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ThomasOnTour went for a bike ride
May 9, 2026
09:36
112km
11.7km/h
51.5km/h
990m
580m
Garmin Edge Explore 2
Die Nacht war nicht ganz so erholsam, aber ausreichend, um den ersten richtigen Tag der Reise zu bestreiten. Gestartet bin ich morgens direkt vom Campingplatz in München, nach dem Abbau des Zeltes und einer kurzen Dusche. Frühstück gab es erst unterwegs.
Direkt hinter München führte der Weg schnell in die Wälder. Viele Abschnitte gingen über Kieswege. Das sieht zwar oft ganz schön aus, ich merke aber schon jetzt, dass ich auf längeren Strecken doch lieber Asphalt fahre. Den wird man hier allerdings nicht allzu oft bekommen.
Kurz an einem Bioladen angehalten, Frühstück besorgt und weiter ging es. Genau solche kleinen Stopps gehören irgendwie direkt zur Strecke dazu.
Nach etwa 30 bis 40 Kilometern gab es dann die ersten richtig schönen Ausblicke auf die Berge. Das Wetter hätte bis dahin kaum besser sein können: blauer Himmel, kleine Wolken, angenehm warm. Immer wieder wirkten die Landschaften fast wie gemalt. Dazu die Isar, der man hier deutlich ansieht, dass sie auch wild sein kann. Nur die Wolken direkt in den Bergen sahen teilweise etwas bedrohlich aus.
Der schönste Abschnitt des Tages lag für mich vor und hinter Bad Tölz. Durch das kleine Städtchen selbst bin ich nur kurz gefahren. Hinter Lenggries wurde es dann langsam leerer und man begegnete deutlich weniger Radfahrern, auch wenn noch ein paar unterwegs waren.
Ab dort begannen dann auch die ersten richtigen Steigungen. Zum Sylvensteinsee musste man schon etwas mehr arbeiten. Nach einem kurzen Tunnel lag der Stausee plötzlich vor mir und ich habe dort erstmal kurz verweilt. Danach kam leider ein Abschnitt auf der Bundesstraße ohne Radweg. Nicht besonders lang, aber zwischen Motorrädern, Autos und LKWs trotzdem nicht angenehm.
Kurz vor der österreichischen Grenze und dann in Österreich selbst gab es zum Glück wieder eigene Radwege. Eine letzte Etappe führte noch durch den Wald, inklusive einer ordentlichen Steigung, die ich teilweise geschoben habe.
Am Achensee begann es dann leicht zu regnen und ohne Sonne wurde es direkt etwas kühler. Trotzdem sahen die Berge und der See richtig schön aus. Am Ende des Achensees habe ich mir schließlich in Lerchenwiese einen Zeltplatz genommen. Dort gab es zum Abschluss des Tages einen Salat und Nudeln mit Pesto — mit Blick auf das Bergpanorama, das inzwischen wieder komplett wolkenfrei war.
Waypoints
Route Details
Elevation
Highest point (950 m)
Lowest point (530 m)
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