wieder ein richtig gutes Drei-Gänge-Menü auf mich:
Vorspeise: sechs kleine Speckknödel
Hauptgang: Chicken Curry mit Bratkartoffeln
Nachtisch: Panna Cotta mit Fruchtsoße
Danach ging es ins Zweibettzimmer.
Und diesmal hatte ich sogar das komplette Zimmer für mich alleine.
Nach gerade einmal vier Stunden Schlaf in der vergangenen Nacht war das definitiv ein Luxus, den ich dankbar angenommen habe.
Königsetappe geschafft. 👑🥾
Waypoints
Bagged Peaks
Route Details
Elevation
Highest point (2,770 m)
Lowest point (2,190 m)
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