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ThomasOnTour went for a bike ride
May 10, 2026
09:11
105km
11.5km/h
55.8km/h
1,320m
1,170m
Garmin Edge Explore 2
Aufgewacht bin ich kurz vor sieben. Schnell geduscht, zusammengebaut und nach einem Kaffee und ein paar Haferflocken ging es los. Die Gegend hier ist wirklich wunderschön und das Panorama von morgens an großartig.
Was gestern im Höhenprofil schon wie ein steiler Strich nach unten aussah, prägte dann auch die ersten Kilometer: lange und schnelle Abfahrten. Es ging hinunter zum Inn und von dort über flachere Landschaften durch kleine Ortschaften und vorbei an Feldern Richtung Innsbruck. Am Inn tauchte dann auch immer wieder die Brennerautobahn auf, die mich heute über lange Abschnitte begleitet hat.
Innsbruck selbst machte einen sehr hübschen Eindruck. Man wird über gute Fahrradwege durch die Stadt geführt und kommt angenehm voran. Für einen längeren Aufenthalt reichte es aber nicht, denn direkt hinter der Stadt begann schon der größte Anstieg des Tages.
Und dann hieß es vor allem: klettern. Immer weiter bergauf. Anfangs noch bei Sonne und Wärme, später dann mit stärkerem Wind und immer mehr Wolken. Das Panorama war erneut atemberaubend und gerade bei diesen großen Anstrengungen kommen auch die großen Glücksgefühle. Da werden einem zwischendurch schon mal die Augen feucht vor Freude. Dazu kamen immer wieder steile Abfahrten, die ordentlich Adrenalin in den Körper gepumpt haben.
Ein großer Glücksmoment war schließlich Brenner selbst. Nicht, weil der Ort besonders schön wäre — eher das Gegenteil — sondern weil ich damit das Ziel erreicht hatte, das ich mir für heute vorgenommen hatte. Bis dort hinauf war es allerdings ein echter Kampf. Einige Kilometer musste ich auch schieben. Dazu kam, dass viele Abschnitte auf einer recht stark befahrenen Bundesstraße ohne Fahrradstreifen verliefen. Umso größer war dann die Freude hinter Brenner auf die lange Abfahrt über den Fahrradweg.
Selbst der einsetzende Regen konnte die Stimmung nicht trüben. Ein weiterer Höhepunkt kam dann kurz vor Gossensaß: eine lange Abfahrt entlang einer stillgelegten Bahnstrecke, mit großen Tunneln und alten verfallenen Bahnhöfen. Ganz wunderbar. Leider viel zu schnell vorbei.
Allerdings hatte ich am Ende auch keine Lust mehr langsam zu fahren. Ich habe mich einfach nur noch auf mein Hotel gefreut.
Waypoints
Route Details
Elevation
Highest point (1,380 m)
Lowest point (530 m)
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