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ulinator

About ulinator

Was in den Alpen begann, verlagerte sich immer mehr in die Heimat. Zuerst entdeckte ich als Geocacher viele bekannte und vergessene Plätze neu oder aus einer neuen Perspektive, dann verlagerte sich die Leidenschaft immer mehr auf das eigentliche Wandern.
Egal, ob Alb, Donau, Schwarzwald oder schlicht die eigene Heimat: kein anderes Hobby erfüllt mich so, wie das Wandern. Ob es nur drei Kilometer in einer verregneten Mittagspause oder dreißig an einem sonnigen Tag sind: das Bewegen in der Natur mit dem Blick auf Details ist eine Erfahrung, die man nur unzureichend in Worte kleiden kann. Man muss es erleben. Ich habe es für mich entdeckt und teile gerne meine Erlebnisse und Erkenntnisse in Wort und Bild.
Und wenn es einfach mal nicht zum Auslauf kommt, wird es mir trotzdem selten langweilig, denn ich bin nebenbei Zocker, klassischer Gitarrist, Bücherwurm, Brettspieler, Filmfreak - schlicht: ein Kind im Manne und habe vor, das zu bleiben.

Distance travelled

2,614 mi

Time in motion

544:17 h

Recent Activity
  1. ulinator went running.

    3 days ago

    01:22
    9.43 mi
    6.9 mph
    625 ft
    550 ft
    1. ulinator

      Rudely woken up by the cat, I found myself at the right energy level for an early morning run into the sunrise.
      Right at the beginning I met Stefan, who had taken a position in the best place near the village with a whole group of sun-hungry teenagers. Due to the freshness of the morning, a quick greeting would remain, because the body wanted to be moved.
      Dusk had broken when I reached Locherhof and continued at the usual rapid pace, so that the position of the sun in the direction of Lackendorf was already visibly moving towards its peak.
      I, on the other hand, first headed towards the valley, then took the 16% hurdle at the Lackendorf church and made the seemingly endless crossing to the high forest.
      If you are at this point, a visit to the Dunninger Christopherus Chapel should not be missing, even if my loyal followers can probably no longer see it. You have to go through that now.
      I arrived at home via the quarry and the local side street in the face of the dripping sweat and now struggled with continuing breakfast.

      translated byView Original
      • 3 days ago

  2. ulinator and 2 others went for a hike.

    September 18, 2021

    1. ulinator

      Ich weiß natürlich, dass es bereits einen Premiumwanderweg "Von Burg zu Burg" rund um Schramberg gibt, doch ich wollte es mir nicht nehmen lassen meine auf zahllosen Touren gesammelten Erfahrungen rund um Schramberg in eine eigene Tour einfließen zu lassen. So entstand nun diese Version einer Tour, die sich ebenfalls mit Recht "Von Burg zu Burg" titeln lassen könnte.
      Genug des Eigenlobs. Der Auslöser dafür, die vielen offenkundigen aber auch teils gut versteckten Wander-Höhepunkte um Schramberg zusammenzupacken, war der Wunsch von Waldhexe und Nina, doch mal diese Umgebung näher ins Auge zu fassen.
      Eric ist bekanntlich niemals abgeneigt, ein solches Unterfangen tatkräftig mitzutragen und so stand unser fast schon bewährtes Team für den heutigen Tag fest.
      Um die unverschämt späte Zeit von "morgens halb zehn in Deutschland" trafen wir und auf dem kostenlosen Teil des Parkplatzes an der Berneckschule und wenn es schon spät wird, dann wurde auch noch etwas getrödelt, sodass Eric und ich später eintrafen und sich die beiden Damen noch ihren ersehnten Kaffee einverleiben konnten.
      Dann aber ging es los. Und zwar genau bis zum Busbahnhof, wo noch schnell die öffentliche Toilette entweiht werden musste - wenn sie schon mal da ist.
      Dann aber ging es wirklich los und wir erwanderten zum Warmwerden zuerst den sehenswerten Park der Zeiten.
      Über mehrere Ebenen, attraktiv mit Wasserspielen, Sonnenuhr, Aussichtspunkten, Spielplätzen und einem Weiher ausgestattet, führten uns Treppen oder Wege und es wurden auch die Kinder in uns geweckt, sowie ein Geocache gefunden.
      Nach diesem kurzen Abstecher fühlten wir uns bereit, die Burgen in Angriff zu nehmen. Über den Wochenmarkt pilgernd, widerstanden wir den mannigfaltigen Versuchen, uns mit weiteren Verpflegungsbestandteilen einzudecken und überquerten bei der Sankt Maria Kirche die Schiltach.
      Kenner wissen, was unmittelbar danach folgt: ein steiler Aufstieg über unebene Stufen und einen wurzeligen, teils felsigen Waldpfad, ziemlich geradlinig der Hohenschramberg entgegen.
      Da unser erstes Ziel allerdings die etwas abgelegene Burg Schilteck war, folgten wir den breiteren Forstweg in nordwestliche Richtung. Obwohl uns meine Wegwahl wieder ein paar der mühsam errungenen Höhenmeter zunichte machte, lohnten sich die unterschiedlichen Blicke auf die Talstadt und auch die freistehende Kapelle bot einen Augenschmaus unter blauem Spätsommerhimmel.
      Die Entscheidung, die Jacke im Rucksack zu behalten, erwies sich spätestens bei der kurzen Wiesenquerung als richtig, denn hier konnte uns die Sonne richtig einheizen.
      Mindestens eine Fehlentscheidung bezüglich der Wegwahl durfte natürlich auch nicht fehlen und die erste davon war, dass wir den eindeutigen Hinweis auf die Burg über einen asphaltierten Straßenabschnitt ignorierten und mit der zweiten Hürde in Form eines Elektrozauns ebenso verfuhren.
      Der Lohn des Mutes war ein Kampf durch einen Tunnel aus Gras und Dornenranken, doch wir zogen es durch und erreichten so nicht nur die Schilteck wie geplant, sondern durften uns auch noch eine Zeit lang mit einer Fundsache in Form eines Balls die Zeit vertreiben.
      Die Schilteck bot uns bereits eine weite Sicht über die Stadt und die Mauern sandten mir unmissverständlich ihr Signal aus, erklettert werden zu wollen - ich kam dem selbstverständlich nach.
      Nach einer Pause folgte ein strammer Anstieg zu einem hochgelegenen Waldweg, der uns in einem weiten Bogen der Hohenschramberg entgegenbrachte.
      In einer harmonischen Gruppe, wie wir sie bildeten, lassen sich solche eher unspektakulären Übergänge mühelos überbrücken, sodass wir uns bald mit einem weiteren Anstieg auseinandersetzen mussten, der uns direkt zum Burgstüble brachte, der Bewirtungslokalität bei der Hohenschramberg.
      Man ist hier selten allein, doch heute durften wir Zeuge eines Ehebündnisses werden und wären um ein Haar zum Hochzeits-Crasher geworden, als wir nur wenige Schritte davon entfernt waren, das Hochzeitsfoto um unsere Anwesenheit zu bereichern.
      Eine kurze Rücksichtnahme ermöglichte es uns aber, die restliche Anlage zu erkunden und einen der besten blicke auf Schramberg und das nähere Umland in uns aufzusaugen.
      Mit Trittsicherheit passierten wir einen Abschnitt unterhalb der Burgmauer, der uns an ein paar Türmen vorbeiführte und uns wieder auf dem Platz vor der Gaststube entließ.
      Nachdem jeder begehbare Quadratmeter erkundet war, verließen wir die Anlage oberhalb und begaben uns über Stock und Stein zurück zum Forstweg, welchem wir ein Stück Richtung Lauterbach folgten.
      Am Abzweig zu den Lauterbacher Wasserfällen, nutzten wir diesen und durchwanderten das Felsenmeer, das sich mit jedem Schritt imposanter zeigt.
      Der Felsen, der Gräfin Elisabeth gewidmet ist, durfte nicht ausgelassen werden, wenn es auch von oben nicht viel zu sehen gibt.
      Das Felsenmeer an sich ist aber in Gänze ein Abschnitt, der sich in des Wandererz Herz brennt. Noch während wir die moosbedeckten Felsbrocken überquerten oder umgingen und dabei immer tiefer dem Tal entgegen gerieten, stellte sich allmählich das Rauschen der Lauterbacher Wasserfälle ein.
      Die eigentliche Planung sah einen Abstecher an diesen entlang nicht vor, doch die Einstimmigkeit um eine Ergänzung führte dazu, dass wir diesen wildromatischen Teil spontan integrierten. Der Preis, den wir gerne bezahlten, war ein kurzer Gegenanstieg, um wieder zur Metallbrücke bei er Lauterbacher Straße zu gelangen.
      Der folgende Aufstieg entlang des Trombachs entwöhnte uns schnell von der langen Abwärts-Phase und wir waren nicht pikiert, dass sich der Pfad nach einer spitzen Kehre wieder etwas zurücklehnte udn zudem attraktiv schmaler wurde.
      Mit abwechslungsreichen Blicken zwischen Geäst-Lücken konnte dieser Abschnitt mühelos die Zeit zur Hochkanzel überbrücken, die eine imposante Felsformation darstellt. Von dort war es nicht mehr weit zum Casa de los Amigos, einer kleinen Schutzhütte mit Blick auf unser nächstes Ziel, die tieferliegende Burg Falkenstein.
      Doch zuerst erfreuten wir uns an einer langen, gemütlichen Pause im Innern der gemütlichen Hütte und dezimierten weiter unsere Vorräte.
      Frisch gestärkt dauerte es einen Moment, bis uns die von zu viel Gemütlichkeit verdorbenen Muskeln wieder tragen wollten, doch wir kamen wieder auf Touren und meisterten den alpin anmutenden Abstieg zum Marxenloch, wo wir den gleichnamigen Bach überquerten und den anspruchsvollen Felsenweg zur Burg erklommen.
      Auf die Gefahr, es immer wieder aufs Neue kundzutun: die Burg Falkenstein ist einfach meine liebste Schramberger Burg. Von unten kaum zu sehen, von oben aber mit einer tollen Sicht auf Schramberg und denn Beginn des Bernecktals, sowie der teils abtneuerlichen Wegführung, gehört dieses Bauwerk zum Pflichtprogramm des Wanderers in dieser Gegend.
      Auch hier verweilten wir eine Zeit lang und rangen uns schließlich zum kaum erkennbaren Abstieg zum unteren Teil der Falkenstein und über einen weiteren Felsenpfad, der dem bereist absolvierten Felsenmeer sehr nahekommt, ins Tal.
      Am Ortsausgang von Schramberg Richtung Tennenbronn überquerten wir die Straße und erreichten so die Falkensteiner Kapelle, wo Waldhexe und Nina einer Fata Morgana folgten und einer vermuteten Wasserquelle in der Kapelle nicht habhaft werden konnten.
      Also ging es mit den kargen Rest-Vorräten der längsten Bergetappe entgegen, die wir auf dieser Runde zu absolvieren hatten.
      Wir passierten den Rausteinsportplatz und folgten dem Weg bis zu einer Kehre, wo wir auf einen schmaleren Ableger überwechselten, der uns zum beliebten Heuwegle führen sollte.
      Wer hier aber nicht genau aufpasst, übersieht den Wegweiser links oberhalb, wo der eigentliche Pfad beginnt und läuft geradeaus weiter - so wie wir.
      Und natürlich machten mich mehrere Dinge stutzig: es war zwar schon eine Weile her, dass ich hier meine Schuhabdrücke hinterließ, doch an einen derart überwucherten und von Dornenranken jeglicher Couleur gespickten Anti-Weg vermochte ich mich nicht zu erinnern.
      Als das Ende des Weges abrupt eintrat, war dann auch klar, dass uns ein zweiter Fehlgang gelungen war, der sich allerdings nur mit einer Umkehr korrigieren ließ.
      Obwohl mir der Ärger zusammen mit dem Schweiß aus allen Poren kroch, bewahrte ich ausreichend Geduld, den Fehlgang bis zum Ende rückabzuwickeln und dann auch am Scheidepunkt mit der gebotenen Aufmerksamkeit auf den richtigen Pfad geleitet zu werden.
      Der Rest der Gruppe hatte die weglose Direttissima bevorzugt, sodass sie bereit vor mir das echte Heuwegle in Beschlag genommen hatten.
      Schnell war der Ärger verflogen, denn dieser Abschnitt ist ebenfalls ein Höhepunkt und nicht zu Unrecht für Trittsichere ausgewiesen. Am Hang entlang umgingen wir das Tal in weitem Bogen und erreichten nach einer seilversicherten Felspassage schließlich die Überreste der ehemaligen Burg Berneck. Ein Holzwappen sowie ein paar unnatürlich anmutende Felsformationen wiesen auf die Existenz der Burg hin. Der Blick ins tiefliegende Bernecktal ist hier stellenweise eine gute Übung gegen Höhenangst und mit etwas mehr Mut kann man den Überresten noch weiter folgen, bis der Fels quasi senkrecht abfällt.
      Der finale Anstieg fiel deutlich zahmer aus, als ich befürchtet hatte und als wir mit Erreichen des Tischneck den höchsten Punkt unserer Wanderung überschritten hatten, konnten wir aufatmen.
      Im Angesicht eines herrlichen Panoramablicks teilten wir die letzten Reste trinkbarer Flüssigkeit gerecht auf und rüsteten uns für die letzten beiden Kilometer, die im wesentlichen aus einem steilen Abstieg nach Schramberg bestanden.
      Zwischen den Häusern verwirrten wir noch einen geführten Hund, der erst bellte, als er merkte, dass wir ihn längst passiert hatten und verschwanden ein paar Schritte weiter im Wald.
      Über Schotter und Erde wurden wir der Schwerkraft entgegengetrieben und konnten so wieder frühzeitig den kühlenden Schatten gegen eine schon deutlich tiefer gelegene Sonne eintauschen.
      Eine große Schafherde beäugte uns misstrauisch als wir den mittlerweile asphaltierten Weg beschritten und so wieder die Stadt erreichten. Dieses Mal blieben wir unten und ließen die letzten Meter entlang der Schiltach entspannt ausklingen.
      Mein Fazit: abgesehen von den beiden Irrwegen bekommt man auf dieser Runde nicht nur vier Burgruinen - oder besser: drei Ruinen und einen Rest -zu sehen, sondern erlebt den größten Teil auf abenteuerlichen, zumeist schmalen bis alpinen Wegen, die zudem noch mit vielen kleinen Sehenswürdigkeiten aufwarten können. Hier erlebt man auf einer nicht gerade kleinen aber dennoch kompakten Tour eine Menge und erleidet kaum echten Leerlauf, was bei längeren Unternehmungen nicht immer gelingt.
      Es fühlt sich wie ein Best-Of an und so war es auch gedacht. So wie ich vernahm, kam die Tour bei den Teilnehmern gut an und allein dafür hat sich die Planung schon gelohnt. Der Anfänger sei aber gewarnt: das stetige Auf und Ab kann einen ganz schön auszehren und die Wege erfordern einen sicheren Tritt. Wer sich dessen bewusst ist, dürfte hier auf jeden Fall fündig werden.
      Eine kleine Danksagung an meine treuen Mitwanderer möchte ich auch noch hinterlassen. Eric ist einfach immer dabei und stellt sich allen Herausforderungen. Waldhexe musste sich mit mehreren Verletzungen durch die schwierigen Abschnitte quälen und tat dies stets mit einem Lächeln und Nina bekam die volle Dröhnung an Alpinismus und dürfte diesbezüglich wieder ein paar Stufen aufgestiegen zu sein. Es war super mit euch und gerne stelle ich mich wieder als Routenplaner zur Verfügung. 👌😎

      • September 18, 2021

  3. ulinator went running.

    September 12, 2021

    01:28
    9.60 mi
    6.6 mph
    550 ft
    525 ft
    1. ulinator

      Should i, should i not? That was the agonizing question as my body was somehow calling out to me to take my last day of vacation a little more relaxed.
      The wafts of mist, which promised a fascinating spectacle, however, seduced me to a run to the Dunninger Heights, which was a little late for my standards.
      As expected, the view and the foggy game were convincing, while my legs would have preferred a leisurely relaxation. So as compensation I treated myself to a few short interval-like walking passages and made one or the other digital image of the scenario, none of which, of course, even came close to what the eye perceived in reality.
      In the end, I was satisfied with the result and somehow happy that I hadn't slept through the morning completely. The rest of the day was good for that.

      translated byView Original
      • September 13, 2021

  4. ulinator went for a hike.

    September 8, 2021

    04:39
    15.8 mi
    3.4 mph
    4,250 ft
    4,250 ft
    1. ulinator

      Einmal mehr zog es mich in den Schwarzwald und ich wagte mich heute etwas tiefer hinein als sonst und startete in kühler Morgenluft am Parkplatz in der Kehre der Obertalstraße nahe Schonach.
      Ganz neu war mir dieser nicht, denn er stand schon mal aus Ausgangspunkt für eine Geocaching-Runde Pate.
      Direkt nach der fast unmerklichen Überquerung der Elz hatte ich die Zivilisation hinter mir gelassen und stieg über einen schmalen Pfad sehr direkt parallel zum Skilft auf den Uhrenpfad am Rohrhardsberg.
      Mittlerweile hatte sich die Sonne über die meisten Bäume erhoben und leistete neben der schon ganz ordentlichen Steigung ihren Beitrag zur Schweißproduktion, die sich noch unter meiner geschlossenen Jacke abspielte.
      Durch einen schattenspendenden Waldweg ging es endgültig auf den Rohrhardsberg, wo mich das erste von vielen Aussichtsfenstern mit Tief- und Weitblicken verwöhnte.
      Mit der Sonne im Rücken schritt ich voran und nutzte dazu einen Teil des Yacher Höhenweges, der eine sehr stimmungsvolle Mischung aus Wald und Höhengefühl vermittelte, da es links und rechts von mir jeweils in Täler ging, während ich über den Kamm marschierte.
      DAs Hihglight auf diesem Abschnitt ist sicher der Gipfel des Braunhörnle mit seinem überdimensionalen Kreuz und einem prächtigen Ausblick ins Tal und die schwarzbwaldeten Hügel und Berge ringsherum.
      Einen Geocache später (Hinweis: zwischen zwei Steinen - in einem Gebiet voller Steine, haha) ging es weiter auf dem Höhenweg an weiteren Aussichtspunkten und einer kleinen Hütte vorbei und immer schön auf fußschonenden Wurzelpfaden oder grasigen Abschnitten.
      Nach knapp zehn Kilometern erreichte ich das Ende des Höhenweges, denn von nun an sollte mir das Tal blühen.
      Wohlwissend, dass ich bis auf 400 Höhenmeter absteigen werde, pausierte ich auf einer praktisch gelegenen Bank in der Sonne und erleichterte meinen Rucksack um ein paar Gramm Nahrung und Flüssigkeit.
      Von der Bank aus war der Pfad in die Tiefe kaum auszumachen, denn die wild wuchernde Natur hielt ihn gut verborgen. Was würde man nur ohne die digitalen Helfer machen?
      Kurze Zeit später befand ich mich mitten ab Absteigen und folgte der Regel, dass im Zweifelsfall der maximale Pflanzenbewuchs die richtige Richtung angibt - neben der Tatsache, dass es gnadenlos abwärts ging. Wer seine Kniescheiben etwas locker sitzen hat, sollte sich hier stellenweise auf etwas gefasst machen.
      Nach einem wunderbare anzusehenden Panorama auf das noch immer tiefliegende Simonswald, erreichte ich kurze Zeit später den Talgrund im Nachbarort Haslachsimonswald. Mehr als kurz die Straße und den Bach zu überqueren, hatte ich hier allerdings nicht zu tun und schon mal kam der Gegenanstieg auf der anderen Talseite auf mich zu.
      Ich hatte auf den letzten vier Kilometern ausreichend Zeit, darüber nachzudenken, wann ich jemals einen derartigen Anstieg bewältigen musste und mir fiel außer dem Zustieg zum Watzmannhaus nichts ein.
      Kurz nachdem der Ort hinter mir lag, lag er gleichermaßen auch unter mir und ich folgte einem Weidezaun direkt in den Hang hinein.
      Hätte ich die Jacke nicht schon zuvor in den Rucksack verbannt: jetzt wäre es spätestens so weit gewesen. Im Waldschatten der Sonne entflohen machte zwar die Umluft erträglicher, doch die Steilheit des Weges nahm zu und ein oberes Ende ließ sich nicht ausmachen.
      Ich vermied es aus psychologischen Gründen auf das Höhenprofil und meinen zweifelsohne noch nicht sonderlich erkennbaren Fortschritt zu schielen und stapfte mutig voran.
      Als ich zum ersten Mal einen Moment innehalten musste begann die erste von noch vielen Varianten an verbalen Entgleisungen, die alle mehr oder minder mit Zungenbewegung und Hinterteilen zu tun hatten. Ob mich jemand hörte, war mir dabei egal, wobei ich mir sicher war, dass sich niemand freiwillig an meine Fersen heften würde.
      Als ich einen Zwischenweg erreichte durfte ich für ein paar Schritte auf der Ebene wandeln, bevor es dann auf einen Bergpfad überging.
      Dieser führte weiter aufwärts, bot nun aber mit einigen Kehren und am Hang entlang einen wesentlich angenehmeren Verlauf, was mir nach der ersten Eskapade aber nicht mehr viel half.
      Für Motivation sorgte dann der erste Aussichtsfelsen am Höllkopf, denn dieser suggerierte ein baldiges Ende des Aufstiegs.
      Dass ich mich dabei gründlich irrte, wurde mir nach der kurzen Pause schnell klar, denn zum Schultiskopf wollte die 1000-Meter Höhenlinie deutlich überschritten werden und ich befand mich noch knapp darunter.
      Frisch gestärkt erreichte ich den Gratweg und trug mich ins Gipfelbuch ein. Es folgte nun ein teilweise felsiger Bergpfad über den Grat, der immer wieder in kurzen Ab- und Gegenanstiegen an diversen benannten Gipfeln vorbeiführte, wie dem Ibichkopf oder dem Obereck.
      Von weiteren Aussichtspunkten muss man nach dem Schultiskopf leider absehen, da sich zwischen den Bäumen maximal noch kleinere Fenster auftun. Ähnlich wie auf dem ersten Höhenweg konnte man die Höhe aber spüren.
      Ab der Kohlhütte bei der Spechttanne wechselte der bisher schmale Pfad in einen klassischen Waldweg, hier und da auch mal etwas renaturiert aber grundsätzlich gut und einfach zu begehen, was meiner verminderten Konzentration geschuldet auch gut war.
      So konnte ich die letzten Kilometer bis zur zweiten Elz-Überquerung angenehm flott auslaufen und dabei unter anderem darüber nachsinnen, ob ich jemals einen solchen Anstieg bearbeitet hatte.
      Der letzte Kilometer brachte mich aus dem Wald heraus über eine kurze Wiesenetappe mit Schwarzwald-Feeling und schließlich auf einem kleinen Teil Uhrenpfades über eine hübsche Brücke sicher zurück zum Parkplatz.
      Fazit: wer gerne mal seine Kondition trainieren möchte, dem sei der Anstieg von Haslachsimonswald zum Schultiskopf (der noch nicht der höchste Punkt ist) wärmstens empfohlen.
      Wer den Hochschwarzwald sehen und erleben möchte, findet hier ansonsten viele kleine Sehenswürdigkeiten und Aussichtspunkte. Die Wege sind überwiegend schmal und erfreuen das Wandererherz mit wechselndem Untergrund. Alles in allem hatte ich viel Freude auf dieser Tour und die Lust, noch mehr von dieser Seite des Schwarzwaldes zu erkunden, wurde weiter angefacht. Mal sehen, was noch kommt. Heute jedenfalls nichts mehr. 😜

      • September 8, 2021

  5. ulinator went running.

    September 4, 2021

    01:13
    8.69 mi
    7.2 mph
    800 ft
    800 ft
    1. ulinator

      The morning started with hiding the coming of age present for Eric's younger brother Marco on his property. A good opportunity to check the ambient temperature for the run that is planned afterwards.
      After I had decided between short below and long above, I had to recognize in front of the door that the intensity of the sun's rays had increased significantly, so that I started with a short gap below and above.
      My arrival at Dunninger Weiher caused a stir in the duck gathering and while trying to capture the dissolution of the same photographically, I caught a nettle massage on my right lower leg and a pair of wet shoes.
      Armed in this way, I climbed the long straight towards Locherhof in the shade of the forest, which I "like" so much.
      I wasn't in the mood for the inevitable depression in the middle of the forest either, but it was surprisingly easy for me.
      I elegantly circled the fitness trail, where all sorts of two- and four-legged friends were already picking up their dose of vitamin D, and I left the forest again at the water reservoir, where there were already more cars piled up than people felt.
      I crossed the main road unmolested and chased a cat in front of me as I strode towards the horse farm of the Stampfe.
      A few more shady meters later I found myself surrounded by corn with a hazy view of Dunningen, which I headed for directly, but then added a dangling through the place, because I wanted to complete the 14 kilometers. It would be a shame if it had only been 13.6 in the end. 😎😜

      translated byView Original
      • September 4, 2021

  6. ulinator and Ankica went for a bike ride.

    September 2, 2021

    01:53
    20.7 mi
    11.0 mph
    1,100 ft
    1,075 ft
    1. ulinator

      Since my dearest has been the proud owner of an e-bike, cycling has been very popular and after three ascendingly challenging excursions around Dunningen it was time to break the 30-kilometer mark on today's sunny Thursday.
      The main motivating factor this time was not me, even if I would have liked to be, but Ankica, the one with the idea of visiting the fantastic garden and all sorts of shops with an integrated petting zoo and more in Schabenhausen.
      My part in the implementation of the idea was only the planning of an appealing bike tour, which can also be described as successful.
      Classically, we followed the road or parallel on bike paths, if available, via Lackendorf, Stetten to Flözlingen, where we turned right at the cemetery and thus drove a scenic and scenic path directly on the Eschach, which, apart from a bump, did not present any difficulties.
      In Horgen it was a little uphill to Niedereschach and a bit more to our stopover, which marked almost exactly half of the lap.
      There was a lot to marvel at in the garden center and more than once I was glad that we weren't too transportable today, otherwise we would have driven home with flowerpots, trees, bushes and tons of decorative material.
      The animal world with large aviaries and other enclosures was also an eye-catcher and if you consider that you can get all this for free, a trip here is worthwhile for that alone.
      By the way, you can see our circular route on the map, because I let the recording continue.
      At the end there was a refreshment in the integrated cafe and we were ready to go again.
      It started with a short ascent and a perspective appealing path to Fischbach, which we left over fields in the direction of the hamlet.
      In Mariazell we followed the road to Locherhof, which we only touched briefly through a right-hand bend and then drove back to the starting point above the village with a view of Dunningen (and loyal followers known to me from various runs) over the distinctive Holderbrunnen.
      With that, a large part of today's weather was used perfectly and I as an M-driver (M = muscle-powered) got my money's worth in the test of strength against two e-bikers. Perfect!

      translated byView Original
      • September 2, 2021

  7. ulinator went for a hike.

    August 27, 2021

    00:40
    1.88 mi
    2.8 mph
    275 ft
    350 ft
    Pamph, Martin and 4 others like this.
    1. ulinator

      On our day of departure, we proceeded in a similar way to the beginning, in that we interrupted the return journey for another stage of sightseeing.
      The difference was that this stop came after half an hour and therefore the largest part of the journey was still ahead of us.
      Our destination was Homburg (not to be confused with Bad Homburg), whose small town center around the market square can be explored relatively quickly, but the real highlight can be found above the town.
      We reached the foot of the Schlossberg via a steep cobblestone road, which we climbed over countless steps.
      Typical for the Gegen region, a wooded area and striking sandstone cliffs awaited us in the upper area, some of which can be easily climbed via stairs or small paths for a small view.
      However, our focus was on the castle ruins, which is why we followed the old walls and reached the area of the main castle through a half-hidden exit and a winding staircase through a round tower.
      There were numerous walls here, the former function of which was well explained by display boards. At the highest point we got the best view over the city and were whipped by the wind, which in combination with threatening bloated clouds heralded the change in weather.
      So we left the facility over another collection of steps to the second highlight of the city: the sandstone caves.
      These can only be walked on for a fee, but free of charge without a guide, but with a map for better orientation, what there is to see and where it can be found. The whole thing then results in a kind of tour with small detours.
      Even the lower floor knows how to inspire with its columns and formations, as well as the appropriately subtle lighting, but it gets really exciting in the two higher levels, where the passages are narrower and the low ceiling justifies the protective helmets.
      Here and there you come across traces of prehistoric times and on the way back you can marvel at the largest room with the most impressive ceiling pattern - the throne room. It then goes back outside via a bunker tunnel.
      We ended our visit to Homburg with a nutritious lunch and started our journey home.
      Overall, we had a wonderful week of vacation, of which I unfortunately cannot share a few sensations here, due to a lack of record. It should be said, however, that a visit to the Saarland is really worthwhile.
      Regardless of whether you like cities or prefer to let off steam in nature, you will easily find what you are looking for - all the easier thanks to our digital tools.
      I repeat myself when I finish by saying: we'll be back. There is still so much to see and discover, that became clear to us.

      translated byView Original
      • September 2, 2021

  8. ulinator went for a hike.

    August 25, 2021

    Pamph, Tina and 11 others like this.
    1. ulinator

      After the extensive visit to the world cultural heritage "Völklinger Hütte" (which unfortunately I had not made a tour record, as I had hopelessly underestimated the dimensions of the facility), we actually only wanted to make a short stop in Saarbrücken to satisfy our hunger.
      The stop turned into a little shopping and shopping turned into a short march through the pedestrian zone and finally the sights connected to it were rattled over, so that in the end a lot more came together than planned, but we have not regretted it.
      In addition to the basilica, castle, various fountains, the striking town hall and churches, there were two crossings of the Saar over an old and a modern bridge, as well as the remains of a Roman aqueduct.
      Again, we would have slipped our way through a geocaching round, but it seemed too much to us after the previous event. In the end, ironically, we had done almost the same stretch on the soles of the day very well and actively.
      My conclusion is that there is a lot to discover in Saarbrücken. Since most of the sights are located near the river, there are always beautiful perspectives with a lot of variety. Here, too, we will serve again and catch up on the corners that we have missed.

      translated byView Original
      • September 2, 2021

  9. ulinator went running.

    August 25, 2021

    00:50
    5.52 mi
    6.6 mph
    650 ft
    600 ft
    1. ulinator

      A sunny run in the Saarland before breakfast and to put a few calories in energy from the last few days.
      Now the excursion can begin ... 😎

      translated byView Original
      • August 25, 2021

  10. ulinator went for a hike.

    August 24, 2021

    Rusty, Verena and 2 others like this.
    1. ulinator

      It is always a quirk of mine that we like to associate new, unknown areas with geocaching, because mostly the hiding places of the small (and sometimes large) containers lead you into beautiful areas that you might not otherwise discover.
      For this reason, for one of our vacation days I chose a geocaching round in the jungle in front of the city - which means Saarbrücken - the Netzbachtal nature reserve.
      The round, which consisted of a total of 21 mostly simple geocaches, led us through the forest and you can recognize it from the pictures: the term jungle is not an exaggeration.
      Even a few steps away from the parking lot, the traffic on the street was no longer noticeable. Trees grew close together around us and almost completely closed the canopy of leaves on the first two thirds.
      Since we also climbed half of the tour downhill, our central star clearly had trouble getting through to us on this sunny day. The result was a consistently intense green shimmer which, in combination with the eerie silence, created a unique atmosphere.
      Only two walkers crossed our path with their dogs and fully followed the cliché of the friendly and talkative Saarlanders. Since they knew what we were looking for here, we didn't have to pretend too much.
      Then we were among ourselves again, climbed all the way into the valley and followed the Netzbach - a dry trickle - to the pond of the same name, which appeared in front of us just as ghostly as if it had just appeared.
      The GPS reception also suffered in some places, so that we were misled at the turning point and had to spend a whopping 25 minutes.
      When the forest became a little lighter in the ascent and the sun penetrated us warmly, it went like clockwork again and we were finally able to find the lovingly designed "crocodile school", for the location of which we had to complete the other 20 finds.
      Satisfied and somehow flattened by the greenery, we reached the car after a good four hours with the appropriate search breaks and had gained an immense impression of this forest area, albeit in the knowledge that we had only seen a small part of the large nature reserve.
      We will be back!

      translated byView Original
      • September 2, 2021

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