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Jan went gravel riding
September 20, 2025
04:57
92.1km
18.6km/h
46.3km/h
690m
570m
Wahoo ELEMNT ROAM v2
Als wir heute früh aufwachten, war die Welt in dichten Nebel gehüllt. Der Fluss unterhalb unseres Schlafplatzes war eingebettet im Nebel, alles wirkte ruhig, fast schon mystisch – wie eine Szene aus einem Märchen. Der Nebel hing tief im Tal und begleitete uns noch eine ganze Weile, während wir langsam in den Tag rollten.
Unsere heutige Route führte uns weiter durch das slowenische Hinterland – ähnlich wie am Vortag: perfekte Bedingungen zum Radfahren, kleine Straßen, ruhige Orte, sanfte Hügel, grüne Wälder. Einfach wunderschön. Und heute mit einem klaren Ziel: Durch Ljubljana durch und weiter Richtung österreichische Grenze.
Zum ersten Mal seit Langem nahmen wir heute wieder offiziell ausgeschilderte Radwege – und auch das funktionierte in Slowenien richtig gut. Besonders angenehm, wenn man nach Wochen Improvisation auf teils groben Straßen wieder mal mit einem klaren Schild bestätigt bekommt, dass man hier richtig ist.
In Grosuplje landeten wir dann mitten in einem kleinen Stadtfest. Lokale Vereine präsentierten sich auf einem Marktplatz – und der erste Stand, den wir sahen, war natürlich: der örtliche Radfahrverein. Ein freundlicher Herr sprach uns direkt an, freute sich über unsere Tour und lud uns spontan auf einen Kaffee ein. Wir unterhielten uns über unsere Reise, das Radfahren und darüber, wie schön Slowenien ist. Diese Begegnung war wieder so typisch für diese Reise: herzlich und irgendwie genau zur richtigen Zeit.
Wenig später fuhren wir in die Hauptstadt – und waren begeistert: Ljubljana ist wirklich eine Traumstadt. Klein für eine Hauptstadt, super sauber, architektonisch spannend, lebendig, aber nicht überlaufen. Durch die Altstadt zu radeln war ein Highlight.
Hinter der Stadt war er dann plötzlich da: der erste Blick auf die Alpen. Und dieser Moment ist jedes Mal besonders. Egal ob von Deutschland aus oder – wie jetzt – von Süden: Wenn man das erste Mal diese typischen Silhouetten sieht, weiß man sofort, dass es die Alpen sind.
Für die Nacht suchten wir uns einen ganz besonderen Platz: ein Campingplatz bei einem Lipizzanerhof – ja, genau die Pferde. Super gepflegt, ruhig gelegen und mit Aussicht auf die Tiere.
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