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Heinz Klocke went for a hike
June 12, 2026
05:22
19.3km
3.6km/h
240m
230m
Wilder Mann, Kohlrabiinsel, Cotta, Löbtau, Naußlitz, Roßthal, Pesterwitz. Kohlsdorf, Zauckerode, Alter Bahndamm, Potschappel, Döhlen
Der Start ist also direkt an der Haustür. Um nach Mickten zu gelangen nehme ich die Rehefelder Str. An dieser Straße steht die kath. Kirche St. Josef. Besonders erwähnenswert ist der freistehende Glockenturm und auch die Fertigung von Ornamenten und Fassadenschmuck aus Beton. Beim Ballhaus Watzke, B 2 u. 3, erreiche ich die Kötzschenbrodaer Str. Die führt ein Stück an der Elbe entlang bevor sie landeinwärts abschwenkt. Ich bleibe an der Elbe und quere bald die Flutrinne an ihrem Anfang. Bei Hochwasser ist diese Straße narürlich gesperrt. Und nach der Flutrinne betrete ich eine "zeitweise" Insel, die "Kohlrabiinsel".
Dort komme ich bald an der bekannten
gaststätte
Lindenschänke vorbei. Dass ich hier immer noch in Mickten bin, zeigt mir das Straßenschild, B 5, an. An der ehem. Schiffswerft Übigau vorbei, erreiche ich die Flügelwegbrücke. Heute werde ich nicht schon wieder den Hafenkran fotografieren - nehme ich mir vor. Als ich dann aber sein Spiegelbild in der Elbe sehe, drücke ich doch den Auslöser. So hatte ich das wohl noch nicht gesehen denn zumeist gehe ich in entgegengesetzter Richtung. Bald habe ich Altcotta erreicht und mache ein Foto vom Rathaus. Und zwar aus der Richtung von der die Morgensonne den Bau anstrahlt. Aber heute gibt es keine Sonne. Ein dichter, dunkler Wolkenvorhang bedeckt den gesamten Himmel. Und aus dem kommen heute noch mehrmals Regensprüher. So auch jetzt und ich muss mein Tab unter die Jacke stecken. Das muss ich heute noch einige Male machen. In Löbtau gelange ich auf die Kesselsdorfer Str. Und von der geht bald die Saalhausener ab. Auf diese biege ich ein. Sie wird mich über Naußlitz und Roßthal nach Pesterwitz bringen. Gleich nach einem kurzen Wegstück ist mir ein Haus ein Bild wert, B 9. Es ist ein interessanter Kopfbau an zwei spitz zusammentreffenden Straßen. Und so ist die Hausform auch nicht rechtwinklig. Aber auch das hier befindliche indische Restaurant, Der Deccan, macht das Haus interessant. Ich hab's schon ausprobiert. Hier wird südindische Küche angeboten. Meinen Geschmack trifft das Südindische nicht so richtig. Meine Straße geht nun ständig bergan. Da ist es ganz gut, dass keine Sonne scheint, mir wird es auch so warm. In Pesterwitz halte ich mich nicht auf. Weil es gerade wieder deutlich sprüht, sind auch alle Bänke nass. Ich quere den Ort und biege nach Kohlsdorf ab. Dort weiß ich in einem Spielpark eine kleine Schutzhütte. Die würde mir jetzt einen trockenen Sitzplatz bieten. Aber erst einmal übersehe ich die und muss nun wieder ein Stück zurück gehen. Frisch ausgeruht quere ich anschließend den Ort. Es ist eine Art Straßendorf, nur dass es hier zwei Straßen sind an denen die Häuser stehen. Auf jeden Fall war es interessant denn so war ich hier noch nicht gegangen. Der Nachbarort an meiner Strecke ist Wurgwitz. Den berühre ich aber nur an einem Haus. Ich nehme einen Feld- und Wiesenweg am Rande des Weinberges nach Zauckerode. Im Vorjahr hatte dort eine kleine Ziegenherde geweidet. Einige Tiere kamen freundlich meckernd zum Zaun. Sie wollten wohl gestreichelt werden. Ja, wenn man so freundlich begrüßt wird, da kann das auch mal mit Gemeckere sein. Aber heute ist hier alles leer und verlassen. Ich erreiche Zauckerode und damit auch den alten Bahndamm der ehemls als Kohlenbahn errichteten Eisenbahnstrecke. Die war bis 1952 in Betrieb. Vor einigen Jahren hat man hier einen Rad/Fußweg geschaffen. Sein Name "Edgar-Rudolph-Weg". Der bringt mich bis nach Potschappel. Ich gehe nun bis nach Döhlen und beende am Platz des Friedens die heutige Tour.
Waypoints
Route Details
Elevation
Highest point (330 m)
Lowest point (150 m)
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