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[HIWWELTOUR AULHEIMER TAL] Flonheim - Kuckucksturm - Lonsheimer Turm - Trullo - Aulheimer Tal - Wiesbachtal - Flonheim am 12.07.2025 (15,1 km *** 396 m rauf / runter)

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[HIWWELTOUR AULHEIMER TAL] Flonheim - Kuckucksturm - Lonsheimer Turm - Trullo - Aulheimer Tal - Wiesbachtal - Flonheim am 12.07.2025 (15,1 km *** 396 m rauf / runter)

went for a hike

July 12, 2025

[HIWWELTOUR AULHEIMER TAL] Flonheim - Kuckucksturm - Lonsheimer Turm - Trullo - Aulheimer Tal - Wiesbachtal - Flonheim am 12.07.2025 (15,1 km *** 396 m rauf / runter)

03:49

14.9km

3.9km/h

250m

240m

15,1 km *** 396 m rauf / runter
4:39 h inkl. / 4:08 h exkl. Pausen
Wanderer 60 + 62 +83

Erst mal eines vorweg: Es ist eine schöne und abwechslungsreiche Rundtour, auch wenn einiges vom nachfolgenden Geschriebenem eher nach Meckern klingt. Es soll eher verdeutlichen, was einem auf dieser Tour erwartet / erwarten kann – um etwaige Enttäuschungen zu vermeiden.

Dieses Mal sind wir, weil von meinen Begleitern gerne gegangen, mal wieder eine der in Rheinhessen gestreuten Hiwweltouren gegangen. Hierbei handelt es sich um die mit 13,3 km längste der aktuell existierenden Hiwweltouren (bis Ende 2026 sollen ja noch 5 neue hinzukommen). Wer sich auch der offiziellen Daten zu dieser Tour bedient, der mag nun verwirrt sein, warum wir dann auf 15,1 km kommen. Verlaufen? Mitnichten! Die offiziellen Angaben sind hier etwas irreführend, denn diese gelten nur, wenn man die Tour am Wanderparkplatz Geistermühle südwestlich von Uffhofen beginnt. Dies ist der einzige Wanderparkplatz, der direkt an der Wanderroute liegt. Schaut man sich die offizielle Wegbeschreibung an, so startet die Tour eigentlich bei den Parkplätzen an der Adelberghalle in Flonheim. Dies bedeutet aber dann jeweils zusätzliche ca. 350 Mete für Zuweg und für Abweg. Also sind wir schon bei 14,0 km. Dann sind auf der Tour einige Wegpunkte ausgeschildet, die aber tatsächlich gar nicht direkt am Weg liegen (SCHSteinbruch, Kuckucksturm, Oswaldhöhe) sondern nur über Stichwege hin und zurück zu erreichen sind, was dann nochmals 1,1 km extra ergibt (für manche vielleicht auch nur 1,0 km, wenn dann nicht an jeder Ecke Oswaldhöhe (Aussicht etwas abseits + Grill- & Rastplätze) rumgewuselt wird. Und so kamen unsere 15,1 km zustande. Lassen wir mal außen vor, dass sich das Ganze dann auch auf zusätzliche 46 Höhemeter rauf und runter auswirkt, so ist die offizielle Angabe (hier 162 m / dort 165 m) für den reinen Rundweg dieser Hiwweltour ein absoluter Witz. Schon beim Begehen der Runde stellten wir schnell fest, dass das niemals stimmen konnte – so ergab das Addieren aller Höhenunterschiede im Höhenprofil eines Wanderportals dann 350 m rauf / runter – ohne Zu-, Ab- & Stichwege. Details im Überblick weiter unten.

Unabhängig davon könnte es auch die schönste aller Hiwweltouren sein, gäbe es nicht diese Vielzahl an Windrädern rundherum. Da bleibt von Landschaft leider nicht viel übrig. Gäbe es diese nicht, dann würde ich der Tour wahrscheinlich 12 von 10 Sternen geben. Meine Begleiter störte das weniger (aber doch etwas). Aber die Wegabschnitte durch die Waldpassagen (obwohl wir hier einmal einem Windrad sehr nahe kommen) wie die Einschnitte im Aulheimer Tal / Graben waren eine echte Erholung, kriegt man hier vom Windradterror kaum was mit. Schöne Landschaft geht anders. Somit zu den emotionalen Punkten dieser Tour. Versucht man es aber sachlich zu sehen, dann kann die Gegend nichts dafür, dass der Mensch überall diese Ungetümer hinstellt. Und das versuche ich dann im Folgenden auch zu berücksichtigen.

Gegangen wird auf breiten Wegen ebenso wie schmalen Pfaden, ein kurzer Abschnitt beim Sedanplatz könnte bei Trittunsicheren ein kurzes Zögern hervorrufen, ist aber nicht wirklich schwierig. Mal geht es auf etwas Schotter, dann auch über Wiese oder natürliche Waldwege entlang. Schaut man sich das Profil auf der offiziellen Website Rheinhessens an, so läuft man auf dieser Runde nicht auf Asphalt. Oh Wunder – wir hatten 1,9 km Asphalt / Beton unter den Füßen, mit Zu- und Abweg sogar 2,6 km. Die Markierung des Weges ist nahezu komplett unverlaufbar – nur an einer Kreuzung zwischen Jüdischen Friedhof und Abzweig SCHAUSteinbruch konnten wir keine entdecken – also geradeaus (was bei den Wegführungen der Hiwweltouren nicht selbstverständlich ist).

Via Zuweg durch eine Flonheimer Wohnstraße ist die Hiwweltour schnell erreicht. Wir wenden uns nach links und gehen somit im Uhrzeigersinn (offizielle Beschreibung erfolgt in Gegenrichtung). Am Jüdischen Friedhof vorbei geht es dann zum SCHAUSteinbruch, der – wie bereits erwähnt – nur via Stichweg zu erreichen ist (offiziell 100 m, real ca. 250 m einfache Strecke). Auslassen sollte man den SCHAUSteinbruch aber auf keinen Fall. Weiter zum nahen Naturfreundehaus Schauinsland mit EInkehrmöglichkeit. Es folgen weitere Sandsteinbrüche um den Sedanplatz, welche wir über schmale Pfade erreichen und auch wieder verlassen. Danach via dem Rastplatz Adams Ruh zum Abzweig, von dem es via Stichweg zum Kuckucksturm, auch Bornheimer Turm genannt, geht. Ein kurzes Stück weiter dann der nächste Rastplatz mit einem langen Tisch des Weines. Hier zweigt der Stichweg zur Oswaldhöhe ab, welche etwas tiefer bald erreicht ist. Auf einem Stichweg geradeaus geht es zu Bänken einer Aussicht, die aber inzwischen schon etwas zugewachsen ist. Dann noch kurz zum links gelegenen Grillplatz und schon hat man die komplette Oswaldhöhe mehr oder weniger erforscht. Zurück zum Rastplatz mit dem langen Tisch und dann in den Wald eintauchen. Der Weg führt nun an den Waldrand, dem wir länger treu bleiben. Bei Erreichen eines Asphaltweges verschlägt es uns rechts in den Wald, dann geht es etwas in Hanglage zu einem Querweg mit Rastplatz und dann nur wenig später zum Lonsheimer Turm nebst Rastplatz. Wer den Turm besteigen will, sollte Rucksack eher unten lassen, denn die Treppe rauf ist sehr eng – und wirklich hell ist es im Innern des Turmes auch nicht.

Weiter durch den Wald, nach Verlassen erst noch etwas wellig, bevor es das erste Mal ins Aulheimer Tal / den Aulheimer Graben hinunter geht. Nun schön durch den Graben, bis es dann wieder bergan geht, an einer Lümmelbank in einem Rechtsschwenk vorbei im Bogen zu einem Wäldchen, noch vorbei an einer Hütte und dann zum Flonheimer Trullo nebst Rastplatz. Und hier ergibt sich dann der folgende Hinweis zu einem Sachverhalt, der uns bei den Hiwweltouren grundsätzlich, bei dieser im Speziellen auffällt – drum sei es nun erwähnt: Es scheint hier zur Mode geworden zu sein, diese Touren (um es mal provozierend auszudrücken) Wein saufend zu gehen und die Rastplätze dementsprechend auch zu belagern. Und dementsprechend laut ist es dann auch. Sind wir bisher auf dieser Tour davon verschont geblieben, trifft es uns nun mit voller Breitseite – nur ist es dieses Mal nicht dermaßen laut, wie wir es sonst hier auf dem Rundweg schon oft erlebt haben. Zumindest solange nicht, bis wir unsere Rast beendet haben und weitergegangen sind. Hier ein nachträgliches Dankeschön fürs einigermaßen Stillhalten, solange wir gerastet haben. Der Rest des Weges ist schnell geschildert. Auf zumeist Asphalt teils steil bergab zu den Aulheimer Mühlen, hier wieder durch das Aulheimer Tal / dem Aulheimer Graben vorbei an den Hot Rocks zum Wanderparkplatz Geistermühle, weiter am Wiesbach entlang zum Brückchen bei Uffhofen, dann nochmals etwas steiler bergan und nun nur noch sanft ansteigend, etwas von den Gleisen einer alten Bahntrasse begleitet, bis wir dann den Abweg erreichen, der uns wieder zum Parkplatz bei der Adelberghalle in Flonheim führt.

EN DETAIL
13,30 km *** 350 / 350 m rauf / runter Hauptweg
00,35 km *** 017 / 000 m rauf / runter Zuweg
00,50 km *** 004 / 004 m rauf / runter Schaubruch
00,20 km *** 008 / 008 m rauf / runter Kuckucksturm
00,40 km *** 017 / 017 m rauf / runter Oswaldhöhe
00,35 km *** 000 / 017 m rauf / runter Abweg
-----------------------------------------------------------
15,10 km *** 396 / 396 m rauf / runter Gesamt
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RAST:
Zahlreich und ausreichend, zwischen Lonsheimer Turm und der Lümmelbank im Aufstieg zum Naturfreundepavillon nebst Kelter größere Abstände zwischen den Bänken.

ANREISE:
PKW ==> A63 (Mainz – Kaiserslautern), Ausfahrt Biebelnheim bzw. A 61 (Koblenz – Ludwigshafen), Ausfahrt Bornheim, Ausschilderung nach Flonheim folgen, ersten Abzweig nach Flonheim nehmen geradeaus, dann Linkskehre in die Bahnhofstraße, erste rechts (Berliner Straße), dann tauchen bald die Parkplätz auf der linken Seite entlang der Straße auf. Hier steht auch eine Infotafel zur Hiwweltour (mit – wie eingangs erwähnt – leicht irreführenden Angaben).
ÖPNV ==> Ist uns nicht bekannt, daher bitte selbst eruieren.

Sollten sich bei dem langen Text Rechtschreib- oder grobe Grammatikfehler eingeschlichen haben, bitte ich dies zu entschuldigen. Ich kontrolliere das nicht mehr.

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