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Ringelnatz, Joachim (1883-1934)
Die Ameisen


In Hamburg lebten zwei Ameisen,
die wollten nach Australien reisen.
Bei Altona, auf der Chaussee,
da taten ihnen die Beine weh,
und da verzichteten sie weise
dann auf den letzten Teil der Reise.


Erklimme das Gebirge oder steige ins Tal hinab,
gehe bis ans Ende der Welt oder um dein Haus herum:
du triffst immer nur dich auf den Straßen des Zufalls.
- Maurice Maeterlinck, belgischer Schriftsteller -


Der Weg ist das Ziel, wenn man den Äquator entlang misst, also sozusagen das Maßband um den “Bauch der Erde” legt, sind es genau 40.075,017 km einmal rund um die Welt.... Also noch ein wenig Weg vor mir! ;-) Ach ja das Ziel? 40.075,017 km

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Beim Pioneer & Experten-System von Komoot bin ich, wie einige andere auch, nicht mehr dabei. Seit März 2023 bin ich nicht mehr dabei, weil diese Titel auch durch reines Punktesammeln mit Mausklicks erworben werden können. Es hat häufig nichts mit der tatsächlichen Kenntnissen und Leistungen des Titelträgers in der Region zu tun. Allen anderen viel Spaß damit.
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and went for a hike.

January 18, 2026

Hamburg: SatisFICTION 🎈🎈 🔄

💳 C-R-E-D-I-T: Baerenspex

01:47

7.35km

4.1km/h

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January 19, 2026

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January 14, 2026

02:13

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January 15, 2026

and went for a hike.

January 14, 2026

In Eppendorf gehen Menschen, als würden sie gefilmt. Der Rücken gerade, der Blick fokussiert, die Schritte symmetrisch. Eine Frau mit Hund wartet an der Ampel. Der Hund setzt sich. Sie bleibt stehen, ohne sich zu bücken. ​ St. Pauli verwischt das. Hier gehen Menschen schneller, aber ohne Richtung. Ein Mann lehnt an einer Hauswand, Zigarette in der Hand. Er schaut nicht auf sein Handy. Er schaut einfach. ​ Am Fischmarkt riecht es nach Wasser und altem Holz. Ein anderer Mann steht am Geländer. Fünf Minuten. Zehn. Die Elbe bewegt sich nicht viel schneller als er. ​ Altona Ameisen. Die Schultern hängen tiefer hier. Jemand bleibt vor einem Schaufenster stehen. Geht weiter. Bleibt wieder stehen. Kein Schaufensterbummel. Einfach nur Stehen. ​ Ottensen hat mehr Licht. Eine Frau sitzt draußen vor dem Café, Mantel noch an. Der Kaffee dampft. Sie trinkt nicht. Sie hält die Tasse nur fest, Zurück zur Schanze. Du gehst anders als vorher. Nicht schneller, nicht langsamer. Nur anders. Die Stadt sagt nichts dazu

02:41

9.22km

3.4km/h

100m

110m

January 15, 2026

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January 10, 2026

Der Schnee kam in der Nacht, als niemand zusah. Jetzt liegt er da wie ein vergessenes Versprechen, das keiner abgegeben hat. Schwarz-Weiß ist keine Nostalgie. Es ist nur das, was übrig bleibt, wenn die Stadt aufhört, bunt sein zu müssen. Du gehst durch Straßen, die du kennst, aber heute erkennen sie dich nicht zurück. Der Schnee hat ihre Namen verschluckt. Jede Fußspur ist ein Satz, den niemand zu Ende spricht. Ein Hund überquert die Straße, langsam, als hätte er Zeit erfunden. Sein Atem steigt auf wie Rauchzeichen an niemanden. Die Fassaden sind grau, aber nicht traurig. Grau ist ehrlich. Grau sagt: „Ich bin, was ich bin, und das reicht." Am Ende der Straße steht ein Mann und raucht. Jeder bleibt in seinem eigenen Film. Der Schnee dämpft alles, auch die Notwendigkeit, etwas zu bedeuten. Vielleicht ist das der dritte Akt: nicht die Erkenntnis, sondern das Ausbleiben von Erkenntnis. Die Stadt zeigt dir nichts, weil sie selbst noch nicht weiß, was sie ist. Und du gehst weiter, weil Gehen das Einzige ist, das keinen Grund braucht.

02:14

5.92km

2.6km/h

70m

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January 12, 2026

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December 27, 2025

Kein Verkehr, kaum Gesichter, nur Atem, der in der Kälte kurz Form annimmt und dann wieder verschwindet, als hätte er sich geirrt. Hamburg wirkt, als hätte es dich vergessen. Das ist nicht beleidigend. Das ist Luxus. ​Du läufst an einem Späti vorbei. Geschlossen. Das Schild sagt „ab 6 Uhr", aber die Uhr an deinem Handy sagt 5:47, und du weißt: Diese 13 Minuten sind die längsten des Tages, wenn man Kaffee will. Also gehst du weiter. ​In dieser Uhrzeit gehören dir die Übergänge. Nicht die Highlights, sondern das, was dazwischen liegt: ein Bordstein, eine Pfütze, ein Schatten, der aussieht wie ein Tier, aber nur eine Mülltüte ist. Keine Enttäuschung. Nur Fakten. Vielleicht ist genau das der ehrlichste Zustand von Stadt und Mensch: eine Welt ohne große Erzählung, in der du nicht „mehr aus dir machen“ musst, sondern einfach jemand bist, der geht. Die Philosophen würden von Kontingenz reden, aber hier draußen fühlt es sich weniger kompliziert an: Es hätte alles auch anders sein können und ist es nicht.

03:15

13.2km

4.1km/h

170m

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December 29, 2025

went on an adventure.

December 24, 2025

Wer früh am Heiligabend spazieren geht, sucht nicht das Ziel, sondern die Leere dazwischen. Vielleicht liegt das wahrhaft Erhabene nicht im spektakulären Fernziel, sondern im bewussten Umweg nach Nirgendwo, wie heute in Hamburg. Die Situationisten nannten es dérive: spontane urbane Erkundung jenseits funktionaler und kommerzieller Zwecke. Keine Selfies, keine Gipfel. Nur du und die leere Stadt, die nichts beweisen muss. Wer hoch hinaus will, dem empfehle ich "Simulacra and Simulation" (Simulacres et Simulation, 1981) von Jean Baudrillard.

01:57

7.09km

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December 24, 2025

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December 18, 2025

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11.1km

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30m

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December 20, 2025

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December 18, 2025

KÄSEKUCHEN³ – Ein empirischer Feldversuch Forschungsfrage: Wie viele Käsekuchen verträgt der Homo Hamburgensis auf einer 12 km Strecke, bevor er bereut, Jogginghosen-Verbot eingeführt zu haben? Versuchsaufbau: - 2 Probanden - 3 Cafés (Sternschanze, Eppendorf, Grindelviertel) - 3 Käsekuchen (Kontrollgruppe: 0 Käsekuchen wäre langweilig) Hypothese: "Nach Kuchen 3 hasst man sich selbst, aber liebt das Leben" Methodik: Zu Fuß von Café zu Café stolpern, dabei wissenschaftlich fundierte Bewertungen wie "Boah, geil!" und "Noch einer?" abgeben. Erwartete Ergebnisse: - Glückshormone ↑↑↑ - Hosenknopf-Stabilität ↓↓↓ - Lebensqualität durch die Decke Die Hypothese konnte eindeutig bestätigt werden : Nach exakt 3 Stücken Käsekuchen zeigten beide Probanden deutliche Symptome von glücksbedingter Sprachlosigkeit, spontanen „Mmmmmh“-Lauten und akuter Umarmungsbereitschaft gegenüber Backwaren . Wir beide erklärten unisono: „Wir würden es sofort wieder tun“, was als klarer Beweis für das gleichzeitige Auftreten von mildem Selbsthass und maximaler Lebensfreude gewertet werden darf .

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December 11, 2025

01:29

5.63km

3.8km/h

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December 12, 2025

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December 11, 2025

Die Menge schiebt sich durch die Gassen und Strassen, jede Hütte ein leuchtendes Bühnenbild, jedes Produkt eine Rolle in einem Stück, in dem Begehren und Glanz sorgfältig einstudiert sind. Doch zwischen Punschbechern, kalten Händen und zufälligen Gesprächen entstehen echte Momente von Nähe, die sich keinem Drehbuch verdanken. Die Dinge scheinen mehr zu sein als Dinge: Sie tragen eine Aura, die Wärme, Status und Zugehörigkeit verspricht, während die eigentlichen Verhältnisse im Schatten der Kulisse weiterlaufen. Gerade in diesem Lichterland werden die langen Schatten sichtbar für jene, die hinsehen wollen und vielleicht liegt sein stilles Versprechen darin, dass aus einem Abend voller Glanz nicht nur Konsum bleibt, sondern auch die Frage, wie viel echtes Licht Menschen einander geben können.

02:14

6.34km

2.8km/h

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December 12, 2025

The song is based on the Icelandic Christmas Cat legend.



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