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ulinator went running.
March 19, 2026
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Christof 🏔🚶🏽♂️🐕🚲, Piet mit Pedelec and 👟Pamph🥾 like this.
ulinator and others went for a hike.
March 15, 2026
Kinzigtäler Jakobsweg - Etappe 4 - Haslach nach Zell am Harmersbach
Schon wieder ist ein Jahr vergangen und erneut suchten wir uns einen trüb verhangenen Tag aus, um unseren Kinzigtäler Jakobsweg fortzusetzen. Den wahren Wanderer stört aber ein vorübergehender Wintereinbruch mitten im März nicht, daher ging es mit Vorfreude in bewährter Gruppe auf die vierte Etappe von Haslach nach Zell am Harmersbach - allerdings nicht durch das Tal, sondern über einen ordentlichen Schlenker, der uns auf die Höhe des Niller Ecks führen sollte, womit nicht nur gut 18 Kilometer zu bewältigen waren, sondern auch mehr als 500 Höhenmeter. Die Planung sah aufgrund der etwas weiteren Anfahrt und der relativ späten Reservierung zum abschließenden Dinner um 18:00 Uhr eine etwas spätere Startzeit vor, denn hochgeschätzt würden wir wohl auch damit gut eine Stunde oder gar mehr zu früh am Ziel ankommen. So die Theorie... Nach etwas strategischer Ausgefeiltheit, die Platzierung der Autos an Start und Ziel betreffend starteten wir um 10:30 Uhr in Haslach am großen Parkplatz nahe der Kirche und mussten leider auf den obligatorischen Pilgerstempel verzichten, da die Kirche diesen aufgrund Sorge um Diebstahl nicht beherbergte. Stempeldiebe waren uns neu, aber man lernt nie aus, daher akzeptierten wir diesen Fakt und machten uns auf zum langen Auftakt der Strecke entlang der Kinzig mit weitem Blick Richtung Steinach. Nach mehr als vier Kilometern auf der Ebene mit genau null Höhenmetern (abgesehen von der Bahnunterführung) durften wir uns endlich an den langersehnten Aufstieg wagen, steil zu Beginn und ohne nennenswerte Biegungen, später schmal und durch einige Kehren entschärft, doch stets aufwärts führend. Immer wieder suggerierte ein Lichtschimmer am oberen Ende eines Abschnitts das Erreichen des höchsten Punktes, was jedoch kurz darauf wieder revidiert wurde, indem es einfach noch weiter aufwärts ging. Nach gut der Hälfte des Anstiegs lichtete sich der Wald an mehreren Stellen und gab wechselnde Weit- und Tiefblicke ins Kinizgtal und weit darüber hinaus frei. Selbst die Kurzsichtigen unter uns erkannten auf den Spitzen der fernen Schwarzwälder Höhen Richtung Gutach Schneefelder - ein Zeugnis dafür, dass der Winter noch nicht so richtig den Rückzug angetreten ist. An einem einladenden Gehöft vor dem zweiten und finalen Aufstieg wurde etwas länger verweilt, da die Damen kollektiv die Gelegenheit einer modernen Toilette der Naturvariante vorzogen. Zu stempeln gab es leider auch hier nichts und der angepriesene Brandenkopf lag leider nicht auf der Route, daher zogen wir erleichtert aber ohne Stempel von dannen. Natürlich zog sich auch der zweite Aufstieg über mehrere Abschnitte hinweg, die immer wieder die Frage aufwarfen, ob wir eigentlich überhaupt jemals den höchsten Punkt erreichen werden, doch es hielt unsere Körper auf Trab und die kriechende Kälte weitgehend fern. Auf dem Niller Eck am Ende einer ausladenden Hochfläche mit Blick ins Harmersbacher Tal, war es schließlich so weit: der Kipppunkt zum Abstieg war erreicht. Die ersten Meter in die Tiefe sorgten für ein paar Verschleißerscheinungen, was zu einer spontanen Pause auf einem Haufen Sandsteinblöcke führte. Nachdem die Wunden geleckt waren, durfte es weiter gehen und es unterlief mir ein Fauxpas, durch den die Gruppe in die falsche Richtung abwanderte und das so schnell und zielsicher, dass trotz direktem Nachruf meinerseits keine Reaktion erfolgte. Ich hastete hinterher, um den Fehler zu korrigieren, was leider einen kleinen Gegenanstieg erforderte, denn die Alternative wäre auf dasselbe hinausgelaufen, nur mit mehr Strecke. Eine weitere aussichtsreiche Hochebene übersät mit Osterglocken entschädigte schnell den kurzen Fehltritt und läutete den endgültigen und relativ langgezogenen Abgang Richtung Zell ein. Die Waldetappe verlief unspektakulär, was uns ganz recht war, denn so blieb man in Bewegung, was die mittlerweile spürbare Kälte besser im Zaum hielt, als es im Stehen möglich gewesen wäre. Schließlich blieb der Wald hinter uns zurück und gab den Blick auf das gar nicht mal so kleine Zell frei. So nah das Ziel schien, so weiter war es real noch entfernt, denn es lagen immer noch knappe drei Kilometer zwischen uns und dem Parkplatz an der Hauptstraße. Da sich wie von Geisterhand auch der Zeitvorrat deutlich reduziert hatte, war klar, dass wir die 18:00 Uhr für die Einkehr im Bräukeller nicht halten können, daher verlegte ich unsere Ankunft auf eine halbe Stunde später, was dankenswerter Weise kein Problem darstellte. Über einen natürlichen Damm zwischen zwei aufgestauten Teichen gingen wir zu einer letzten Waldetappe über, um im Anschluss direkt in den Ort einzutauchen. Die Bahnschienen überquert, erreichten wir die Wallfahrtskirche, die vor allem im Innern einige prachtvolle Details aufweisen konnte. Doch eines konnte sie nicht: uns einen Stempel bescheren und damit war klar, dass wir diese Etappe ohne einen Nachweis im Pilgerpass abschließen werden. Anscheinend ist das Pilgern in diesem Teil des Kinzigtals nicht so populär, wie man es erwarten würde. Also erreichten wir den Parkplatz, wo wir uns je nach vorhandenen Mitteln "frisch" für die Einkehr machten und zogen dann los, um die knapp 300 Meter zum Bräukeller zu bewältigen. Ein kurzer Stopp an einer weiteren Kirche, die sehr praktisch am Weg lag, brachte uns weiterhin keinen Stempel ein, dafür aber eine ganze Schar an Störchen, die sichtlich Freude daran hatten, Zell zu besiedeln - und ihre Notdurft gezielt auf Fußgänger abzuwerfen - zum Glück für uns ohne Erfolg. Die urige Gaststätte macht dem Namen alle Ehre, gehört trotz der Keller-Lokation aber zu den gehobeneren Lokalitäten. Eine offene Küche, eine überschaubare und voll besetzte Anzahl an Plätzen und offenkundig frisch zubereitete Speisen erforderten etwas Geduld, was aber zu einem geselligen Ausklang des Tages führte. Entschleunigung hat manchmal auch was, doch die wärmende Suppe hätten wir trotzdem gerne früher gehabt. Und so endete die abwechslungsreiche vierte Etappe mit knapp 19 Kilometern, vielen Eindrücken und einer gewohnt harmonischen Gruppe, die meinem Gefühl nach immer stärker zusammenwächst. So darf es gerne weitergehen - vielleicht auch mal mit etwas mehr Sonne im Nacken.
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ulinator and others planned a hike.
March 8, 2026
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ulinator went running.
March 8, 2026
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March 8, 2026
Uli... I've got a sunny photo for your running route: d2exd72xrrp1s7.cloudfront.net/www/1b/1bl38g6verhog1dhn4mu3089fg55qky87n-p524660281-full/192b970fb80?width=1920&crop=false&q=70
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ulinator went running.
March 6, 2026
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March 5, 2026
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March 5, 2026
Beautiful sunrise impressions
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ulinator went for a hike.
March 4, 2026
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ulinator went running.
March 1, 2026
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March 15, 2026
Schon wieder ist ein Jahr vergangen und erneut suchten wir uns einen trüb verhangenen Tag aus, um unseren Kinzigtäler Jakobsweg fortzusetzen.
Den wahren Wanderer stört aber ein vorübergehender Wintereinbruch mitten im März nicht, daher ging es mit Vorfreude in bewährter Gruppe auf die vierte Etappe von
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