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München - Venedig - Mailand 🌧️⛈️🌦️ Tag 3 vom Grossensaß nach Toblach
München - Venedig - Mailand 🌧️⛈️🌦️ Tag 3 vom Grossensaß nach Toblach
ThomasOnTour went for a bike ride
May 11, 2026
10:19
94.3km
9.1km/h
48.6km/h
1,210m
1,090m
Garmin Edge Explore 2
Aufgewacht bin ich heute um 6 Uhr nach guten acht Stunden Schlaf. Das rechte Knie hat sich allerdings dann doch bemerkbar gemacht. Ich hatte gestern im Laufe des Tages die Satteleinstellung noch einmal etwas angepasst und zumindest sollte es dadurch jetzt nicht schlimmer werden. Ganz ruhig ist es aber noch nicht.
Nach dem Frühstück im Hotel ging es gegen 8 Uhr los. Pünktlich zum Start setzte leichter Regen ein. Aber das gehört bei so einer Tour eben dazu und war nichts Dramatisches.
Die ersten drei Stunden ging es überwiegend bergab, unterbrochen nur von kleineren, teilweise aber durchaus knackigen Steigungen. Das Panorama war wieder wunderschön, besonders weil die Berge überall leicht im Nebel hingen. Das hatte stellenweise fast etwas Märchenhaftes. Nach rund 35 Kilometern gab es dann eine kleine Pause in Mühlbach mit Cappuccino und Kuchen.
Danach ging die Strecke genauso schön weiter, nur der Regen hörte langsam auf. Dafür blieb die Frage nach den richtigen Klamotten schwierig. Sonne, Wind, Regen, wieder wärmer — ich glaube, ich habe mich heute zehnmal umgezogen.
Irgendwann entlang eines kleinen Flüsschens im Wald habe ich einen anderen Radfahrer überholt. Als ich fast vorbei war, sprach er mich an und erzählte von Problemen mit seinem Zelt. Dabei stellte sich heraus, dass es ein junger Franzose auf dem Weg nach Japan war. Wirklich ein sehr netter Typ. Wir sind dann ein paar Kilometer zusammen gefahren und haben unterwegs geplaudert.
In Bruneck erzählte er irgendwann, dass er jetzt eine Pizza essen würde. Eigentlich bin ich ja nicht der Mensch für längere Stopps, aber in dem Moment klang das einfach zu gut. Also haben wir Pause gemacht und danach noch ein neues Zelt für ihn gekauft.
Den weiteren Teil der Etappe sind wir dann zusammen gefahren. Es ging durch schöne Täler mit kleineren Anstiegen und Abfahrten. Gegen Ende der Tour hörte man allerdings schon den Donner in der Ferne. Der Himmel sah inzwischen alles andere als freundlich aus und ich wurde deutlich schneller. Der junge Franzose hatte mit seinem schwer beladenen Fahrrad etwas mehr zu kämpfen. Seine entspannte Haltung gegenüber dem Wetter habe ich allerdings nicht ganz geteilt. Deshalb sind wir schließlich doch noch unter einem Unterstand geblieben und haben das Gewitter vorbeiziehen lassen.
Danach ging es noch ein Stück weiter durch das wirklich wunderschöne Tal, bis sich unsere Wege getrennt haben. Er wollte jetzt, als stolzer Besitzer eines neuen Zeltes, wild zelten gehen. Ich habe mir dagegen kurzfristig noch ein Hotel genommen und statt eines normalen Einzelzimmers sogar ein kleines Holzhaus bekommen. Für den Preis wirklich fast schon luxuriös.
Waypoints
Route Details
Elevation
Highest point (1,190 m)
Lowest point (720 m)
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