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Hikers gonna Hike and others went for a hike.
February 28, 2026
Start: Waldwanderparkplatz bei Hohenstadt (bei Geislingen an der Steige) Schon am Start merkt man: Das wird kein Postkartenwetter wie gestern. Der Himmel kann sich nicht entscheiden. Sonne blitzt durch, zieht sich wieder zurück. Dazu dieser typische Albwind, der immer ein paar Grad kälter wirkt, als das Thermometer behauptet. Die ersten Meter führen über freie Flächen. Weitblick statt Wald. Die Hochfläche der Schwäbischen Alb zeigt sich offen, fast puristisch. Wer hier unterwegs ist, merkt schnell, warum die Gegend landwirtschaftlich geprägt ist: fruchtbare Böden auf der Albhochfläche, weite Ackerstreifen, wenig natürliche Barrieren. Rechts und links drehen sich Windräder. Und nein, das ist kein Zufall. Die Albhochfläche gehört zu den windreicheren Regionen Baden-Württembergs. Schon im Mittelalter nutzte man hier Windkraft – nur eben noch mit Mühlsteinen statt Generatoren. Heute summen die Rotoren, während wir unsere Kilometer sammeln. ⸻ Über Felder und durch lichte Waldstücke Der Track verläuft abwechslungsreich: viel Feld, zwischendurch Waldpassagen, die Schutz vor dem Wind bieten. Genau diese Wechsel machen die Runde angenehm. Keine brutalen Anstiege, kein alpines Drama – dafür stetiges Vorankommen. Mit nur knapp 200 Höhenmetern bleibt die Tour moderat. Man merkt das Profil kaum, es rollt eher sanft durch die Landschaft. Ideal für eine gemeinsame Runde ohne sportliche Überambition. Der Wind begleitet uns konstant. Mal kühl im Gesicht, mal von der Seite. Die Sonne schafft es immer wieder durch die Wolken, was die Stimmung hebt – nur um sich kurz darauf wieder zu verstecken. Klassisches Alb-Wetter. Ehrlich, wechselhaft, unverstellt. ⸻ Die Schlössle-Ruine im Wald Im Wald wartet das historische Highlight: die Schlössle-Ruine. Historisch gesichert? Nicht wirklich. Interessant? Absolut. In der Ortsbeschreibung des Oberamt Münsingen von 1825 wird erwähnt, dass hier einst ein helfensteinisches Schloss gestanden haben soll. Belege? Fehlanzeige. Lediglich der Sage nach sei der Steinberg ein Überrest dieser Anlage. Das macht den Ort eigentlich noch spannender. Man steht zwischen Bäumen, sieht unscheinbare Geländestrukturen – und fragt sich: War hier wirklich einmal eine Burg? Oder hat sich die Geschichte verselbständigt? Fun Fact: Viele sogenannte „Burgstellen“ auf der Alb sind bis heute archäologisch nicht eindeutig geklärt. Oft wurden natürliche Felsformationen oder Geländeerhebungen später als Ruinen interpretiert. Die Grenze zwischen Sage und Geschichte ist hier erstaunlich dünn. Kein Massentourismus, keine Besucherströme. Nur Wald, Wind in den Kronen und dieser Hauch von Vergangenheit. ⸻ Richtung Machtolsheim – und kurz davor zurück Der Track führt in Richtung Machtolsheim. Doch kurz davor biegt ihr ab. Kein Durchmarsch ins Dorf, keine Einkehrstrategie, sondern bewusste Rückkehr in die Offenheit der Alb. Die zweite Hälfte bleibt entspannt. Der Rhythmus stimmt. Gespräche laufen, Schritte gleichmäßig, kein Druck. Man merkt den Unterschied zwischen einer „Ich-muss-Leistung-bringen“-Tour und einer „Wir-sind-einfach-unterwegs“-Runde. Die letzten Kilometer ziehen sich nicht. Sie gleiten. ⸻ Fazit: Keine spektakuläre Gratwanderung. Kein epischer Sonnenuntergang. Dafür Weite, Geschichte, Bewegung und gemeinsame Zeit. Und genau deshalb wirkt die Tour so rund. Jetzt haben wir uns etwas Ruhe verdient.
03:10
16.0km
5.1km/h
190m
200m
Hikers gonna Hike and others went for a hike.
December 31, 2025
Silvesterwanderung zum Mittagsfelsen – mit Familie & roter Wurst 🌭🥾 Am Silvestermittag stand eine kleine, feine Wanderung auf dem Plan – genau richtig, um das Jahr draußen und ohne großen Trubel ausklingen zu lassen. Gemeinsam mit der Familie ging es los vom Wanderparkplatz Rauberweide. Schon nach wenigen Schritten stellt sich diese typische Alb-Ruhe ein: Wintersonne, klare Luft, kein Stress. Der Weg führt zunächst vorbei am Freizeitheim Diepoldsburg. Der Ort liegt ruhig im Wald und ist eng mit der Jugend- und Freizeitkultur der Region verbunden. Kurz darauf passieren wir den Engelhof, der aktuell noch renoviert wird – aber: Das sieht schon richtig gut aus und lässt erahnen, was hier bald entsteht. Ein kleines Highlight am Wegesrand sind die Alpakas und Ziegen, die entspannt in der Wintersonne dösen. Ein Moment zum Schmunzeln und kurz stehen bleiben. Weiter geht es Richtung Mittagsfelsen. Der Weg steigt nur moderat an und bleibt durchweg angenehm. Oben angekommen, wartet das große Panorama: Der Blick schweift weit über das Lenninger Tal, heute besonders klar und ruhig. Auch die Burg Teck zeigt sich von ihrer schönsten Seite – gut zu sehen und wie immer ein echter Blickfang am Albtrauf. Nach dem Aussichtsmoment geht es weiter zur Grillstelle. Zeit für eine wohlverdiente Pause: Ein paar rote Würste wandern am Stock über das lagerfeuer und anschließend direkt ins Brötchen. Besser kann eine Silvesterpause kaum aussehen. Gestärkt, zufrieden und mit warmen Händen macht man sich danach wieder auf den Rückweg. Der Rückweg zum Parkplatz verläuft entspannt, Gespräche plätschern vor sich hin, und man merkt: Das war genau die richtige Runde für den letzten Tag des Jahres. Keine große Strecke, kein Leistungsdenken – einfach draußen sein, gemeinsam unterwegs sein und das Jahr bewusst abschließen. Eine nette kleine Runde am letzten Tag vor dem neuen Jahr. Ich wünsche allen einen guten Rutsch und viele schöne Wege im kommenden Jahr 🍀🥾✨
01:34
6.82km
4.3km/h
130m
120m
December 31, 2025
The cold makes the pictures even more interesting.
Translated by Google •
Hikers gonna Hike and Renate c. went for a hike.
August 30, 2025
Wanderung zur Burgruine Hohenrechberg Gestartet sind wir am Parkplatz beim Sportplatz Rechberg. Eigentlich war der Plan, zunächst Richtung Wißgolding ins Tal zu wandern. Doch Komoot hatte wohl einen etwas zu optimistischen Blick auf die Wege dort: abgesperrt durch Kuhweiden oder blockiert durch eine tiefe Schlucht, die sich beim besten Willen nicht queren ließ. Also: Planänderung! Wir hielten uns direkt Richtung Schurrenhof – ein Ort mit spannender Geschichte und bis heute lebendigem Betrieb. Der Schurrenhof – Geschichte und Gegenwart Der Hof unterhalb des Rechbergs gehörte 1715 noch dem Kloster Adelberg. Nach dem Ersten Weltkrieg wurde er vom damaligen Göppinger Stadtgärtner K. Solleder erworben, der 1929 die erste Gaststätte eröffnete – damals noch mit rein alkoholfreien Getränken aus eigener Herstellung. 1959 brannte der Hof nieder, wurde aber schon 1960 wieder aufgebaut und später von der evangelischen Kirche als Freizeitheim genutzt. 1993 ging er in den Besitz der Familie Bühler über, die nach einer umfassenden Renovierung 1994 das Landhaus am Rehwald eröffnete, heute eine beliebte Gaststätte mit Fremdenzimmern. Besonders bekannt ist der Schurrenhof auch durch das seit 1970 bestehende Isländergestüt, das Pferdezucht, -ausbildung und -pension betreibt – ein kleines Paradies für Islandpferdefans. Doch ganz so idyllisch verlief unser Weg nicht: Ein neu gezogener Zaun hinter dem Schurrenhof verwehrte uns den bekannten Abstieg nach Ottenbach. Also hieß es improvisieren und einen Umweg suchen. Den fanden wir – und kurz darauf auch einen Regenschauer. Schirme raus, durchhalten, und schon war das Gröbste wieder vorbei. Ab Ottenbach folgten wir idyllischen Wald- und Wiesenwegen. Gesäumt von saftig grünen Weiden mit unzähligen Kühen kam fast schon Allgäu-Feeling im Schwabenland auf. Der Weg führte gemächlich bergauf, bis wir schließlich den Hohenrechberg erreichten. Über den geologischen Pfad, mit einem letzten steileren Anstieg, war die Burg bald geschafft. Oben erwartete uns eine wohlverdiente Stärkung in der Burgschenke – Speis und Trank mit Aussicht, genau das Richtige nach den Kilometern. Burgruine Hohenrechberg – Geschichte zum Anfassen Die Burg wurde vermutlich um 1200–1250 erbaut. Ein Ulrich von Rechberg wurde 1179 erstmals urkundlich erwähnt und gilt als ihr Erbauer. Zum ersten Mal schriftlich erwähnt wurde die Burg 1355. Als staufische Dienstmannenburg errichtet, war sie der Stammsitz der späteren Grafen von Rechberg und bildete über Jahrhunderte den historischen wie administrativen Mittelpunkt ihres Herrschaftsgebiets. Die Geschichte der Burg ist bewegt: • 1448–1450 plünderten Kriegsleute aus Schwäbisch Gmünd und Schwäbisch Hall die Umgebung, wagten aber keinen Angriff auf die Burg. • 1525, im Bauernkrieg, blieb der Hohenrechberg von den Bauern verschont – während Burg Hohenstaufen sowie die Klöster Lorch und Adelberg niedergebrannt wurden. • 1546 zog der Schmalkaldische Bund vor die Burg, konnte sie aber nicht einnehmen. • 1648 im Dreißigjährigen Krieg und 1796 während der Französischen Revolutionskriege wurde sie zwar besetzt, jedoch nie zerstört. Bis 1585 regierte die Herrschaft direkt von der Burg aus, später wurde sie mehrfach umgebaut und erweitert. Am 6. Januar 1865 setzte ein Blitzschlag das Gemäuer in Brand – seither ist der Hohenrechberg eine Ruine. Heute gilt die Anlage als bedeutende Station der Straße der Staufer (seit 1977). Bis 1986 war sie im Besitz der Familie von Rechberg, ehe sie in Privatbesitz überging. Besonders lohnend sind die Überreste des Bergfrieds und die Ausstellung im Burgmuseum, wo mittelalterliche Fundstücke wie Ofenkacheln und alte Steingeschosse die Vergangenheit lebendig machen. Und natürlich: der unvergleichliche Rundblick über Albtrauf, Filstal und die Kaiserberge. Nach diesem geschichtlichen Abstecher gönnten wir uns noch Kaffee und Kuchen im Biergarten – perfekter Abschluss des Burgbesuchs. Weiter ging es über den Kreuzweg hinauf zur Wallfahrtskirche St. Maria auf dem Hohenrechberg, einer der bekanntesten Wallfahrtsorte der Region. Gleich daneben das ehemalige Haus Rechberg, das aktuell leider geschlossen ist. Noch ein letzter Blick in die Weite – dann begann unser Abstieg zurück zum Ausgangspunkt. Fazit Eine abwechslungsreiche Rundtour von etwa 15,7 km mit rund 450 Höhenmetern. Von verschlossenen Wegen, improvisierten Umleitungen und einem kleinen Regenschauer ließ sich die gute Stimmung nicht trüben. Im Gegenteil: Kühe, grüne Wiesen, Vögel wie Grünspecht und Turmfalke, dazu die Burgruine mit ihrer spannenden Geschichte – all das machte die Wanderung unvergesslich. Nur die Fliegenplage auf ein paar Abschnitten hätten wir nicht gebraucht… wir hoffen, wir haben nicht zu viele verschluckt. 😉
03:32
15.7km
4.4km/h
450m
450m
April 30, 2025
🌸 A wonderful spring tour near Backnang – a leisurely hike on the Zwiebelberg
Start/Finish: Zwiebelberg hiking car park
Length: approx. 14.5 km
Elevation gain: ↑ 236 m
Lowest point: approx. 337 m • Highest point: approx. 352 m
Characteristics: A peaceful circular tour with sweeping views, a profusion of
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September 27, 2024
After a strenuous day at work and a successful cold afterwards, I was finally able to go out again. I wasn't quite fit yet, but I went outside with half the strength I could, in very changeable weather. There was a promise of no rain, but well, you shouldn't take the weather forecast too seriously. I
Translated by Google •
June 9, 2024
Finally got out again. After a lot of work, another day of hiking. Wonderful. There was nothing going on on election day and you could enjoy the peace and quiet. Wonderful meadows, green everywhere you look with colorful spots. A very pleasant tour that can be an entertaining walk.
Translated by Google •
April 16, 2024
Today, with a lot of wind, we went on a great tour near Jungingen and looked at the waterfall. The weather was very mixed but we were lucky and didn't get wet. We even found a great place to stay for a break and we were able to cook ourselves a good meal :)
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February 9, 2024
To end the week, a smaller tour over the Breitenstein through Ochsenwang to Bug Teck. The weather wasn't a highlight but at least the forecast rain didn't happen. So top 😊 A nice tour with a few good ups and downs. There were also a few nice companions to see. It's been a long time since I've driven
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January 26, 2024
From the Wascher Castle we went along the Irene-von-Byzanz-Weg and the Staufer-Runde Löwenpfad up to the Hohenstaufen ruins. From there down to the play castle. We actually wanted to take a break at Linsenholzsee, but unfortunately the lake is currently being renovated. But we found a nice place with
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February 28, 2026
You got the best possible result with the camera 👍
Translated by Google •
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