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Ducky
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30 Kilometer bis Entenhausen 2026

Ducky
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30 Kilometer bis Entenhausen 2026

went for a bike ride

August 17, 2026 at 11:29

30 Kilometer bis Entenhausen 2026

03:10

57.6km

18.2km/h

43.4km/h

510m

510m

## Mit dem Fahrrad von Obergimpern zu Donald, Dagobert und Co.

Nach den vielen ereignisreichen und teilweise ziemlich anstrengenden Touren der vergangenen Tage sollte es heute etwas ruhiger zugehen. Mein Ziel war diesmal keine Burg, kein steiler Berg und auch kein geheimnisvoller Ort irgendwo im Wald.

**Ich wollte nach Entenhausen.**

Nun lag Entenhausen überraschenderweise nicht in Amerika, sondern ziemlich genau **29,9 Fahrradkilometer von Obergimpern entfernt – mitten in Heilbronn.**

Dort zeigte die Kreissparkasse Heilbronn in ihrer Veranstaltungsfläche „Unter der Pyramide“ die Ausstellung **„Kunst aus Entenhausen“** mit Comic-Originalen von Carl Barks, Don Rosa und Arild Midthun.

Auch das Wetter meinte es diesmal etwas gnädiger mit mir. Nach der großen Hitze der vergangenen Tage hatte es sich auf ungefähr **25 °C „abgekühlt“** – sofern man bei 25 Grad tatsächlich schon von Abkühlung sprechen wollte.

Die knapp 30 Kilometer lange Anfahrt verlief weitgehend ereignislos. Das störte mich diesmal überhaupt nicht, schließlich wartete das eigentliche Erlebnis am Ziel.

## Plötzlich mitten in Entenhausen

Bei Kilometer 29,9 erreichte ich die Kreissparkasse Heilbronn – und damit gewissermaßen die Stadtgrenze von Entenhausen.

Ich hatte mit Zeichnungen gerechnet. Was mich überraschte, war jedoch, **wie viel es darüber hinaus zu entdecken gab**.

Natürlich standen die Comic-Originale im Mittelpunkt. Gerade bei ihnen wurde sichtbar, wie viel zeichnerische Arbeit hinter Geschichten steckte, die man sonst als fertige Comicseite kannte.

Doch überall dazwischen fanden sich kleine Details, Figuren und dreidimensionale Exponate, die den Figuren plötzlich etwas Reales verliehen.

Da stand beispielsweise **Donald Duck als richtige Statue** auf seinem Sockel. Für einen notorischen Pechvogel, dessen Unternehmungen regelmäßig in einer Katastrophe endeten, wirkte diese beinahe monumentale Würdigung ausgesprochen amüsant.

Noch interessanter fand ich den Versuch, **Dagobert Duck aus seiner zweidimensionalen Comicwelt herauszuholen**. Vor einer großen Reisetruhe saß er plötzlich als dreidimensionale Figur vor mir.

Für einen Moment war Onkel Dagobert nicht mehr nur eine Zeichnung.

## Donald gegen den Rasenmäher

Besonders gefallen hat mir eine weitere dreidimensionale Szene.

Donald lag bäuchlings auf einer Rasenfläche und hielt sich mit aller Kraft an einem Rasenmäher fest.

Eigentlich eine vollkommen alltägliche Tätigkeit.

Aber natürlich war Donald Duck beteiligt.

Und damit genügte bereits der Anblick, um zu ahnen, dass dieser Rasen vermutlich nicht ohne weitere Zwischenfälle gemäht werden würde.

Gerade solche kleinen Szenen machten für mich den Reiz der Ausstellung aus. Man ging nicht einfach von Bild zu Bild. Immer wieder gab es etwas zu entdecken, das einen kurz stehen bleiben und schmunzeln ließ.

Die Grenze zwischen Ausstellung und Comicwelt wurde dadurch ein kleines bisschen durchlässiger.

## Und dann nahm ich Entenhausen einfach mit

Zum Schluss wartete sogar noch eine Überraschung auf mich.

Das große Motiv der Ausstellung mit Dagobert, Donald, Tick, Trick und Track sowie weiteren Figuren hatte mir besonders gut gefallen.

Und ausgerechnet dieses Bild bekam ich schließlich **ausgehändigt**.

Wie genau ich es geschafft hatte, mit einem Stück Entenhausen die Ausstellung zu verlassen?

Nun ja.

**Darüber bewahrte ich selbstverständlich strengstes Stillschweigen.**

Schließlich hatte auch Dagobert Duck seine Geschäftsgeheimnisse.

So war diese Tour zwar deutlich weniger spektakulär verlaufen als manche der Fahrten zuvor. Keine mörderischen Anstiege, keine Panne, keine geheimnisvollen Steinkreise und keine riesigen Eier mitten im Wald.

Dafür hatte sie ein Ziel, das ich auf meinen bisherigen Radtouren noch nie erreicht hatte.

Ich war morgens in Obergimpern auf mein Fahrrad gestiegen, knapp **30 Kilometer** gefahren – und hatte mich plötzlich mitten in **Entenhausen** wiedergefunden.

Und das Beste daran:

**Diesmal nahm ich sogar ein Stück davon mit nach Hause.**

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