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🏁 Grande Finale – Von der Neckarquelle bis zum Bodensee: Zwei Quellen, ein See und das verdiente Gravel-Glück
🏁 Grande Finale – Von der Neckarquelle bis zum Bodensee: Zwei Quellen, ein See und das verdiente Gravel-Glück
MiMo went gravel riding
July 4, 2026
04:29
83.5km
18.6km/h
50.7km/h
580m
850m
Wahoo ELEMNT ROAM v2
Der letzte Tag des Heidelberg–Schwarzwald–Bodensee-Radwegs steht an. Von Schwenningen nach Radolfzell warten nur noch wenige Anstiege – zumindest behauptet das Höhenprofil. Gravel-Fahrer wissen: "Nur noch ein kleiner Hügel" ist oft die kreativste Form der Streckenbeschreibung. 😉
Nach gerade einmal 900 Metern wartet bereits das erste Highlight: die offizielle Neckarquelle im Stadtpark Möglingshöhe. Als Mannheimer Bub, der einst mit Rhein- und Neckarwasser getauft wurde, war ein kurzer Stopp natürlich Pflicht. Von hier beginnt der Neckar seine Reise, bevor er nach 362 Kilometern wieder in Mannheim in den Rhein mündet.
Nach rund 16 Kilometern folgt schon die nächste Quelle – diesmal die offizielle Donauquelle in Donaueschingen, wo Brigach und Breg zur Donau zusammenfließen. Fast wäre ich daran vorbeigefahren, schließlich hatte ich vor zwei Jahren bereits die Bregquelle an der Martinskapelle in Furtwangen besucht, die aus geografischer Sicht als eigentlicher Ursprung der Donau gilt. Jetzt kann ich immerhin sagen: Beide Quellen abgehakt. ✔️
Ein kurzer Fotostopp lohnt sich außerdem am markanten blauen Rathaus im Jugendstil, am Donauquelltempel und am Schloss Donaueschingen. Wenige Kilometer später wartet noch die idyllische Holzbrücke über die Breg bei Aasen-Köndringen – ein weiteres schönes Fotomotiv.
Die vorletzte Steigung kurz vor Fürstenberg erinnert dann noch einmal daran, dass die Tour erst im Ziel wirklich vorbei ist. Dafür gibt's oben fantastische Ausblicke über die Baar, den Schwarzwald und bis zur Schwäbischen Alb.
Und dann... der allerletzte Anstieg. Die Beine fragen zwar bereits nach Feierabend, doch oben wartet die Belohnung: Bei guter Sicht zeigen sich tatsächlich die Schweizer Alpen. Besser kann ein Finale kaum aussehen.
Ab jetzt heißt es rollen lassen. Über Tengen, Büßlingen, Riedheim und Hilzingen geht es durchs Hegau nach Singen – stets begleitet vom Hohentwiel mit seiner imposanten Festungsruine. Kurz vor Moos blitzt dann endlich der Bodensee zwischen den Bäumen hervor. Ein Moment, der sofort alle verbliebenen Höhenmeter vergessen lässt.
Nach 81 Kilometern ist Radolfzell erreicht – und damit auch das Ziel des Heidelberg–Schwarzwald–Bodensee-Radwegs.
315 Kilometer und rund 2.850 Höhenmeter später ist das Abenteuer geschafft.
Fazit
Der Heidelberg–Schwarzwald–Bodensee-Radweg ist eine abwechslungsreiche Tour quer durchs "Ländle". Mit rund 80 % Asphalt und 20 % gut fahrbarem Schotter ist er auch für Gravel-Einsteiger bestens geeignet. Die ADFC-Qualitätsradroute verbindet historische Städte, beeindruckende Natur und die schönsten Landschaften Baden-Württembergs – vom Kraichgau über den Schwarzwald bis an den Bodensee.
Wer Baden-Württemberg einmal auf zwei Rädern komplett durchqueren möchte, findet hier eine rundum empfehlenswerte Tour. Und keine Sorge: Der Schotter ist meist so brav, dass selbst der Kaffee im Flaschenhalter gute Chancen hat, bis ins Ziel durchzuhalten. 🚴
Waypoints
Route Details
Elevation
Highest point (770 m)
Lowest point (410 m)
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