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Räuber Hotzenplotz went gravel riding
June 13, 2026
06:44
88.0km
13.1km/h
50.7km/h
1,770m
1,740m
Garmin fēnix 7X
Wunderschönen guten Tag, Tagwach 07:30, zum Fenster rausgeschaut, herrliches Wetter, herrliche Aussicht, immer noch! Heute etwas wärmer, also kurz ins Frühstück, zusammenpacken und um 09:00 abdüsen, back on the road. Erst mal runter Richtung Diga di Lago di Occhito. Ist das wieder ein geiler Tag ich könnte Juchzen ;-)
Aber halt nochmals, erst ein Geburtstagsvideo für Jeffrey machen und ihm zum großen runden Geburtstag gratulieren aus der Ferne. Und natürlich dasselbe an Tashi, wenn auch ein Tag verspätet, dann geht’s weiter.
Der Vormittag sieht relativ streng aus, die ersten 30km muss ich die ganze Höhe machen und werde mich dann vorwiegend auf 750-960m bewegen.
Unten am Lago di Occhito angekommen überquere ich die Diga von Molise her und komme in Apulien an ;-) der See ist halbe/halbe und versorgt die nördliche Region von Apulien.
Ich denke immer, dass ich hier irgendwie am Ar… der Welt bin aber in Carlantino sieht alles sehr zeitgemäß aus ja mitten im Dorf gibt es sogar eine Elektroladestation für allerlei von eMobility Vehicle. Wunderschön gelegen oberhalb des Lago mit einer absolut geilen Aussicht! Aber weiter gehts, nebenbei meinem Knie geht es wieder ganz gut, wesentlich abgeschwollen!
Je höher ich komme je mehr Windfarmen sieht man und ich hab offensichtlich eine Tour auf dem Kamm gewählt, links und rechts runter, soweit das Auge reicht Landwirtschaft und 100te möglicherweise 1000e von Windräder in jeder Altersklasse und Zuständen. Sehr moderate Anstiege gut zu fahren ohne das letzte aus sich heraus pressen zu müssen. Leider musste ich doch mal Absteigen und laufen über 15% Steigung und dann noch sterrata und ich einfach langsam leer in den Beinen.
Kein einziges Resti oder Ähnliches auf meinem Weg. Bei etwa km 50, kurz vor Roseto Valfortore, müsste ich eigentlich links weg, aber mal schauen ob das Roseto was zu essen bietet. Bevor ich da runter fahre und wieder alles zu ist rufe ich in die Dorfbar an und frag obs was zu futtern gibt - no sorry aber La Locanda wahrscheinlich … angerufen und gleich abgehängt, ja gut da ist jemand, fahre runter 2km und verliere etwa 200hm, in diesem Dorf müssen die Hühner ihre Eier in Säcke rumtragen sonst kugeln die ins Tal!
La Locanda di Tullio è Amalia hat sich gelohnt und aus Angst ich musste evt wieder ohne Essen ins Bett, hab ich mich dann leicht ueberfressen
Und voll Wasser wieder auf dem Weg gemacht. Habe den kürzesten Weg gewählt um wieder auf die Strecke zurückzukommen. Peinlich ging nicht mehr Straße zu steil, ich zu voll und die Sonne brennt toll runter.
Oben angekommen schwinge ich mich ( eher aufs Bike klettern) auf das Rad und ab geht’s. Sehr moderate Anstiege bringen mich wieder auf die Höhe mit anschließend leicht coupierten Abfahrten. Irgendwie macht dann meine Routenplanung doch noch etwas Eskapaden, entweder gibt’s die Straße gar nicht, momentan nicht oder die letzten 6 km auf der SP122/125? Ist offensichtlich der Asphalt ausgegangen, viel mehr als Schritttempo im Geröll geht einfach nicht, ich seh die Straße schon gar nicht mehr vor Schüttelei und das beginnt tierisch zu nerven. Bei der Umstellung von Gravel auf Rennrad hat Komoot doch noch ein paar Punkte im Gravel beibehalten, die zerstören den ganzen guten Tag. Aber wie auch immer nachmittags unten angekommen konsultiere ich Google Maps und suche eine Unterkunft. Das Agriturismo Regio Tratturo mit Bio und Nachhaltigkeit ist da ein gefundenes Fressen. Fein war’s und wieder Zuviel! Hoffentlich finde ich das richtige Maß wieder, aber nach den Abenden ohne znacht, kein Wunder. Fazit ohne ist fast angenehmer als überfressen 😜
Waypoints
Route Details
Elevation
Highest point (970 m)
Lowest point (160 m)
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