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Tom ⛰️
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🏔️ Eidechsspitz (2732m), ⛰️Ofen (2512m) und ⛰️ Altberg (2385m) vom Terenten über Südgrat zurück

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🏔️ Eidechsspitz (2732m), ⛰️Ofen (2512m) und ⛰️ Altberg (2385m) vom Terenten über Südgrat zurück

went mountaineering

April 26, 2026

🏔️ Eidechsspitz (2732m), ⛰️Ofen (2512m) und ⛰️ Altberg (2385m) vom Terenten über Südgrat zurück

07:30

13.2km

1.8km/h

1,730m

1,780m

Garmin fēnix 6X

Zwei Wochen nach unserem letzten gemeinsamen Abenteuer wollten wir es etwas ruhiger angehen lassen. Sandrine und Sebastian schlugen die Eidechsspitz oberhalb von Terenten vor, ein beliebter und schöner Aussichtsgipfel. Von Einheimischen auch gern "Hegedex" genannt.
Also machten wir uns recht gemütlich im 8 Uhr vom Wanderparkplatz oberhalb von Terenten los und marschierten das idylische Terentental hoch. Vorbei an kleinen Almhütten ging es immer feiner Richtung Englalm am 1826m. Danach in Richtung Kompfoßhütte auf 2181m, wo wir kurz rasteten und den weiteren Weg inspizierten. Geplant war ein Aufstieg über die Ostflanke, Rückweg evtl. über die Route am Kompfoßsee vorbei. Den Gipfel konnte man in der Ferne schon erkennen, auch den verschneiten Ostgrat.
Das Gelände begann nun aufzusteilen und der erste Schnee kam. Wieder einmal stapfen wir erst einfach, dann mühsamer durch Altschnee. Ich wurde als Größter vorausgeschickt zum Spuren, danke! Dafür zauberte es mir ein süffisantes Lächeln ist Gesicht, als Sebastian an einer Stelle bis fast zum Hintern mit einem Bein in einem Schneeloch steckte.
Die Ostflanke erwies sich dann als doch harmloser als befürchtet. Irgendwie kam man fast immer um den Schnee herum oder es war unkritisch und gut zu gehen. Die letzten Meter bis zum Gipfel über brüchige Platten und es war geschafft! Wir standen auf dem Gipfel der Eidechsspitz auf 2732m und konnten bei traumhaftem Wetter und Windstille den Ausblick genießen. Dies war die erste Tour in dieser Saison, in der mir andere Menschen auf der Route oder auf dem Gipfel begegneten. Bisher war ich oder waren wir immer allein unterwegs gewesen.
Schon beim Aufstieg über die Ostflanke beratschlagten wir, ob wir den Rückweg über den Kopfoßsee nehmen sollten und wie wir dorthin kamen. Die Verwehungen auf der Seite waren groß und tief und irgendwie war mir nicht wohl bei dem Gedanken.
Und so entschlossen wir uns auf dem Gipfel eine ganz andere Route zu wählen, und zwar den Abstieg über den Südgrat! Das gab der Tour noch einmal eine schöne Wendung. War sie bisher einfach und idyllisch, wurde sie jetzt herausfordernder. Denn der Südgrat ist anfangs steil, kontinuierlich ausgesetzt und sehr schmal. Jeder Schritt musste sitzen. Es gibt dort keinen offiziellen Weg, aber einen Pfad konnte man größtenteils erkennen. Die anfangs oft vorhandenen Altschneereste erhöhten die Schwierigkeit zusätzlich.
Auch wenn der Weg oft nicht ersichtlich war, stand man vor der unbekannten Stelle und suchte ein wenig, fand sich immer ein Durchschlupf. Mal links herum, mal rechts, mal ein Stück steil abklettern und wieder hoch. Ständig in höchster Konzentration und auf jeden Schritt achtend ging es dann doch.
In der Ferne erspähten wir ein Gipfelkreuz am Ende vom Grat, dem wir uns stetig näherten. Als die größten Schwierigkeiten vorbei waren und wir am Kreuz ankamen, schauten wir uns um und wunderten uns ein wenig über die Abstiegsroute und wie sie abwegig sie von hier aussah.
Das Gipfelkreuz erwies sich als "Ofen" auf 2512 Meter. Ab hier war es nur noch ein grasiger Hang. Allerdings war der Abstieg nach links in Terentental lebensgefährlich und damit nicht möglich. Wir schauten weiter und erklommen noch die letzte Kuppe, den "Altberg" auf 2512 Meter, um uns dann nach rechts in Richtung der kleinen Hütten über den Wiesenhang runter zu schlagen. Irgendwo dort unten musste eine Straße oder ein Weg sein, der uns wieder um die Kuppe zurück und wieder ins Terentental brachte. Zwischendurch erspähten wir auf einer Alm eine alte Hollywood-Schaukel, die so hübsch platziert war, dass wir doch eine Viertelstunde schaukelten und die Berglandschaft genossen.
Wir fanden anschließend den Weg zurück Richtung Englalm und stiegen von dort wieder ab Richtung Parkplatz. Ach ja, noch kurz verlaufen und die Abzweigung verpasst - zu viel gequatscht - also noch mal hoch und dann waren wir schnell beim Auto.

Eine wirklich empfehlenswerte Tour! Auf Grund der aktuellen Bedingungen in unserer Richtung abwärts etwas heikel, aber für trittsichere und geübte Bergsteiger schaffbar. Wahrscheinlich einfacher in der anderen Richtung, also den Südgrat hoch und dann die Ostflanke runter. Der zusätzliche Kick hat uns allerdings gefallen!

Anja 🦋 liked this tour.

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