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Marcel Schaller went for a hike
June 24, 2026
03:27
11.3km
3.3km/h
340m
1,510m
Der dritte Tag schien vom Höhenprofil her zunächst einmal etwas entspannter zu werden, denn es standen deutlich weniger Höhenmeter im Aufstieg auf dem Programm. Dass sich allerdings auch 1.500 Höhenmeter bergab ordentlich in die Oberschenkel brennen können, dazu später mehr.
Los ging es zunächst ganz entspannt im Hotel. Das Bus-Taxi brachte uns direkt zur Talstation der Rifenalbahn, die uns zusammen mit der anschließenden Weinbergbahn in schönster Sessellift-Manier hinauf auf den Krahberg schaukelte. Hier begann nun die eigentliche Wanderung. Auf einem schmalen Pfad ging es stetig hinauf zur Glanderspitze auf 2.512 Metern. Bei den bereits am Vormittag sommerlichen Temperaturen war das durchaus schweißtreibend.
Witzigerweise sammelten wir dort oben unser erstes Gipfelkreuz der Tour ein. Lange hielt dieser Rekord allerdings nicht, denn wenig später folgte auf dem Piller direkt das zweite. Dazwischen lag ein herrlicher Gratweg, der nicht nur fantastische Ausblicke bot, sondern uns auch eine Begegnung mit einigen Bergziegen bescherte, die völlig entspannt in der Sonne chillten und sich von den vorbeiziehenden Wanderern überhaupt nicht beeindrucken ließen.
Kurz darauf begann der lange Abstieg. Dieser führte zunächst über felsige Wege und durch wunderschöne, rot blühende Heidelandschaften. Mit jedem Höhenmeter wurde der Pfad allerdings steiler und steiniger. Irgendwann fühlten wir uns dabei tatsächlich ein wenig an den Gipfelabstieg vom Kilimandscharo erinnert. Gleichzeitig brannte die Sonne mittlerweile gnadenlos vom Himmel und die Hitze machte sich immer stärker bemerkbar.
Umso größer war die Freude, als endlich die Larcher Alm in Sicht kam. Die Pause dort hatten wir uns mehr als verdient. Mit einer absolut göttlichen Kaspressknödelsuppe und einem Stück Kuchen wurden die Energiespeicher wieder aufgefüllt und die Motivation für die restlichen Kilometer kehrte schlagartig zurück.
Anschließend ging es weiter talwärts. Der Weg führte über Stock und Stein, durch schattige Waldabschnitte und über saftige Wiesen bis an den Ortsrand von Wenns. Nur das letzte Stück hatte es noch einmal in sich, denn auf Asphalt ging es steil hinunter ins Dorf. Dort angekommen stiegen wir in den Bus, der uns noch ein Stück weiter hinein ins Pitztal zu unserem Hotel brachte.
Wie schon an den Tagen zuvor stand auch heute wieder die Sauna zur Regeneration auf dem Programm. Das war angesichts der müden Beine auch dringend nötig, denn morgen wartet mit der Braunschweiger Hütte auf knapp 3.000 Metern ein echter Wadenbeißer auf uns.
Schauen wir mal, was der nächste Tag so bereithält …
Waypoints
Route Details
Elevation
Highest point (2,510 m)
Lowest point (1,030 m)
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