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Marcus Wendt
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Wendts Wandertage - 3.2. - Es plätschert nicht nur, es rauscht

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Wendts Wandertage - 3.2. - Es plätschert nicht nur, es rauscht

and others went for a hike

July 9, 2025

Wendts Wandertage - 3.2. - Es plätschert nicht nur, es rauscht

02:36

10.4km

4.0km/h

780m

290m

Der Bus brachte uns ins Untertal, genauer gesagt zur Haltestelle nahe der beeindruckenden Riesachwasserfälle. Dieses Naturhighlight wäre uns auf der regulären Route vermutlich entgangen – umso glücklicher waren wir, dieses besondere Erlebnis doch noch genießen zu können.

Über den Alpinsteig Höll führte unser Weg entlang des tosenden Wasserfalls durch eine eindrucksvolle Naturlandschaft. Der Steig bot dabei jede Menge Abwechslung und Abenteuer: Mal überquerten wir eine spektakuläre Stahlseil-Hängebrücke, mal führten steile Stahlstiegen und schmale Stege direkt an den rauschenden Wassermassen vorbei. Gerade diese Nähe zur ungebändigten Kraft des Wassers machte den Weg zu einem unvergesslichen Erlebnis. Gleichzeitig eröffneten sich immer wieder fantastische Ausblicke auf die umliegende Bergwelt und die wilde Schönheit der Natur.

Am Ende des abenteuerlichen Steigs erreichten wir den malerischen Riesachsee, der eingebettet zwischen dichten Wäldern und imposanten Bergflanken lag. Die ruhige Atmosphäre des Sees bildete einen wunderbaren Kontrast zum wilden Wasserfall und lud dazu ein, kurz innezuhalten und die Landschaft zu genießen.

Unsere wohlverdiente Einkehr machten wir anschließend auf der Gfölleralm. Die bereits 1888 erbaute Alm fügte sich so harmonisch in die Umgebung ein, dass manche Wanderer beinahe an ihr vorbeigingen. Besonders außergewöhnlich war ihre Lage unter dem Schutz eines riesigen Felsblocks, der der Hütte ihren ganz eigenen Charakter verlieh. Gerade diese Ursprünglichkeit, das authentische Ambiente und die gemütliche Atmosphäre machten die Gfölleralm zu einem Ort, der uns noch lange in Erinnerung bleiben wird.

Frisch gestärkt machten wir uns schließlich wieder an den Abstieg – diesmal endlich bei Sonnenschein.

Zurück am Ausgangspunkt der Tour angekommen, folgten wir dem langgezogenen Hauptweg, passierten die Untere Steinwenderalm und genossen erneut die beeindruckenden Ausblicke auf die Berge, die unseren Weg links und rechts säumten. Im letzten großen Anstieg erreichten wir schließlich die Gollinghütte, unser Tagesziel.

Die idyllisch am Steinriesenbach gelegene Hütte fügte sich perfekt in die umliegende Landschaft ein. Umgeben von Bergen, Wäldern und dem beruhigenden Rauschen des Wassers strahlte sie eine besondere Gemütlichkeit aus. Schon nach kurzer Zeit fühlten wir uns dort wie zu Hause – ein perfekter Ort, um den erlebnisreichen Tag ausklingen zu lassen.

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