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Ute and others went on an adventure
May 20, 2026
04:42
203km
43.2km/h
2,970m
2,960m
Für heute steht eine alte Eisenbahnstrecke auf dem Programm. Zur Freude von Clara, Njeri, Betty und Gina soll diese sogar geschottert sein. Wir starten nach dem Frühstücken und nehmen Kurs auf Budva. Hier ereilt uns auch sogleich ein fetter Stau wegen einer Baustelle. Wir schlängeln uns soweit möglich an den Autos vorbei, fahren sogar auf der rechten Seite auf der Baustelle selbst um weiter zu kommen. Irgendwann stehen LKW und Bus so nebeneinander, dass es kein Durchkommen mehr gibt. 😵💫🤮 Die Sonne scheint heute ordentlich und uns wird heiß. Ein Baustellenarbeiter. bedeutet uns wir sollen hinter den Baken fahren. Das tun wir natürlich sofort obwohl es stellenweise ziemlich eng ist. Irgendwann nach einer gefühlten Ewigkeit sind wir endlich durch die Baustelle durch und fahren weiter nach Budva. Dort angekommen stellen wir fest, daß dies mit Sicherheit der scheußlichste Ort dieser Welt ist. Budva präsentiert sich uns als brutalistische Betonwüste und Partymeile, denn wir sehen beim Durchfahren nur Beton Bausünden und einen Club nach dem anderen. 🫣🤢 Hier gibt es mehr Beton als anderswo und Nachts muss hier der Partybär steppen. Für uns ist es schlichtweg gruselig!!!
Wir schlängeln uns weiter entlang der Küste bis nach Bar. Dort verabschieden wir Betty, denn die fährt nun über die asphaltierte Strecke nach Virpazar wo sie dann wieder Clara, Njeri und Gina treffen wird. Wir drehen uns nun etwas im Kreis, da wir den Einstieg in die geschotterte alte Eisenbahnstrecke suchen, welche einst von Bar nach Virpazar führte. Inzwischen gibt es dort keine Gleise mehr sondern nur noch den Weg, den einst die Eisenbahn gefahren ist. Auf etwas abenteuerliche Weise und nach mehrmaligem drehen finden wir unseren Weg, der uns gleich zu Anfang eine kleine Wasserdurchfahrt beschert und sich dann als rumpeliges Weglein von einem kleinen Ort zum anderen schlängelt. Das Gestrüpp hängt zum Teil. von oben herab und schlägt beim vorbeifahren uns an den Helm. Wir treffen dann wieder auf die kleine R-28, die zum Teil auf der alten Eisenbahnlinie liegt. An einem Aussichtspunkt legen wir eine Pause ein. Wir sehen dort 3 einheimische Mädchen, die ebenfalls die schöne Aussicht genießen und sich ihre Malsachen mitgebracht haben. Pinsel und Malkarton lagen ausgebreitet vor ihnen.
Wir fahren weiter und verpassen prompt den Wiedereinstieg in die geschotterte Strecke🤗. Aber egal, denn als wir sehen wo die Piste rausgekommen wäre, waren wir froh sie nicht gefahren zu sein. Am Ausgang der Piste steht ein fetter Bagger auf einem Erdwall. Ein vorbeifahren wäre unmöglich gewesen und wir hätten alles zurück fahren müssen. Also Glück gehabt. 💪🏻 Wir fahren dann wieder ein Stück auf der R-28 bevor wir in die Abzweigung zum alten Eisenbahntunnel einbiegen. Diese Röhre bietet uns außer Steigung alles was man so in einem geschotterten dunklen 1,5 km langen Tunnel finden kann. Enge, Finsternis, Sand, tiefe Schlaglöcher gefüllt mit Wasser, Rinnen und Schlamm. Ach ja, die Röhre macht noch eine leichte Krümmung was aber kein Problem war, da unsere Mädels mit ausgezeichnetem Licht ausgestattet sind.
Nach der Tunnel surprise geht es auf einer winzigen Straße teils über sehr enge Kehren nach Virpazar wo wir dann auch Betty treffen. Wir fahren weiter zum Skadarsko Jezero wo wir dann eine Kleinigkeit essen und den Blick auf den See genießen.
Anschließend nehmen wir Kurs auf Podgorica und landen, wie soll es auch sonst sein, wieder in einem kilometerlangen Stau. 😵💫 Ursache waren ausgiebige Teerarbeiten. Ach ja, inzwischen war die Temperatur auf über 30°C angestiegen und wir stehen wie die Brathühner in der Sonne. 🥵🍗🍗🍗🍗🥵 Natürlich haben wir uns dynamisch angestellt und fahren wo es irgend geht zwischen den Autos, LKW und Bussen durch. Wir flüchten nach oben in die Berge in Richtung Cetinje. Dort bekommen unsere Mädels erst mal ordentlich Sprit eingefüllt.
Wir beschließen auf dem Rückweg die alte Straße mit den 23 Kehren und dem wunderschönen Blick auf die Bucht von Kotor zu nehmen. Hier windet man sich gute 1000 Höhenmeter den Berg bis nach Kotor hinab. Nur leider finden wir auch hier einen satten Stau vor, da selbstmörderische Busfahrer mit touristengefüllten Bussen wie wild in den Kehren rangieren und den gesamten Verkehr blockieren. Auch hat die Straße hier nur eine Breite von nur 1,5 Autos, was die Situation gewaltig verschärft.
Wir sind platt als wir unsere Unterkunft erreichen und froh aus den Motorradklamotten raus zu kommen.
Nach einer Dusche genießen wir ein super leckeres Abendessen an der Promenade von Doprota. 😊🤗
Waypoints
Route Details
Elevation
Highest point (1,050 m)
Lowest point (0 m)
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