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Michael went for a hike
May 9, 2026
07:15
20.4km
2.8km/h
920m
920m
Garmin Instinct Solar
Nach der gestrigen „Eingewöhnungsrunde“ zur Teufelsschüssel (1.108 m) stand heute das Kontrastprogramm an: Die große Königstour 👑.
Eine Wanderung voller Grenzerfahrungen, eiszeitlicher Naturdenkmäler und knackiger Anstiege.
Etappen der Tour
Start/Ziel: Oberschwarzenberg
Gipfel: Teufelsschüssel (1.108 m), Plöckenstein (1.379 m), Bayerischer Plöckenstein (1.365 m), Dreisessel (1.333 m)
Der Aufstieg: Waldpfade und Geschichte
Wir starteten gemütlich in Oberschwarzenberg und nahmen als ersten Fixpunkt erneut die Teufelsschüssel mit. Von dort aus führte uns der Weg über eine abwechslungsreiche Mischung aus schmalen Waldpfaden und breiteren Forststraßen bis zur Kreuzung unterhalb des Steinernen Meers. Ein schmaler Trail leitete uns weiter zur Zwieselhütte, einer urigen Schutzhütte aus dem Jahr 1995. Kurz darauf erreichten wir den Grat, wo uns die Entscheidung für den Abstieg zum See bevorstand.
Abstieg zum Gletschersee
Um zum Plöckensteiner See (Plešné jezero, 1.090 m) zu gelangen, folgten wir dem Grenzpfad bergab. Der Weg forderte Konzentration: Zuerst ging es über ein Meer aus Steinen und Blockwerk.
Danach folgte ein sanfterer Abschnitt durch dichte, urige Buchenwälder. Nach gut 250 Höhenmetern im Abstieg erreichten wir den See. Die Kulisse des eiszeitlichen Gletschersees ist beeindruckend, doch die Einsamkeit suchten wir hier vergebens – aufgrund des großen Andrangs hielten wir die Rast kurz und bereiteten uns auf den steilsten Abschnitt vor.
Gipfelsturm und Grenzgänge
Der Wiederaufstieg hatte es in sich: Über einen steilen Bergpfad kämpften wir uns hoch zum Plöckenstein (Plechý). Mit 1.379 m ist er der höchste Punkt unserer Tour. Oben angekommen, genossen wir das Panorama, bevor wir dem Grenzverlauf zum Dreiländereck folgten.
Kuriosität am Rande: Am dortigen Grenzstein sind Tschechien, Österreich und Deutschland verewigt – wobei Bayern stolz mit „Freistaat Bayern“ markiert ist. Bayern ist eben eine Klasse für sich!
Der Endspurt
Wir verließen österreichischen Boden und wanderten auf der Grenze zwischen Tschechien und Deutschland weiter zum Bayerischen Plöckenstein (1.365 m). Nach einer letzten kurzen Verschnaufpause nahmen wir das finale Teilstück zum Dreisessel (1.333 m) in Angriff.
Da die Zeit bereits fortgeschritten war, ließen wir die Einkehr im Gasthaus aus und wählten stattdessen den direkten, wunderschönen Waldweg zurück nach Oberschwarzenberg.
Fazit: Eine anstrengende, aber absolut lohnende Tour! Die Kombination aus den steilen Pfaden, der geschichtsträchtigen Grenze und der rauen Natur des Böhmerwaldes hinterlässt bleibende Eindrücke. Ein echtes Muss für jeden Wanderer in dieser Region
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