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Klaus und Bettina went for a bike ride
July 6, 2026
05:35
109km
19.6km/h
33.5km/h
290m
320m
Wahoo ELEMNT ACE
Bevor die nächste Hitzepause droht, beschlossen wir nochmals eine Tour zu unternehmen. Angedacht war zunächst nach Speyer und dort über die Rheinbrücke in die Heidelberger Gegend zu fahren. So ging es auf dem Rheinradweg Richtung Speyer. Beim Erreichen von Speyer schlug Bettina eine kleine Pause am Rhein vor. Als wir so am Rhein saßen, fiel mir ein, dass Manfred aus Mechtersheim kürzlich nicht auf dem ausgewiesenen Radweg, sondern direkt am Rhein durch Speyer geradelt war. Spontan beschlossen wir uns das auch mal anzusehen und entdeckten diese schöne ruhige Umfahrung abseits des Pkw-Verkehrs. Danke an Manfred, dass er diese Umfahrung hier reinstellte. Alleine wären wir nie auf die Idee gekommen, dort nach einer Alternative zu suchen. Da montags die Kollerfähre nicht verkehrt, beschlossen wir heute mal wieder die Fähre Altrip zu nahmen. Der Rheinradweg dahin gefällt uns recht gut, bis auf ein Teilstück vor Altrip, das doch im Laufe der Zeit ziemlich holprig wurde. Warum der befestigte Weg dort so uneben wurde, erscjießt sich mir nicht. Meist sind in solchen Fällen Baumwurzeln die Ursache. Dies scheint hier nicht der Fall zu sein. Nach dem Übersetzen mit der Fähre, beschlossen wir aufs Geradewohl einen Weg in Richtung Heidelberg zu suchen. Damit begann der abenteuerliche Teil der Fahrt. Irgendwie gerieten wir im Bereich Rangierbahnhof auf das Bahngelände und irrten hier herum. Da in diesem Bereich viele Autos parkten, dachten wir daß wir irgendwie wieder herauskämen. Obwohl wir nirgends absichtlich Verbotsschilder oder Absperrungen ignorierten, hatten wir doch ein ungutes Gefühl. Schließlich endete unser Weg an einer Schranke vor mehreren Schienen. Es herrschte zwar keinerlei Zugbewegungen und man hätte die Schranke mit dem Fahrrad umfahren können, aber das wollten wir auf keinen Fall. So beschlossen wir wieder zurückzufahren und den Bereich auf schnellstem Weg zu verlassen. Auf der Rückfahrt sprach uns dann ein sehr freundlicher Mitarbeiter der Bahn an und erklärte uns, dass wir uns auf Gelände der Bahn befinden würde. Er ermahnte uns zur Vorsicht auf der restlichen Rückfahrt. Als wir das Gelände endlich wieder verlassen hatten, verliesen wir uns lieber auf das Navi und gaben als Ziel Neckarhausen ein. Das Navi brachte uns wieder auf eine schöne Strecke an Seckenheim vorbei nach Neckarhausen. Wir überlegten kurz, ob wir hier die Fähre über den Nackar nehmen sollten, beschlossen aber auf dieser Seite des Neckars zu bleiben um später nicht durch Heidelberg zu müssen. Die Strecke am Neckar entlang war sehr schön, wenn auch auf einem Abschnitt das Radfahren verboten ist. Da aber in diesem Abschnitt kein Mensch unterwegs war, ließen wir uns langsam durchrollen. Bis Wieblingen folgte noch ein sehr schöner Abschnitt. Wir hielten uns dann Richtung Eppelheim. Da Bettinas Trinkflasche teilweise ausgelaufen war, kaufte Bettina sich in Eppelheim noch eine Flasche Wasser. Weiter ging es durch den Kurpfalzhof, wo die Bäckerei leider geschlossen hatte. Etwas weiter fanden wir aber dann einen Verkaufsautomaten an einem Hof, wo Getreidekerne angeboten wurde. Wir kauften dort wieder Emmer als Reisersatz. Weiter ging die Fahrt an der Raststääte Hadrtwald entlang und weiter auf dem Speyerer Weg Richtung Motodrom Hockenheim. Die Überquerung der B291 ist wegen des schnellfließenden Verkehrs nicht ganz unproblematisch, war aber gefahrlos möglich. Am Motodrom wechselten wir auf den Ketscher Weg und weiter auf dem Pumpwerkweg nach Hockenheim. Mittlerweile war das Navi auf die Heimatadresse programmiert und leitete uns sicher und verkehrsarm durch Hockenheim. Weiter ging es Richtung Neulußheim, wo wir überlegten, ob wr über die alte B36 oder östlich am Erlichsee entlang fahren sollten. Da uns inzwischen ein recht starker Gegenwein entgegen wehte, entschied ich mich über Neulußheim am Erlichsee entlang zu fahren. Am Ende des Weges war dann ein Akkuwechsel erforderlich. Bei weiterem starkem Gegenwind ging es weiter Richtung Philippsburg und Rheinsheim, wo wir uns für die Route "durchs Wäldchen" entschieden. Danach ging es auf üblichem Weg über die Rheinbrücke nach Hause.
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