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Tommy Windecker went gravel riding
July 28, 2026 at 12:30
01:45
36.1km
20.6km/h
39.4km/h
150m
150m
Durch die Pfälzer Felder – Vom Maudacher Bruch über Limburgerhof und Mutterstadt
Abwechslungsreiche Gravel-Runde mit hohem Natur- und Wirtschaftsweg Anteil.
Der Start: Erwachen im Maudacher Bruch
Der Tag empfängt mich mit frischer Luft und einem leichten Dunst, der noch über den feuchten Wiesen des Maudacher Bruchs hängt. Schon nach wenigen Pedaltritten lässt man den städtischen Trubel hinter sich. Der Bruch ist das grüne Juwel vor den Toren Ludwigshafens und der perfekte Ort, um den Kopf frei zu kriegen.
Auf schmalen, gewundenen Schotterpfaden schlängelt sich das Gravelbike durch das Naturschutzgebiet. Die Reifen greifen gut in den feuchten Untergrund, während das Knirschen des Kieses das einzige Geräusch ist, das die Stille bricht. Ein paar enge Kurven um dichte Hecken und alte Bäume testen direkt die Agilität des Rades.
Kurs Süd: Über Limburgerhof Richtung Bahnweiher
Aus dem Bruch heraus geht es auf gut ausgebauten Wirtschaftswegen Richtung Limburgerhof. Die flache Topographie lädt dazu ein, ordentlich Druck aufs Pedal zu bringen. Vorbei an weiten Feldern, auf denen um diese Jahreszeit das Gemüse gedeiht, führt der Weg an die Ortsrandlagen von Limburgerhof.
Hier wird der Untergrund etwas fester. Es geht durch ruhige Wohnstraßen, bevor die Route wieder nach draußen ins Grüne driftet. Das eigentliche Highlight dieses Abschnitts nähert sich kurz darauf: der Bahnweiher.
Am Bahnweiher: Der kleine, idyllisch gelegene See strahlt pure Ruhe aus. Der Weg führt direkt am Ufer entlang. Das Rauschen des Schilfs im Wind und das glitzernde Wasser im Vormittagslicht machen diesen Streckenabschnitt zu einem absoluten Genussmoment. Perfekt für einen kurzen Fotostopp, bevor es weitergeht.
Das Herzstück: Mutterstadt und das "Kreuz und Quer"
Vom Bahnweiher aus nimmt die Tour Kurs auf Mutterstadt, die unbestrittene Gemüsekammer der Region. Doch wer asphaltierte Hauptstraßen erwartet, irrt gewaltig. Getreu dem Motto "Kreuz und quer" werden die zahllosen Feldwege und asphaltierten Wirtschaftswege zwischen den riesigen Ackerflächen kreuz und quer gefahren.
Hier zeigt sich das Gravelbike von seiner besten Seite:
Mal rollt es auf staubtrockenem Feinschotter.
Mal geht es über betonierte Spurenwege, die sich perfekt zwischen den endlosen Feldern hindurchwinden.
Der Wind bläst frisch von der Seite, während der Blick über die weite, flache Pfälzer Landschaft schweift.
Mutterstadt selbst wird auf verschlungenen Pfaden am Rande umrundet. Immer wieder laden kleine Richtungswechsel dazu ein, spontan den Weg zu wählen, der am spannendsten aussieht. Keine starre Planung, sondern pure Entdeckerlaune.
Das große Finale: Zurück ins Bruch
Die Schlussetappe führt über den alten Rückweg wieder zurück in Richtung Maudacher Bruch. Die Beine brennen leicht von den vielen kleinen Antritten auf den Schotterpassagen, aber das Grinsen im Gesicht überwiegt. Noch einmal schlängelt sich der Weg durch das schattige Unterholz des Bruchs, bevor die heimatlichen Straßen wieder erreicht sind.
Fazit: Eine absolute Empfehlung für alle Gravel-Biker aus der Region. Die Mischung aus dem naturnahen Maudacher Bruch, der idyllischen Umrundung des Bahnweihiers und dem kreuz-und-quer-Gefahre durch die Mutterstädter Felder bietet alles, was das Schotterherz begehrt: Natur, Abwechslung und puren Fahrspaß vor der Haustür.
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