Routes

Planner

Features

Updates

App

Login or Signup

Get the App

Login or Signup

Login or Signup

Eifel-Mateo experienced this adventure with komoot!

Have your own adventure with the #1 outdoor app today.

Sign up or log in

Eifel-Mateo
Completed activities

Goslar (NI) - Breite Tor - Werderhof - Klusfelsen mit Kluskapelle - Petersberg (Ruine Kirche St. Petri)

Eifel-Mateo
Completed activities

Goslar (NI) - Breite Tor - Werderhof - Klusfelsen mit Kluskapelle - Petersberg (Ruine Kirche St. Petri)

went for a hike

May 13, 2026

Goslar (NI) - Breite Tor - Werderhof - Klusfelsen mit Kluskapelle - Petersberg (Ruine Kirche St. Petri)

01:14

5.16km

4.2km/h

70m

60m


Das Breite Tor war im Spätmittelalter das bedeutendste Stadttor der Bergbau- und Hansestadt Goslar. Es wurde im Jahre 1443 errichtet und in der Folgezeit zu einem Bollwerk ausgebaut, welches bereits für sich allein genommen so manche gewöhnliche Burganlage in den Schatten stellte.
Die Ausführung des Breiten Tores erfolgte als Doppeltor - vor dem noch heute vorhandenen inneren Tor stand ein äußeres Tor, welches wiederum von zwei großen Türmen flankiert wurde. Zwischen diesen beiden Toren befand sich die Kaserne für die Torwächter, ein Bauwerk, welches in unserer Zeit unter dem Namen "Werderhof" bekannt ist.

Der Werderhof in Goslar, gelegen in der Kornstraße 52, ist eine historische Torkaserne aus dem 15. Jahrhundert, die Teil der ehemaligen Stadtbefestigung am Breiten Tor war. Das denkmalgeschützte Gebäude diente früher den Torwächtern und ist heute als Teil des AMEOS Klinikums Goslar in eine Tagesklinik integriert.

Der Klusfelsen besaß ursprünglich diverse natürliche Höhlen, welche jedoch im Laufe der Zeit vom Menschen stark in ihrem Erscheinungsbild verändert wurden. Die Hohlräume im Sandstein dienten im Mittelalter einem Einsiedler als Wohnung. Von deren mittelhochdeutscher Bezeichnung "Kluse" bzw. Klause wurde der bis heute gebräuchliche Name des Felsens abgeleitet. Die Einsiedelei fand im Jahre 1169 erstmals urkundliche Erwähnung und der Klausner außerdem mehrfach Eingang in die Harzer Sagenwelt.

Über eine kleine Brücke gelangen Sie bis zum Höhleneingang der einstigen Marienkapelle. Der Überlieferung nach wurde dieser auch Kluskapelle genannte Gebetsraum in einer Felsengrotte im Jahre 1167 errichtet. Die Kapelle bestand bis in das 19. Jahrhundert hinein. Durch die vergitterte Felsöffnung wird der Blick auf eine Marienstatue im Inneren freigegeben.

Auf dem Petersberg, einer kleinen bewaldeten Erhebung nordöstlich
Erhebung nordöstlich des historischen Stadtzentrums von Goslar, befinden sich die Reste der Stiftskirche St. Petri, welche einst das Gotteshaus eines gleichnamigen Klosters darstellte. Die imposante Säulenbalilika mit westlichem Querschiff wurde um das Jahr 1050 errichtet, das Kloster selbst soll eine Stiftung der Agnes von Poitou, der Ehefrau des damaligen deutschen Kaisers Heinrich III., gewesen sein. An das Kirchenschiff baute man in der 2. Hälfte des 12. Jahrhunderts eine massives Turmanlage an. Der Legende nach sollen die Bauleute während der Bauphase in der Marienkapelle im nahegelegenen Klusfelsen gebetet haben.
Unter dem prunkvollen Bauwerk soll sich der Sage nach ein großer Hohlraum befinden. Angeblich sitzen dort die ehemaligen mittelalterlichen Kaiser des Deutschen Reiches an einer Festtafel versammelt. Einstmals pflückte hier ein spielendes Mädchen eine Blume, worauf sich der Berg öffnete und den Blick auf diese früheren Herrscher freigab. Als sich diese Nachricht in Goslar verbreitete, war das Volk davon überzeugt, daß die Wiederkehr der einstigen Machthaber und mit diesen die "gute, alte Zeit" unmittelbar bevorstand.
Doch die Hoffnung auf die Rückkehr der überschaubaren und somit scheinbar wohlgeordneten Verhältnisse der hochmittelalterlichen Welt blieb unerfüllt. Zu Beginn der Neuzeit wurden Kloster und Stiftskirche im Jahre 1527 von den Bürgern Goslars vollständig zerstört. Das einstige Gotteshaus der Mönche präsentiert sich daher in unseren Tagen als imposantes Ruinengelände. Die teilrekonstruierten Grundmauern vermitteln dem Besucher eine Vorstellung von den ursprünglichen Ausmaßen sowie der Lage der einzelnen

5 people liked this tour.

5

Share

Embed

Comments

Navigate

Send to Phone

Save

Waypoints

Route Details

Elevation

Nothing selected – click and drag below to see the stats for a specific part of the route.

Highest point (340 m)

Lowest point (280 m)

Sign up to see more specific route details

Sign up for free

Comments

guide_signup

Want to know more?

Sign up for a free komoot account to join the conversation.

Sign up for free

Loading
Explore
RoutesRoute plannerFeaturesHikesMTB TrailsRoad cycling routesBikepackingSitemap
Download the app
Follow Us on Socials

© komoot GmbH

Privacy Policy