
Have your own adventure with the #1 outdoor app today.
Tag 39: Bretagne 6 - Besuch von Wildschweinen - warum ich Wildzelten nicht mag - Poulhoas nach Quimper
Tag 39: Bretagne 6 - Besuch von Wildschweinen - warum ich Wildzelten nicht mag - Poulhoas nach Quimper
roman discovers went for a bike ride
August 4, 2026 at 07:50
03:54
41.8km
10.7km/h
44.5km/h
430m
440m
Die Gegenrede zu gestern in Bezug auf Wildzelten kommt in derselben Nacht. Ein scharfer Geruch und ein Grunzen wecken mich. Eine Rotte Wildschweine läuft ums Zelt.
Bei nächtlichem Tierbesuch bin ich inzwischen einigermaßen entspannt, zumindest seit ich Australien verlassen habe. Wildschweine hatte ich noch nie und werde leicht hektisch. Erschreckt kann ich sie zumindest nicht haben, ich liege ja im Zelt. Aber ich weiß nicht, wie weit sie gehen, um an mein Essen zu kommen – im Zelt und am Rad. Sie kommen näher. Ich traue mich nicht einmal, den Reißverschluss zu öffnen, um zu sehen, wie viele es sind.
Dann fällt mir die orangefarbene Trillerpfeife ein, die mir vor anderthalb Jahren jemand in Neuseeland mitgegeben hat, bevor ich dort in die Natur aufgebrochen bin. Weniger wegen der Tiere, eher um auf sich aufmerksam zu machen. Benutzt hatte ich sie nie. Ich blase kräftig hinein, und die Wildschweine und ich stellen gleichzeitig fest, wie laut das Ding ist. Sie galoppieren weg.
Ob eine Trillerpfeife gegen Wildschweine eine gute Idee ist oder ob ich einfach Glück hatte, weiß ich nicht. Geschlafen habe ich danach jedenfalls kaum.
Übernächtigt komme ich nach Concarneau. Ich schiebe das Rad in die Ville Close hinein und angesichts der Menschenmassen sofort wieder heraus.
Meine Fähre von Roscoff nach Cork geht in vier Tagen. In meinem Tempo schaffe ich das nicht mehr, also brauche ich den Zug. Ich nehme mir in Quimper ein Zimmer und mache früh am nächsten Morgen einen kleinen Sprung nach Brest.
📍 Streckentipp: Zugfahren mit Rad in der Bretagne. TER Bretagne, Stellplatz für 1 € vorab buchen, Plätze pro Zug begrenzt. Die App funktioniert.
🇬🇧 The counter-argument to yesterday arrived the same night. A sharp smell and a grunting wake me: a group of wild boar circling the tent. I'm fairly relaxed about animal visits by now, at least since leaving Australia, but I've never had boar before and I get twitchy. I can't have startled them, I'm lying in the tent – but I don't know how far they'll go to reach the food in it and on the bike. They come closer. I don't even dare open the zip to see how many there are. Then I remember the orange whistle someone gave me in New Zealand eighteen months ago, before I set off into the bush there. I had never used it. I blow hard, and the boar and I discover at the same moment how loud it is. They gallop off. Whether a whistle is actually a good idea against wild boar or whether I was simply lucky, I have no idea. I didn't sleep again. Short on sleep I reach Concarneau, push the bike into the Ville Close and, given the crowds, straight back out. My ferry from Roscoff to Cork leaves in four days, which I won't manage at my pace, so I take a room in Quimper and a train to Brest the next morning.
Waypoints
Route Details
Elevation
Highest point (70 m)
Lowest point (0 m)
Sign up to see more specific route details
Sign up for free
Comments
Want to know more?
Sign up for a free komoot account to join the conversation.
Sign up for free