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rainer kunke
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2026/39 Stadtwanderung vom U-Bhf. Residenzstrasse über die "Weisse Stadt" und der "Siedlung Schillerpark" sowie Plötzensee bis zum S-Bhf. Wedding

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2026/39 Stadtwanderung vom U-Bhf. Residenzstrasse über die "Weisse Stadt" und der "Siedlung Schillerpark" sowie Plötzensee bis zum S-Bhf. Wedding

went for a hike

July 24, 2026 at 09:42

2026/39 Stadtwanderung vom U-Bhf. Residenzstrasse über die "Weisse Stadt" und der "Siedlung Schillerpark" sowie Plötzensee bis zum S-Bhf. Wedding

03:00

13.3km

4.4km/h

400m

410m

Heute war wieder ideales Wanderwetter, nur +20 Grad mit Sonne und Wolken und da habe ich die nächsten 2 Berliner Stadtsiedlungen besichtigt, die schon zum UNESCO-Welterbe gehören.
Gestartet bin ich am U-Bahnhof Residenzstrasse in Reinickendorf und kam zuerst an der katholischen Kirche "St. Marien" vorbei und nicht weit davon liegt die Stadtsiedlung "Paddenpuhl".
Die Siedlung Paddenpuhl in Berlin-Reinickendorf ist eine denkmalgeschützte Wohnsiedlung aus den 1920er und 1930er Jahren, entworfen von Architekten wie Fritz Beyer, und umfasst 557 Wohnungen rund um das namensgebende Breitkopfbecken (den ehemaligen Paddenpuhl).
Ausdrucksstarker Expressionismus mit dreistöckigen und vierstöckigen Putzbauten, Walmdächern sowie bunten, gezackten Bogen- und Säulendetails. Das ist auch eine interessante Siedlung im Stil der Moderne.
Dann bin ich zur "Weissen Stadt", die schon zum UNESCO-Welterbe gehört und das ist auch wieder eine interessante Berliner Stadtsiedlung.
Die Weiße Stadt in Reinickendorf wurde entlang der Schiller-
Promenade zwischen 1928 und 1931 erbaut. Die Architekten waren Bruno Ahrends, Wilhelm Büning und Otto Rudolf Salvisberg.
Im Stil der Neuen Sachlichkeit erbaut, sollte auch diese Siedlung vielen Menschen Wohnraum ermöglichen. Die Fläche der Siedlung erstreckt sich auf 14ha und bietet Raum für über 1000 Wohnungen. Die Weiße Stadt ist ein Symbol für modernes Wohnen und war eines der prägenden Projekte der 1920er in Berlin.
Heute hatte ich bei dieser Tour auch viel "Grünes Berlin" mit eingeplant und bin dann am "Schäfersee" vorbei zum riesig grossen "Schillerpark" mit dem beeindruckenden "Schiller-Denkmal" und am nördlichen Teil des "Schillerparkes" befindet sich die katholische Kirche "St. Aloysius" und heute war diese Kirche offen und da begann gleich der Gottesdienst und so konnte ich nicht näher an das interessante Altarbild heran.
Die katholische St. Aloysius-Kirche im Norddosten des Schillerparkes ist ein denkmal-
geschützter Gebäudekomplex. Er wurde 1956 nach einem Entwurf von Felix Hinssen im Architekturstil
des Übergangs zur Moderne  und in Stahlbetonweise und Mauerwerk errichtet und hat eine interessante Fassadenansicht mit dem hohen Glockenturm und gleich gegenüber liegt die Siedlung Schillerpark.
Die Siedlung Schillerpark gehört zusammen mit fünf weiteren Berliner Siedlungen der Moderne zum Unesco-Weltkulturerbe. Die Siedlung des Stadtplaners Bruno Taut in Berlin-Wedding erinnert an ein holländisches Viertel.
Die Siedlung Schillerpark, benannt nach dem direkt angrenzenden Schillerpark, wurde in den 1920er Jahren von dem Architekten Bruno Taut geplant. Schon vor dem Ersten Weltkrieg sollte an gleicher Stelle ein Wohnprojekt umgesetzt werden, nach dem Ausbruch des Krieges wurden die Pläne jedoch nicht weiter verfolgt. Nach dem Krieg wurden die Pläne zur Siedlung Schillerpark im Rahmen des sozialen Wohnungsbaus umgesetzt – sie gilt als erstes großstädtisches Wohnprojekt der Weimarer Republik.
Die roten Backsteinfassaden erinnern an die berühmte Amsterdamer Schule, die man an noch einigen weiteren Berliner Bauwerken entdecken kann, die so nach 1900 gebaut wurden.
Das besonders Typische an den Wohnbauten in diesen Siedlungen von Bruno Taut sind immer die kleinen Dachfenster in den verschiedensten Formen.
Mein nächstes Ziel war ja dann der Goethe-Park und da bin ich auf einigen Nebenstrassen durch das alte und neue Wedding gewandert und nördlich vom Goethe-Park liegt ja der riesige Rehberge-Park und da stellt man immer wieder fest, Berlin ist doch eine "Grüne Stadt" mit seinen vielen Parkanlagen zwischen den Wohnsiedlungen.
Mein nächstes Ziel war der Plötzensee, aber der ist fast ringsherum eingezäunt und ich musste schon Lücken im Gebüsch suchen für ein Foto und dann kam ich an die grosse Seestrasse, wo eine der nur zwei Strassenbahn-
linien von Westberlin endet und da ich mich noch fit fühle, entschloss ich mich noch ein Stück quer durch Wedding bis zum nächsten S-Bahnhof zu wandern und ich entschloss mich, einmal durch den riesige Charity'-Campus zu wandern, weil ich dort noch nie war und mit den Virchow-Kliniken und den medizinischen Forschungsgebäuden entdeckt man eine Mischung von alten und neuen Klinikgebäuden und und die "Mittelallee" wirkt wie eine schmale und lange schöne Parkanlage und dann entdeckte ich auch noch das "ATZE Musiktheater" in einem supermodernen Bauwerk.
Dann bin ich wieder durch Nebenstrassen und entdeckte die evang. "Osterkirche", an der jetzt umfangreiche Sanierungsarbeiten stattfinden.
Die Osterkirche in Berlin-Wedding ist eine historische evangelische Backsteinkirche aus dem Jahr 1911, die im Sprengelkiez liegt.
Die Kirche wurde im historistische Neogotikstil erbaut, die an märkische Backsteinbautraditionen erinnert.
Die Kirche wurde im Zweiten Weltkrieg teilweise zerstört und 1953 wieder eingeweiht. Die Innenausmalung blieb erhalten.
Dann kam ich in die grosse Müllerstrasse und da es schon spät und ich langsam ein kleines Abendbrot einnehmen musste, da viel mir wieder der kleine arabische Imbiss ein, wo ich mal vor längerer Zeit nach einer Wanderung war. Dann waren es nur noch ein paar Schritte bis zu meinem Ziel, der S-Bahnhof Wedding und dann bin ich sogar noch mit der neuen S-Bahnlinie S15 gefahren, die jetzt zwischen Hauptbahnhof und Gesundbrunnen verkehrt.
Für meine 13 km Stadtwanderung war ich 8 Stunden unterwegs mit meinem Rollator, aber es gab auch wieder viel Interessantes anzuschauen und da ich nun versuche die Fotos zu beschriften, da muss ich mich immer zum Tippen auf meinen Rollatorsitz, ein grosser Vorteil, hinsetzen und so läuft die Uhr trotzdem immer weiter, aber mir macht das jetzt eben einfach viel Vergnügen, denn durch die Nutzung vom Rollator bin ich meine schmerzhaften Rückenbeschwerden los geworden.

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