Routes

Planner

Features

Updates

App

Login or Signup

Get the App

Login or Signup

MiMo

Followers

0

Following

0

Follow

Recent Activity

planned a hike.

about 6 hours ago

Los Sauces - Haltestelle Los Catalanes

02:31

7.12km

2.8km/h

500m

180m

Map data © OpenStreetMap contributors

went for a hike.

a day ago

Wanderung vom Centro de Visitantes Pico Ovejas… oder: Wie uns der Wind höflich, aber bestimmt wieder nach Hause schickte Geplant war eine elegante West-Ost-Passage über den Pico Ovejas runter auf die Ostseite nach Velhoco. Elegant blieb es – nur eben nicht lange. Denn das Wetter hatte andere Pläne und teilte uns diese ziemlich deutlich mit. Wir parkten unser Auto am Centro de Visitantes Caldera de Taburiente. Bereits beim Aussteigen begrüßte uns der Wind persönlich – mit einer derartigen Wucht, dass das Schließen der Autotür zur ersten Kraftübung des Tages wurde. Fitnessstudio? Überbewertet. La Palma regelt das. Direkt hinter dem Besucherzentrum beginnt der Weg, der uns durch steinerne Gassen führt. Es ist wirklich beeindruckend, was die Bauern hier geleistet haben. Stein für Stein wurde gestapelt, geschleppt, sortiert und verbaut. Während wir beim Wandern schon über einen einzelnen Stein stolpern, haben diese Menschen offenbar ganze Gebirge umdekoriert. Wo früher Getreide angebaut wurde, genießen heute kräftige Rinder, Pferde und Ziegen ihr entspanntes Weideleben. Vermutlich schauen sie Wanderer an und denken: „Ach, ihr Armen. Ihr geht freiwillig nach oben?“ Unser Blick wanderte allerdings immer wieder sorgenvoll hinauf zur Cumbre Vieja. Wenn der Wind hier unten schon solche Ambitionen zeigt – wie wird er uns da oben wohl empfangen? Mit Handschlag oder gleich mit einem Roundhouse-Kick? Nach etwa 3 km erreichen wir die Ermita Virgen del Pino. Da wir hier schon öfter waren, verzichten wir heute auf einen Besuch. Man muss ja Prioritäten setzen. Und unsere Priorität hieß: Überleben des Aufstiegs. Ab hier werden die Wanderstöcke ausgefahren – der Camino Real beginnt. In endlosen Serpentinen geht es bergauf. Und dann begegnen sie uns: Trailrunner. Viele Trailrunner. Sehr viele Trailrunner. Sie kommen uns entgegen. Sie überholen uns. Sie kommen wieder entgegen. Offenbar laufen sie mehrfach hoch und runter. Freiwillig. Ohne verfolgt zu werden. Früher wäre „Laufen“ für Palmeros vermutlich nur dann infrage gekommen, wenn ein wütender Stier hinter ihnen her gewesen wäre. Heute ist es Volkssport. Zeiten ändern sich. Während wir uns keuchend nach oben arbeiten, wird der Nieselregen stärker. Oben auf der Passhöhe folgen wir der rot-weißen GR-131-Markierung Richtung Roque de los Muchachos. Der Weg wird etwas angenehmer – das Wetter dafür deutlich unangenehmer. Temperatur gefühlt zwischen „Gefrierschrank“ und „Warum tun wir uns das an?“, dazu Schneeregen. Wir beschließen, bis zur nächsten Kreuzung aufzusteigen und dann umzudrehen. Eine kluge Entscheidung, wie wir uns einreden. Schließlich führt der weitere Weg extrem steil auf die Ostseite hinab – und wir kennen ihn nicht. Und wenn uns heute eines klar geworden ist, dann: Der Berg ist stärker. Und der Wind sowieso. Der Rückweg erfolgt ohne Pause. Nicht aus sportlichem Ehrgeiz, sondern aus dem starken Wunsch heraus, möglichst bald wieder warm zu sein. Unsere Motivation: die Aussicht auf unsere Dachterrasse bei strahlendem Sonnenschein und angenehmen 24 Grad. Ja, La Palma ist ein Ort, an dem man morgens fast erfriert und nachmittags überlegt, ob man noch ins Meer springt. Ganz ohne Pause ging es dann aber doch nicht. Unten an der Ermita fanden wir ein sonniges Bänkchen – und plötzlich war sie wieder da, unsere Picknick-Motivation. Der Mensch ist eben doch ein Sonnenwesen. Fazit:
Auch wenn wir unsere geplante West-Ost-Durchquerung nicht vollendet haben, war es eine großartige Wanderung. 15,5 km und 980 Höhenmeter – und wir waren selbst ein bisschen beeindruckt von uns. Der Berg hat uns zwar nicht komplett durchgelassen, aber immerhin hat er uns getestet. Und wir sind nicht durchgefallen. Fortsetzung folgt. Beim nächsten Mal. Vielleicht. Wenn der Wind Urlaub

05:08

15.3km

3.0km/h

980m

980m

went for a hike.

5 days ago

Improvisation ist alles: Von der Bar zum Aussichtsglück Eigentlich – ja eigentlich! – wollten wir geschniegelt und gestriegelt unsere Küstenwanderung auf dem GR 130 von Tijarafe zum Mirador del Time fortsetzen. Der Plan stand. Die Motivation auch. Dann kam die Straße LP 1.
Mit Bauarbeiten.
Und Absperrungen.
Und einem sehr klaren „Hier kommt ihr heute nicht durch“. Also standen wir da. Wanderstiefel geschniegelt, Plan zerrissen. Zum Glück gab es die gute Fee vom Tourismusbüro in Tijarafe, die uns mit einem Lächeln und einem „Warum fahren Sie nicht einfach…?“ vor dem kompletten Wander-Frust rettete. Spontan ist schließlich das neue Durchgeplant. 🚌 Plan B beginnt an einer Bar Da wir ganz schlau (dachten wir zumindest) das Auto am Mirador del Time geparkt hatten und mit dem Bus nach Tijarafe gefahren waren, mussten wir nun kreativ werden. Noch mehr Zeit verlieren? Niemals! Also wieder in den Bus. Zwei Stationen zurück.
Ziel: Bar Versalles. Eine Wanderung, die an einer Bar beginnt, kann eigentlich nur gut werden. Kaum ausgestiegen, ging es los – und zwar wie immer auf La Palma: sofort steil nach oben. Kein Einlaufen, kein „ach, wir starten mal gemütlich“. Nein. Direkt Waden-Workout Deluxe. Erst noch zwischen Häusern hindurch, dann schmale Pfade, eingerahmt von alten Steinmauern. Romantisch? Ja.
Anstrengend? Auch ja. 🌲 Kiefern, Kurven und kleine Umwege Kurz vor dem Rastplatz El Pinar hätten wir theoretisch pausieren können. Theoretisch.
Praktisch dachten wir: „Ach komm, läuft doch!“ (Spoiler: Es lief. Bergauf.) Ab dort folgten wir tapfer dem PR LP 10 (gelb-weiß markiert, für alle, die gern wissen, wem sie ihre Oberschenkel verdanken dürfen) Richtung Torre del Time. Auf und ab ging es durch lichten Kiefernwald. Dieses typische „Es ist doch gar nicht so steil“ – während die Beine langsam anderer Meinung sind. 🗼 Der Turm, den wir heroisch ignorierten Unterhalb des Torre del Time standen wir vor einer wichtigen Entscheidung:
Noch mehr Höhenmeter sammeln oder so tun, als hätten wir ihn aus rein strategischen Gründen ausgelassen? Wir entschieden uns für strategische Vernunft. Statt Gipfelsturm bogen wir rechts auf den GR 131 ab – der uns zuverlässig (und ohne weitere Heldentaten) zum Parkplatz am Mirador del Time führte. Dort stand unser Auto.
Geduldig.
Unbeeindruckt.
Und vermutlich leicht amüsiert über unseren Improvisations-Marathon. 🎉 Fazit Geplant war Küstenromantik.
Bekommen haben wir Höhenmeter-Intervalltraining mit Bar-Start. Aber genau das macht es doch aus:
Eine Wanderung ohne Umplanung ist nur ein Spaziergang mit Rucksack. Und ganz ehrlich – wenn am Ende der Mirador del Time wartet, war sowieso alles richtig gemacht Und diese schöne Hundegeschichte🐕 Der schwarze Wanderprofi Ab Kilometer 1,2 nahm unsere Wanderung eine unerwartete Wendung – in Form eines sehr großen, sehr schwarzen und offensichtlich sehr entscheidungsfreudigen Hundes. Er schoss plötzlich aus einem Grundstück, auf dem eine Gärtnerin gerade mit dem Rasenmäher beschäftigt war. Sie rief noch halbherzig „¡Ven aquí!“, aber man merkte sofort: Dieser Hund hatte heute andere Pläne. Und wir waren jetzt sein Projekt. Zunächst dachten wir, er würde nach ein paar Metern das Interesse verlieren. Tat er nicht.
Wir blieben stehen – er blieb stehen.
Wir gingen schneller – er ging schneller. Selbst entgegenkommende Wanderer, die durchaus wie geeignete „Ersatzgruppen“ aussahen, ignorierte er völlig. Offensichtlich hatte er Qualitätsansprüche. Mit jedem Kilometer wurde uns klar: Das hier ist keine zufällige Begegnung. Das ist eine feste Bindung auf Zeit. Allmählich begannen die Krisengespräche: * „Vielleicht bleibt er einfach irgendwann zurück?“ * „Wir könnten ihn am Ende… äh… stehen lassen?“ * „Muss einer mit dem Linienbus zurückfahren? Darf man in Spanien eigentlich 40-Kilo-Hunde im Bus transportieren?“ Der Hund trottete währenddessen zufrieden neben uns her, als hätte er die ganze Tour organisiert. Am Auto angekommen, setzte er sich vor uns hin und sah uns an. Dieser Blick sagte ganz klar:
„Also gut. Wer fährt?“ In einem Anflug von pädagogischer Konsequenz öffnete ich die hintere Autotür und sagte spaßeshalber: „Einsteigen!“ Und was macht er?
Er springt seelenruhig hinein und setzt sich auf den Rücksitz, als hätte er nie etwas anderes getan. Damit war die Sitzverteilung eindeutig geregelt. Zwei aus der Gruppe beschlossen spontan, noch gemütlich einen Kaffee trinken zu gehen, während ich mit Beate (die einige spanische Hunde-Kommandos beherrschte) unserem temporären Vierbeiner-Tourguide zurück zum Ausgangspunkt fuhr. Ganz bis zu seinem Grundstück kamen wir nicht, also ließen wir ihn ein Stück unterhalb aussteigen. Wir begleiteten ihn noch ein paar Meter bergauf – fürs gute Gewissen – und nutzten dann den Moment, um uns möglichst unauffällig wieder ins Auto zu schleichen. Motor an. Schnell weg. Ein paar Meter später bemerkte er den kleinen strategischen Rückzug. Er blieb stehen und sah uns hinterher – leicht irritiert, vielleicht ein bisschen enttäuscht. Aber was hätten wir machen sollen?
Er hatte uns schließlich engagiert – nicht wir ihn!

04:35

9.08km

2.0km/h

450m

530m

likes this.

planned a hike.

5 days ago

03:54

9.82km

2.5km/h

550m

670m

Map data © OpenStreetMap contributors

planned a hike.

6 days ago

07:31

14.0km

1.9km/h

1,060m

1,560m

Map data © OpenStreetMap contributors

planned a hike.

6 days ago

08:19

13.5km

1.6km/h

1,550m

1,540m

Map data © OpenStreetMap contributors

planned a hike.

February 20, 2026

02:29

6.68km

2.7km/h

440m

440m

Map data © OpenStreetMap contributors

went for a hike.

February 18, 2026

02:25

7.01km

2.9km/h

450m

430m

and like this.

went for a hike.

February 14, 2026

Die Wanderung von Santo Domingo (Garafía) nach Puntagorda auf La Palma ist nichts für Couch-Potatoes – aber ein Fest für alle, die gern schwitzen und dabei glücklich aussehen. Sie ist Teil des berühmten GR 130 (Camino Real) im Nordwesten der Insel und führt durch eine Landschaft, die aussieht, als hätte ein Riese mit Begeisterung Falten hineingeknetet. Route: Vom verschlafenen Santo Domingo de Garafía geht’s Richtung Puntagorda – immer schön dem GR 130 nach. Verlaufen ist schwierig, außer man folgt lieber Ziegenpfaden als Wegweisern. Charakter: Anspruchsvolle Schluchtenwanderung. Heißt übersetzt: Es geht runter. Und wieder rauf. Und wieder runter. Die Barrancos sorgen dafür, dass man seine Waden spätestens nach der dritten Schlucht persönlich kennenlernt. Landschaft: Tiefe Schluchten, idyllische Bauernhöfe, weite Kiefernwälder – und zwischendurch diese herrlich skurrilen Drachenbäume, die aussehen, als hätten sie ein Fantasy-Casting gewonnen. Highlights: Neben großartigen Ausblicken (besonders rund um Puntagorda) gibt’s authentische Einblicke in das traditionelle Leben im Norden. Und natürlich dieses Gefühl, sich jede Aussicht redlich verdient zu haben. Anschluss: Wer danach noch Energie übrig hat (Respekt!), kann dem GR 130 weiter Richtung Süden folgen – etwa in Richtung Tijarafe. Für alle anderen gibt’s bestimmt irgendwo ein kühles Getränk. Fazit: Viele Höhenmeter, viele „Warum tue ich mir das an?“-Momente – und mindestens genauso viele „Wow, ist das schön!“-Augenblicke. Gute Grundkondition empfohlen, Humor dringend angeraten.

04:53

11.7km

2.4km/h

680m

340m

, , and others like this.

planned a hike.

February 14, 2026

Map data © OpenStreetMap contributors
Loading