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Christoph
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Mein Westweg 1 - von Pforzheim nach Dobel

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Mein Westweg 1 - von Pforzheim nach Dobel

went for a hike

August 19, 2024

Mein Westweg 1 - von Pforzheim nach Dobel

30.5km

900m

470m

Westweg Tag 1
Pforzheim -Dobel
28km – 900 Höhenmeter – 8 Std/ reine Wanderzeit 6,5 Std.

Morgens um 6 mit Bus, SEV und Zug nach Pforzheim. Halbwegs pünktlich, aber der Weg vom SEV bis zum Gleis in Stuttgart war schon fast eine Wanderetappe für sich.
In Pforzheim durch die Innenstadt und den schönen Park beim Schmuckmuseum zum Kupferhammer: Dort fließen Würm und Nagold zusammen und alle Schwarzwald -Hauptwege starten hier.
Der Westweg begrüßt mich mit schöner Waldstimmung, einem schmalen Pfad und einem Kolkraben mit charakterist6 Geräuschen auf der höchsten Tannenspitze.
In Dillweißstein geht es über die Nagold und dann über eine Anhöhe ins Enztal. Dem malerischen Fluss folgte ich auf einem zunächst etwas langweiligen Weg, der aber später schmaler und schöner wurde, ganz besonders beim Anstieg auf Schloss Neuenbürg. Museum und Gaststätte sind Montags geschlossen, deshalb gehe ich über den alten extrem steilen Karrenweg von der Burg in die Stadt und denke an all die armen Tiere und Menschen, die dort schwere Lasten hinauf tragen mussten.
Nach einer Pause geht es steil auf der anderen Seite aus dem Enztal heraus, an malerischen Häuschen mit tollen Ausblicken auf Schloss und Tal. Ein weniger spannendes Waldsträßchen führt mich in 1 Stunde zum Örtchen Schwann, wo mich keine Schwäne, aber ca. 25 Störche auf der Wiese erwarten. Auch ein kleiner Aussichtsturm mit tollem Nordblick bis zum Odenwald liegt am Weg.
Dann geht es weiter bergauf: auf schönen Waldpfaden zum verschlafenen Weiler Dennach, zum Aussichtspunkt Schwabentor und zum 709m hohen Heuberg mit Hochmoorflora.
Die Forstwege nach Dobel sind eher langweilig, aber der Schwarzwald ist schön und auf einmal tauchen im Wald Klanggeräte, Felsformationen und Engelbilder auf.
Durch die „enge Pforte“ gehe ich dann ins himmelsnahe Dobel. Weil es erst kurz nach vier ist, mache ich noch den Umweg zum Aussichtsturm, dessen 107 Stufen mir nach dieser mittellangen Etappe keine Probleme machten und der einen fantastischen Rundblick über Nordschwarzwald, Kraichgau und Unterland bis ins Rheintal und zu den Vogesen bot.
In einem fantasievollen Hotel verbringe ich den Abend und ein nettes Bistro hat auch noch offen.
So schön die Landschaft war: Die vielen breiten Schotterwege haben mir nicht gefallen. Sie passen zum E-Bike oder zum Sonntagsspaziergang mit Kinderwagen, aber nicht zu dem Top- Premium-Wanderweg im höchsten Mittelbirge Deutschlands. Ich hoffe, das wird noch besser.

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