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MS went mountaineering
October 3, 2025
07:26
14.6km
2.0km/h
1,610m
1,750m
Garmin fēnix 6X
Vorab: Ich war nachlässig mit der Aufzeichnung, habe die Aktivität zu spät begonnen und zu allem Überfluss während der Tour teils vergessen den Pausenmodus zu verlassen. Insofern sind die hier abgebildeten Daten (Distanz und Höhenmeter) nicht korrekt.
Um etwa 07:00 h sind wir gestartet am Parkplatz der Ammerwaldstraße ca. 2 Kilometer vor dem Plansee. Der Parkplatz kann nach wie vor unentgeltlich genutzt werden. Nach ungefähr 500 Meter quert man eine Stelle, bei der der Steig augenscheinlich links abbiegt.
Bitte nicht – so wie wir – diese Variante wählen, weil sie schichtweg falsch ist. Rechts geht es weiter (wir haben unseren Fehler erst bemerkt, als wir vor einem Fels standen und den hätten erklettern müssen – kam uns dann doch merkwürdig vor).
Bis zum Westgipfel ist der Steig ansonsten gut erkennbar und birgt auch keine nennenswerten Schwierigkeiten. Da der Steig nicht gepflegt wird, muss man jedoch etwas aufmerksam sein und gelegentlich umgestürzte Bäume überwinden.
Der Westgipfel war natürlich (wie immer) einfach toll. Der Ausblick ist wahrlich beeindruckend.
Erstmals ging es dann für mich vom Westgipfel zum Hauptgipfel. 200 Meter vor dem Hauptgipfel muss auf dem Grat eine Schlüsselstelle passiert werden. Die leichte Kletterei (ich würde das im Bereich UIAA 1 ansiedeln) ist dabei weniger das Problem – wenngleich der Untergrund zum Teil lose ist. Mich haben eher die sowohl rechts wie auch links stark abfallenden Steilhänge/Wände mental herausgefordert. Wer – wie ich - mit solchen Passagen Probleme hat, sollte sich der hier wartenden Herausforderung bewusst sein. Weil ich in Begleitung eines alten Bergsteigerveterans gewesen bin, der mir hier zur Seite stand, habe ich diesen Part dann doch recht sicher und schnell gemeistert (danke dafür Hubert!).
Der Hauptgipfel ist wahrlich grandios. Bei wahrlich schönem Wetter und bester Sicht haben wir den Ausblick ausgiebig genossen.
Möchte man nun den Grat zwischen den drei Geierköpfen komplettieren, muss man sich auf weitere Kletterei gefasst machen: Unmittelbar nach dem Gipfel geht es eine steile Rinne nach unten, die mir dann nicht mehr geheuer war. Zumal man wenig später mit einer weiteren Schlüsselstelle konfrontiert wird, die im Schwierigkeitsgrad - dem Vernehmen nach - noch herausfordernder ist. Somit war ich raus und wir machten uns an den Abstieg.
Die Tour insgesamt würde durchaus als „konditionell fordernd“ bezeichnen (zumindest für meine Verhältnisse); insgesamt müssen schließlich um die 1.700 Höhenmeter überwunden werden. Im Ergebnis bin ich aber so begeistert, dass ich sie garantiert wiederholen werde.
Ergo: Klare Empfehlung.
Waypoints
Route Details
Elevation
Highest point (2,230 m)
Lowest point (1,030 m)
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